DE226471C - - Google Patents

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DE226471C
DE226471C DENDAT226471D DE226471DC DE226471C DE 226471 C DE226471 C DE 226471C DE NDAT226471 D DENDAT226471 D DE NDAT226471D DE 226471D C DE226471D C DE 226471DC DE 226471 C DE226471 C DE 226471C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/06Umbrella runners
    • A45B25/08Devices for fastening or locking

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33 a. GRUPPE
RICHARD LINDEMANN in MAGDEBURG. Vorrichtung zum Feststellen des Schirmschiebers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1908 ab.
Die Feststellung des Schirmschiebers auf Schirmstöcken hat man bereits dadurch zu erreichen gesucht, daß man den Schieber schräg stellte. Hierzu waren verhältnismäßig umständliche Einrichtungen erforderlich, die den praktischen Gebrauch der Vorrichtung erschwerten.
Gemäß der Erfindung wird nun zur Schieberfeststellung der Schirmschieber über Er-
ίο höhungen auf dem Schirmstock derart hinweggeführt, daß er sich schräg zur Längsachse des Stockes stellt. Dabei stützt er sich zweckmäßig auf einen Knopf o. dgl., um sich in dieser Lage halten zu können. Da der Schirmschieber nun eine größere Bohrung erhalten hat, als dieses bei den bisher gebräuchlichen Schiebern der Fall war, empfiehlt es sich, die Feststellung in der Schlußlage derart zu bewirken, daß man eine Feder vorsieht, welche die Kippbewegüng des Schiebers unterstützt.
Man kann aber auch die Feststellung derart bewirken, daß man den Schirmschieber nicht einfach gegen den Knopf stützt, sondem gegen einen kleinen hakenähnlichen Ansatz greifen läßt. Auf diese Weise bekommt man eine sichere Verbindung und braucht den Schieber nur wenig schräg zu stellen. Um zu verhindern, daß man sich an der Aussparung des Schiebers klemmt, empfiehlt es sich, diese mit einer Platte zu überdecken. Die Decke kann man dann noch, da sie frei über den Schieber gewölbt ist, zur Aufnahme eines Namensschildchens verwenden.
Die Abdeckung hat aber wieder den Nachteil, daß man nicht ohne weiteres erkennen kann, in welcher Weise man den Schirm öffnet. Es empfiehlt sich daher, an Stelle der geschlossenen Platte eine Glasplatte vorzusehen, durch diese hat man dann den doppelten Vorteil der Abdeckung und der Sichtbarkeit.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 einen Querschnitt, in Fig. 2 eine Seitenansicht des Schirmschiebers dar. Fig. 3 und 4 zeigen Ausführungen der Deckplatte.
Der Schirmschieber α ist in beliebiger Weise ausgebildet und trägt in seinem unteren Teile eine Öffnung b; diese ist zweckmäßig nach unten abgerundet, um beim Einbiegen in die Schlußlage ein richtiges Einschnappen, des Schiebers in den Haken c zu ermöglichen.· Im oberen Teile des Schirmes kann auf derjenigen Seite, auf der sich der Haken c befindet, ein Vorschlagstift d angeordnet sein; diesen beiden Teilen entgegengesetzt ist der Stift f in dem Stock befestigt. Die Öffnung kann nun noch durch eine aufgelötete oder auf andere Weise befestigte Platte g verdeckt werden. Dabei entsteht zwischen dem Schirmschieber u und der Platte ein Raum, welcher zur Aufnahme eines Namensschildchens h o. dgl. dienen kann.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist eine Glasplatte k verwendet, welche eine sichtbare Anordnung der Vorrichtung ermöglicht. Diese Platte liegt in Falzen I, die zweckmäßig aus dem Material des Schiebers ausgestanzt werden.
Die Vorrichtung kann sowohl zum Feststellen des Schiebers in der Offen- als- auch in. der Schlußlage Verwendung finden. Jeden-
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falls ergibt sich auf diese Weise ein vollkommen federloser Verschluß, der in einfachster Weise nur aus Stiften und kleinen Häkchen hergestellt ist und dadurch ohne große Hilfsmittel angefertigt werden kann. Die Einrichtung kann sowohl bei Holzstöcken, als auch eisernen Stöcken angebracht werden. Im letzteren Falle wird man zweckmäßig die Haken und Stifte aus dem vollen Material
ίο ausstanzen.
Der Haken c kann natürlich auch unter den Schieber greifen, so daß die Öffnung vollständig in Fortfall kommt. Das Einbringen des Schiebers in die Offenstellung des Schiebers und das Ausbringen aus derselben kann ohne Anfassen des Schiebers erfolgen, indem man beim öffnen gegen die den Haken entgegengesetzt angeordnete Dachstange und beim Schließen gegen die auf derselben Seite sitzende Stange einen Druck ausübt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Feststellen des Schirmschiebers durch Festklemmen desselben infolge Schrägstellung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber am Ende seiner Bewegung durch am Schirmstock angebrachte Erhöhungen in die Schräglage zur Stockachse gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226471D Active DE226471C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6326016B2 (en) 1996-05-28 2001-12-04 Syngenta Investment Corporation Plant immunization compositions

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6326016B2 (en) 1996-05-28 2001-12-04 Syngenta Investment Corporation Plant immunization compositions

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