DE226523C - - Google Patents

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DE226523C
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Common Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15g. GRUPPE
schlagenden Typenhebeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schreibmaschinen mit aufrecht stehenden, vor sowie unterhalb der Papierwalze in wagerechter Ebene gelagerten, von vorn nach hinten gegen die Papierwalze schlagenden Typenhebeln. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Typenhebel mit ihren die Typen tragenden Köpfen auf einer gekrümmten Platte geführt sind, deren Krümmungsmittelpunkte in der
ίο Drehachse der Typenhebel liegen und deren in den Schwingungsebenen der Typenhebel liegende' Krümmungsradien einander gleich sind. Infolge der Führung der Typenhebelköpfe durch die gekrümmte Platte und die an dieser vorgesehene Kammführung können die Typenhebel im Verhältnis zu ihrer Kraftwirkung schmal und leicht ausgeführt werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand, soweit es zu seinem Verständnis nötig ist, dargestellt.
Jeder der. hammerartig ausgebildeten Typenhebel ι ist auf der Achse 2 drehbar gelagert. Der Antrieb der Typenhebel 1 erfolgt durch je einen der in Schlitzen einer Kammschiene 3 drehbaren Tastenhebel 4. Jeder Tastenhebel 4 greift mit seinem hinteren Ende 5 an dem zugehörigen Typenhebel 1 an und ist an seinem vorderen Ende mit der Taste 6 versehen. Zur Führung der Typenhebel 1 dient eine gekrümmte Platte 7. Die Krümmung dieser entspricht dem von der Drehachse 2 der Typenhebel ι geschlagenen Kreisbogen. Ferner dient zur Führung der Typenhebel 1, und zwar des den Kopf und den Stiel verbindenden Steges eine Kammführung 8, und vor der Druckstelle ist der sämtlichen Typenhebeln dienende Führungsteil 9 angeordnet. Unmittelbar hinter diesem und am hinteren Ende der Platte 7 liegt die Papierwalze 10.
Der Antrieb und die Wirkungsweise der Typenhebel ist ohne weiteres verständlich. Wird die Taste 6 niedergedrückt, so wird durch den zugehörigen Hebel 4 der zugehörige Hebel 1 in der Richtung des Pfeiles 11 gegen die Papierwalze 10 geführt, wobei sich der Hebel 1 um seine Achse 2 dreht und mit seinem typentragenden Kopfe auf der Platte 7 und zwischen den Führungsteil 9 bewegt. Ist der Anschlag der Type gegen die Walze 10 und dadurch der Abdruck auf dem über die Walze 10 laufenden Papier erfolgt, so begibt sich der betreffende Typenhebel, nachdem seine Rückwärtsbewegung durch die bei Anschlagen der Taste 6 gespannte Feder 12 eingeleitet ist, infolge seines Eigengewichtes in seine Ausgangslage zurück.
Dadurch, daß die Typenhebel 1 und in erster Linie deren Kopf in der Ruhestellung eine geneigte Lage einnehmen, wird das Gesichtsfeld gegenüber der Walze 10 wesentlich vergrößert. Dies hat besondere Bedeutung für die Fälle, in denen Typenhebel mit meh-
reren übereinander angeordneten Typen und infolgedessen entsprechend hohe Typenklötze zur Anwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schreibmaschine mit aufrecht stehenden,
    vor sowie unterhalb der Papierwalze in wagerechter Ebene gelagerten, von vorn
    ίο nach hinten gegen die Papierwalze schlagenden Typenhebeln, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise hammerartig ausgebildeten Typenhebel (i) mit ihren die Typen tragenden Köpfen auf einer gekrümmten Platte (7) geführt sind, deren Krümmungsmittelpunkte in der Drehachse (2) der Typenhebel liegen und deren in den Schwingungsebenen der Typenhebel liegende Krümmungsradien einander gleich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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