DE226745C - - Google Patents
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- DE226745C DE226745C DENDAT226745D DE226745DA DE226745C DE 226745 C DE226745 C DE 226745C DE NDAT226745 D DENDAT226745 D DE NDAT226745D DE 226745D A DE226745D A DE 226745DA DE 226745 C DE226745 C DE 226745C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L3/00—Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
- B21L3/02—Machines or devices for welding chain links
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L3/00—Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226745 KLASSE 49 h. GRUPPE
g
und während der Umdrehung
und während der Umdrehung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Ketten,
bei der die Kettenglieder durch einen Heizofen hindurchgeführt und von diesem nach
dem Amboß und dem Schweißhammer befördert werden.
Das Wesen der Erfindung besteht in der eigenartigen Ausbildung der Greifvorrichtung
für die Kettenglieder, die nicht nur in bekannter Weise eine achsiale und eine Drehbewegung
ausführen kann, um die einzelnen Kettenglieder auf den Amboß zu legen und
während des Schweißens zu wenden, sondern auch wagerecht schwenkbar und senkrecht
kippbar ist, um die Kettenglieder aus dem Ofen zu holen
auf dem Amboß . zu heben.
auf dem Amboß . zu heben.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Draufsicht auf die· Maschine,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt auf der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt auf der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise Schnitt, und stellt die Zange während der Einführung
eines offenen Gliedes in das zuletzt zusammengeschweißte Glied der Kette dar.
Fig. 4 ist eine Ansicht der Drehvorrichtung für die Zange, wenn diese sich in hochgekippter
Stellung befindet.
Fig. 5 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Zange und ihre Bewegungsvorrichtung
und zeigt die Vorrichtung zum ■ Öffnen der Zange zum Loslassen des fertigen Kettengliedes.
Fig. 6 ist eine Ansicht der Vorrichtung zum Kippen der Zange.
In den Zeichnungen bezeichnet u ein offenes
Kettenglied von U-förmiger Gestalt, dessen einwärts gebogene Enden u1 auseinandergespreizt
sind, um das Verketten desselben mit dem von der Maschine zuletzt verschweißten
Kettengliede c zu gestatten. Beim Betrieb der Maschine wird das Glied u zuerst in einem
(nicht dargestellten) Ofen auf Schweißhitze erwärmt und dann von einer Zange T erfaßt,
welche in einen Winkel von ungefähr 90 ° ausgeschwungen werden kann, d. h. von der in
punktierten Linien gezeigten Stellung ihres Endes bis zu der in Fig. 1 in vollen Linien
gezeigten Stellung.
Die Zange besitzt ein Paar Backen t, welche in t1 an der Stange K befestigt sind, die
drehbar und gleitbar in den Lagerarmen der Drehscheibe I gelagert ist. Die Backen t werden
normal durch eine Feder t2 offen gehalten und zum Erfassen und Festhalten eines Gliedes
u geschlossen, wenn eine kegelförmige · Hülse s auf der Stange K vorwärts geschoben
wird (was entweder von Hand oder durch eine geeignete, nicht dargestellte Vorrichtung
geschehen kann); diese Vorwärtsbewegung der Hülse hat das Auseinanderspreizen der Finger
t3 der Backen zur Folge. Ein Ring K1 begrenzt die Bewegung der Hülse s auf der
Welle und begrenzt ebenfalls die Rückwärtsgleitbewegung der Welle K in bezug auf den
Lagerarm P-. Die Drehscheibe I ist mit ihrem
nach unten vorstehenden Ansatz L drehbar in einem Kippkasten m gelagert, dessen Drehzapfen
m1 in den festen Konsolen /4 des Gestelles
/ ruhen;. das Ausschwingen der Dreh-
Scheibe /, um ein Kettenglied nach dem Amboß hin zu befördern, wird im richtigen Zeitpunkt
durch die Stange I3 (Fig. 3) bewirkt, deren eines Ende an der Drehscheibe, und
zwar an der einen Seite ihrer Mittellinie, und deren anderes Ende an dem Hebel Z5 befestigt
ist, welcher in ll an das Gestell / angelenkt ist und eine Feder /6 besitzt, welche den Angriff
seiner Rolle P mit der Peripherie einer Hubscheibe E7 auf der Antriebswelle E der
Maschine aufrecht erhält. Die Hubscheibe ist so geformt, daß sie für eine gewisse Ruhezeit
der Zange am Ende ihrer Schwingbewegungen Sorge trägt, und ist ebenfalls unregelmäßig
geformt, um die Zange mit Bezug auf das letzte Glied c der Kette etwas zu verschieben,
wenn das Glied u zum Einketten in dasselbe vorgerückt wird. Diese achsiale Vorwärtsbewegung
der Zange T und des Gliedes u geschieht, wenn die Zange gegenüber
dem Amboß U (Fig. 1 und 2) in Ruhestellung kommt, da ihr anderes Ende sich dann einer
Schubstange χ gegenüber befindet, deren Kopf χ1 zum Angriff mit dem Ende der
Welle K bestimmt ist. Eine zwischen dem Lagerarm I1 und dem Ring k2 auf der Welle K
eingeschaltete Feder K* hält normal die genannte
Welle und die Zange T in zurückgezogener, durch den Anschlagring K1 bestimmter
Stellung. Die Stange χ hat begrenzten Endspielraum innerhalb ihres Lagers x2, der
durch den Stift x* und den Schlitz x5 bestimmt
ist; eine an dem Kopf χ1 anliegende Feder x3 dient als Puffer für die Stange. Das
Lager χ2 ist in xe an einem Hebel y2 angelenkt
und ruht auf einem Hebel y3; der Hebel y2 ist auf einer Querwelle y in dem Gestell
/ befestigt und wird mit dieser Querwelle durch einen Arm y1 und einer wagerechten
Stange y4 ausgeschwungen; die Stange y4 führt zu einem in y7 an dem Gestell / angelenkten
Hebel y5, dessen Rolle y6 im Angriff mit einer Hubscheibe E6 auf der Welle E
steht; diese Hubscheibe wirkt mit einer an den Hebel y5 angeschlossenen Feder y8 zusammen,
um die Welle k der Zange T längsweise in ihren Lagern zu verschieben und dadurch
das Glied u in Eingriffsstellung mit dem zuletzt verschweißten Glied c der Kette
zu bringen und es schließlich in die Versenkung U1 des Ambosses U zu bringen, in welcher
der Fallhammer F auf das Glied einwirkt. Ehe dieses jedoch eintritt, werden zuerst
in bekannter Weise die offenen Enden u1
des Kettengliedes durch ein Paar einander gegenüber angeordnete Druckstangen B zusammengestoßen.
Das Zusammendrücken der Gliedenden geschieht, während die Zange T sich in gehobener Stellung befindet und ehe
dieselbe das Glied in die Versenkung U1 einlegt.
Das Hochkippen der Zange T wird im richtigen Zeitpunkte durch einen Arm w5 bewirkt,
der an einem der Drehzapfen m1 des
Kastens m, welcher die Drehscheibe I trägt,
befestigt ist; dieser Arm ist durch eine Stange m6
mit einem Hebel m7 verbunden, der in m8 an
das Gestell / angelenkt ist und an seinem oberen Ende eine Rolle m9 trägt, welche zum ■
Angriff mit der unregelmäßigen Hubscheibe E9 auf der Welle E bestimmt ist; die Rolle m9
wird durch eine an dem Hebel m7 befestigte Feder m* gegen die Hubscheibe gedrückt.
Die einander folgenden Umfangsvertiefungen der Hubscheibe E9 veranlassen das abwechselnde
Heben oder Senken der Zange T, und die erste Aufwärtsbewegung geschieht, wenn
das Glied u zuerst auf den Amboß U aufgelegt wird. Wenn die Enden des Gliedes
durch die Stangen B zusammengepreßt sind, wird die Zange T gesenkt, um das Glied u in
die Versenkung U1 zu bringen, worauf der in F1 drehbar an dem Gestell / befestigte
Hammer F den ersten Schlag zum Zusammenschweißen des Gliedes ausführen kann. Die
Bewegung dieses Fallhammers wird durch eine Hubscheibe E1 ° auf der Welle £ reguliert, die
mit einer Reihe radialer Einschnitte und Hubrippen (s. die punktierten Linien in Fig. 2)
ausgerüstet ist, die mit der Rolle F6 an dem Arm F6 in Angriff treten, um den Hammer
abwechselnd zu heben oder zu senken, und zwar durch Schwenken der Welle F4, des auf
dieser Welle befestigten Armes F3 und des diesen Arm und den Hammer verbindenden
Gliedes F2.
Das Kippen der Zange geschieht notwendigerweise zwischen aufeinanderfolgenden Schlägen
des Hammers F; der Zweck dieser Kippbewegung ist, das Glied u von dem Amboß
abzuheben und dabei eine halbe Umdrehung dieses Gliedes auszuführen, so daß es auf
beiden Seiten gehämmert werden kann, wodurch eine starke und gefällig aussehende'
Verschweißung erzeugt wird. Die rechtzeitige Umdrehung des Kettengliedes u wird vermittels
der Drehung der Welle K durch deren Kegelzahnrad k bewirkt, welches vermittels
der Feder k1 und der Nut k2 gleitbar auf
dieser Welle gelagert ist. Das genannte Zahnrad kämmt mit einem Kegelzahnrad n, welches
auf einer senkrechten Welle n1 angeordnet ist, die drehbar in einem in der Drehscheibe
I vorgesehenen achsialen Einschnitt angeordnet ist (Fig. 5). Das Kegelzahnrad η
erhält seine Drehbewegung durch eine Verbindungsstange n3 (Fig. 4), welche lose und drehbar im Angriff mit der einen Seite des Zahnrades
steht und an den Arm μ4 eines Winkelhebels
angeschlossen ist, der in »6 drehbar an einem Pfosten auf dem Gestell/ befestigt
ist; der Winkelhebel ist mit einer Rolle n8 versehen, welche im Angriff mit der Hub-
Claims (1)
- Scheibe E& auf der Welle E steht. Eine an dem Winkelhebel angeschlossene Feder n1 wirkt mit der Hubscheibe E8 zusammen, um die Umdrehbewegung der Zange T und des von dieser getragenen Kettengliedes u zu regulieren.Wenn die Zange T das fertige Kettenglied von dem Amboß abnimmt, wird die Welle A nach vorn, gedrängt, bis ihre Backen α dasίο. fertige Glied erfassen, worauf die Backen das Glied und die Kette während des weiteren Arbeitsvorganges tragen und festhalten.Bei einer Rückkehrbewegung der Welle A öffnen sich die Backen α und lassen das Glied los; dies geschieht, aber nicht eher, bis die Zange T ein neues Glied in das zuletzt verschweißte Glied eingeführt hat. In der Zwischenzeit wird die Welle A um ungefähr eine Viertelumdrehung gedreht, damit das Glied c statt der wagerechten eine senkrechte oder etwas schräge Stellung erhält, so daß das neue, von der Zange T vorwärts geführte Glied in das zuletzt verschweißte Glied c eingeführt werden kann. Der Rest der' Kette hängt durch seine eigene Schwere von dem Gliede c herab. Wenn die Zange T sich, vorwärts bewegt, um das offene Kettenglied u in das zuletzt verschweißte Glied c einzuführen, wird die Zange T etwas seitlich verschoben, und zwar auf Grund eines geringen Vorsprunges e7 an der Hubscheibe E1, welche die wagerechte Schwingbewegung der Zange beherrscht; diese geringe Verschiebung bringt das Glied und das zuletzt verschweißte Glied c in die zum Verketten richtige Stellung; die Zange T wird dann ein wenig, vielleicht eine Achteldrehung, gedreht, und zwar auf Grund einer kleinen Vertiefung in dem Umfange der Hubscheibe Es. Der Pfeil e in dieser Figur zeigt die Umdrehungsrichtung der Welle E und der auf dieser gelagerten Hubscheibe an. Es ist zu beachten, daß die Backen t der Zange T die Glieder u während aller der vorbeschriebenen Vorgänge festhalten, und daß kein Loslassen derselben eintritt, bis aus dem offenen Gliede ein zusammengeschweißtes Glied geworden, welches von den Greifbacken α erfaßt ist, was während eines zeitweiligen Anhaltens der Zange T bei ihrer Rückkehrbewegung von dem Amboß U geschieht und durch die stufenartige Form der Hubscheibe E6 bewirkt wird (Fig. 2). Während dieses Aufenthaltes, und unmittelbar nachdem die Backen a das Glied c erfaßt haben, werden die Backen t, zwischen welchen die Feder t2 gelagert ist, geöffnet und das genannte Glied losgelassen; dies geschieht dadurch, daß die Hülse s auf der Welle K vermittels eines Schwingarmes Q1, welcher an der Flansche. 30 der genannten Hülse anliegt, zurückgedrängt wird. Eine in Pfosten auf dem Gestell / gelagerte Querwelle Q trägt den Arm ζ)1 und ebenfalls einen zweiten Arm Q2, der durch eine Verbindungsstangs Qz mit einem Hebel Q* in Verbindung steht, der in Q5 an das Gestell / angelenkt ist. Eine Rolle Q6 auf dem Hebel Q1 (Fig. 5) steht im Angriff mit einer Hubscheibe E11 auf der Welle E, und eine an diesen Hebel angeschlossene Feder Q7 hält diesen Angriff aufrecht.Dem öffnen der Backen t erfolgt sofort die Rückkehr der Zange T in ihre Ausgangsstellung zur Aufnahme eines neuen offenen Gliedes.Paten τ-AnspRu c η :Maschine zur Herstellung von Ketten mit geschweißten Gliedern, bei der die offenen Kettenglieder nacheinander einem Schweißhammer vermittels einer drehbar und längsweise bewegbar gelagerten Zange zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zange (T) wagerecht schwenkbar und senkrecht kippbar gelagert ist, um die Kettenglieder dem Ofen zu entnehmen, auf den Amboß zu legen und während des Wendens auf dem Amboß zu heben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226745C true DE226745C (de) |
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ID=487271
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT226745D Active DE226745C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226745C (de) |
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- DE DENDAT226745D patent/DE226745C/de active Active
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