DE22640C - Rübenschnitzelpresse - Google Patents

Rübenschnitzelpresse

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DE22640C
DE22640C DENDAT22640D DE22640DA DE22640C DE 22640 C DE22640 C DE 22640C DE NDAT22640 D DENDAT22640 D DE NDAT22640D DE 22640D A DE22640D A DE 22640DA DE 22640 C DE22640 C DE 22640C
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DE
Germany
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beet pulp
press
cylinder
pulp press
cylinders
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Active
Application number
DENDAT22640D
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English (en)
Original Assignee
W. GREINER in Berlin SW., Alte Jakobstr. 146
Publication of DE22640C publication Critical patent/DE22640C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/16Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing operating with two or more screws or worms
    • B30B9/163Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing operating with two or more screws or worms working in different chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Presse, eine Art Quirlpresse nach dem Princip der Klusernann'schen und Bergreenschen, besteht aus einer Anzahl perforirter Cylinder C1 C2 C3 und einem vor denselben angeordneten gemeinschaftlichen Kasten oder'Schüttrumpf K, in welchen sich (meistens durch einen Elevator) die zu pressenden Schnitzel ergiefsen. Die Cylinder C sind von Wellen W durchzogen, die auch durch den Kasten K geführt sind und durch die Riemscheibe R direct oder durch Vorgelege unter Benutzung von Zahnrädern Z angetrieben werden.
Diese Wellen W. tragen innerhalb der Kastenwandungen Schnecken S; ihre Bestimmung ist, die einfallenden Schnitzel breit zu vertheilen und in die einzelnen Cylinder einzutreiben, wo sie sich, durch neu hinzukommende gedrängt, mehr und mehr verengen und entwässern müssen.
Durch eine Reihe von in die Blechcylinder schräg eingesetzten Hindernissen (1 - Eisen) H werden die Schnitzel an einer unerwünscht starken Drehung, in die sie sonst durch die Welle versetzt werden, gehindert; eine geringe Drehung aber wird ihnen durch die schräge Lage der Hindernisse insoweit gestattet, als es dienlich sein mag, sie während dieser Veränderung der Lage in engere Fassung zu einander zu versetzen.
Damit andererseits auch kein Festsetzen der Schnitzel an den Wandungen der Cylinder stattfinden kann, ist die ganze Welle jedes Systemes mit Messern m besetzt, die theils den Schnitzelkörper durchschneiden, theils ihn durch ihre schräge Stellung vorwärts schieben.
Die ganze Masse endlich wird in ihrer Pressung geregelt durch je einen mitrotirenden Konus Co1 Co-i Co3 . . . ., welcher die Oeffnung des Rohres mehr oder weniger stopft.
Das abfüefsende Wasser wird in einem gedeckten Kasten, der die Rohre umschliefst, gesammelt und aus diesem abgeleitet.
Die Presse soll folgende Vortheile bieten:
1. Sie bringt die Schnitzel von vornherein in enge Cylinder, so dafs sie nur dünne, also leicht zu entwässernde Schichten bilden.
2. Der Quirl soll hier nicht, wie bei anderen Pressen, eine unnütze, Kraft und Zeit raubende Drehung der Schnitzel hervorbringen.
3. Die Pressung der Schnitzel soll beim Passiren der Cylinder stetig wachsen und den Schnitzeln kein schwammartiges Ausdehnen gestatten, während dessen ein grofser Theil des bereits abgesonderten Wassers wieder eindringt und so die Entwässerungsarbeit vervielfacht, wie es bei der offenen Spreizung der einzelnen Schneckenflügel der Spindel anderer Pressen vorkommen soll.
4. Die Presse nimmt den Raum eines gewöhnlichen Tisches ein und braucht zu ihrer Aufstellung weniger Höhenraum als andere Pressen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rübenschnitzelpresse, bestehend aus einer Anzahl neben einander angeordneter, perforirter Cylinder C1 C3 C3, an deren innerem Umfang schraubenförmig gestellte Hindernisse H angeordnet sind, in Combination mit in ihnen rotirenden Wellen W, welche innerhalb des Schüttrumpfes K mit vollen Schneckengängen S und innerhalb der Cylinder mit schräg gestellten Messern m besetzt sind, sowie in weiterer Verlängerung mit den verstellbaren Konen Co1 Co2 Co3, zu dem Zweck, die Rübenschnitzel auf der ganzen Länge der Cylinder von vornherein nur in dünnen Schichten einer wirksamen Pressung auszusetzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22640D Rübenschnitzelpresse Active DE22640C (de)

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DE22640C true DE22640C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963230C (de) * 1951-09-18 1957-05-02 Walter Spielvogel Schnitzelpresse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963230C (de) * 1951-09-18 1957-05-02 Walter Spielvogel Schnitzelpresse

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