DE226958C - - Google Patents

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DE226958C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/06Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by pressure distillation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/34Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by direct contact with inert preheated fluids, e.g. with molten metals or salts

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 226958 KLASSE 23 b. GRUPPE 1,
AUGUSTE TESTELIN und GEORGES RENARD in BRÜSSEL.
in leichter siedende Produkte.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, Petroleum und andere Kohlenwasserstoffe durch Erhitzen in Produkte anderer Art und von niedrigerem Siedepunkt als das Ausgangsprodukt überzuführen.; Die Erfindung besteht darin, daß die Überhitzung der Flüssigkeiten bei einem die Spannung ihrer Dämpfe überschreitenden Druck und bei einer Heiztemperatur stattfindet, die so geregelt sind, daß die Kohlenwasserstoffe die zur Ausführung des Verfahrens benutzte Vorrichtung in flüssigem Zustand durchströmen. Zur Ausführung des Verfahrens verwendet man zweckmäßig eine Vorrichtung, wie sie durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht wird.
Diese besteht aus einer durch ein Stahlrohr gebildeten Überhitzerschlange, welche einen starken Druck aufnehmen kann, und aus einer zweiten, ebenso widerstandsfähigen Stahirohrschlange; beide Schlangen sind untereinander durch ein einige Meter langes Verbindungsstück vereinigt, das aus dem Rohr, . aus dem sie selbst bestehen, gebildet ist, so daß ein einziger fortlaufender, regelmäßiger und absolut dichter Kanal entsteht.
An die Eintrittsöffnung der Überhitzerschlange ist eine zum Eindrücken des Petroleums in die Vorrichtung dienende Druck- pumpe A angeschlossen, welche mit einem Rückschlagventil B, einer Luftkammer C und einem Manometer D ausgerüstet ist. Die Überhitzerschlange selbst liegt in einem Bad £ aus flüssigem Blei, welches eine genügend hohe, gleichmäßige und gut verteilte Erhitzung aufrecht erhält. Die zweite Schlange ist in einen Wasserbottich F getaucht und dazu bestimmt, die Abkühlung des in dem ersten , Teil der Vorrichtung der Überhitzung unterworfenen Flüssigkeitsfadens, zu bewirken. An die Mündung der Kühlschlange ist ein Druckregler G angeschlossen, der die durch die Pumpe eingedrückte Flüssigkeit nur in dem Maße entweichen läßt, wie dem durch jeden Pumpendruck hervorgerufenen Überdruck entspricht.
Wenn der Druck derart geregelt ist, daß er die bei dem Wärmegrad des Überhitzers herrschende Spannung der Petroleumdämpfe überschreitet, kann keine Verdampfung des Petroleums stattfinden, welches infolgedessen die ganzen Schlangenwindungen in flüssigem Zustande durchströmt.
Das Stahlrohr des Überhitzers wird im Verhältnis zu seinem Durchmesser sehr lang gemacht, damit die in seinem Innern strömende Flüssigkeit der Wirkung der Hitze während einer genügend langen Zeit unterworfen ist, wobei die Strömungsgeschwindigkeit zu diesem Zweck eine bestimmte Größe hat.
Das Verfahren wird beispielsweise wie folgt ausgeführt:
Die das Petroleum eindrückende Pumpe A wird in Tätigkeit gesetzt und das an die Mündung der Kühlschlange angeschlossene
Druckregelventil G ein wenig gelüftet, um das Entweichen der Luft und das. Anfüllen der ganzen Vorrichtung mit Petroleum zu erleichtern. Hierauf wird das Ventil derart eingestellt, daß das Manometer ungefähr 40 Atm. anzeigt; bei diesem Druck und einer Hitze von ungefähr 400 bis. 450° läßt man das Petroleum fortgesetzt durch die Vorrichtung strömen. Beim Austritt aus derselben wird das Umwandlungsprodukt des Petroleums vollständig kalt gewonnen.
Durch die nachfolgende Destillation werden die Fraktionen verschiedener Dichte und die verschiedenen Bestandteile des Umwandlungsproduktes gewonnen.
Die Dauer der Einwirkung der Hitze ist bestimmt durch die größere oder geringere Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit, welche mit der Länge des Überhitzerrohrs übereinstimmen muß. Diese Länge kann bei der gewerblichen Verwendung der Vorrichtung 300 m betragen.
Die Vorrichtung ist also unter einem neuen Gesichtspunkt eine Art Papinscher Topf mit einer fortgesetzten Wirkung, der bei dem höchsten Druck arbeiten kann ohne die geringste Explosionsgefahr.
Als neue technische Wirkung des vorliegenden Verfahrens wäre hervorzuheben, daß man nach diesem Terpenkohlenwasserstoffe in einem fortlaufenden Prozeß erhält.
Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist, daß das so behandelte Petroleum, wenn man es einige Wochen ruhig stehen läßt, eine gummiartige schwere Masse abscheidet, und daß die Dichte der darüber schwimmenden Flüssigkeit gleichzeitig abnimmt, entsprechend dem Grad ihrer Klärung; zuletzt wird die Schicht vollkommen klar.
Ein besonderes Kennzeichen dieser Vorrichtung besteht darin, daß im Verhältnis zu dem kleinen Volumen der in dem Rohr strömenden Flüssigkeit eine sehr große Heizfläche geschaffen ist. Diese Oberfläche beträgt in der Tat 1 qm für ungefähr 1177 ecm.
Das Nickelstahlrohr der Versuchsvorrichtung des Erfinders hat einen inneren Durchmesser von 10 mm und einen äußeren von 21 mm bei einer Gesamtlänge von 60 m.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch ι
    Verfahren zur Umwandlung von : Petroleum und anderen Kohlenwasserstoffen in leichter siedende Produkte, darin bestehend, daß diese Flüssigkeiten unter einem Druck überhitzt werden, der die der angewandten Erhitzung von ungefähr 400 bis 450 ° entsprechende Spannung ihrer Dämpfe überschreitet, so daß die Kohlenwasserstoffe die zur Ausführung des Verfahrens benutzte Vorrichtung in flüssigem Zustande durchströmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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