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Kontinuierliche Dlffuionbatterie.
Gegenstand der Erfindung ist eine kontinuierlich arbeitende Diffusionsbatterie, bei welcher die Zuckersäfte mittels Zentrifugalkraft aus den Schnitten ausgeschieden werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 im Schnitt mit teilweiser Ansicht dargestellt. Die Fig. 2 bis 4 zeigen drei verschiedene Horizontalschnitte nach x-x, y--y und z-z der Fig. 1.
Die Batterie besteht aus zwei oder mehreren gleich konstruierten Schleudermaschinen A und. 41 und zwei gleich konstruierten Transporteuren B, Bl. Jede Schleudermaschine besteht aus einem Aussenmantel b und einem feststehenden Innenkörper a : zwischen beide ist die Schleudertrommel c eingebaut. Der Innenkörper a ist konisch gestaltet, seine konische Wand 1 ist gelocht und durch eine horizontale Wand 2 in zwei Kammern 3 und 4 geteilt, in die untere Kammer 3 wird durch das Rohr 5 das Wasser und in die obere Kammer 4 durch das Rohr 6 dünner Saft mittels Pumpen zugeführt, der, wie später beschrieben, nach Durchspülen von teilweise ausgelaugten Schnitten mit Wasser gewonnen wird.
Achsial durch den Körper a geht die im Fusslager 9 gelagerte
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sind zwei Trommeln c und d befestigt, die miteinander fest verbunden sind. Die Trommel d fördert die Rübenschnitte mittels Zentrifugalkraft in die Schleudertrommel c. Zu diesem Behufe hat die Aufnahmetrommel d die Form eines mit der Spitze nach abwärts gerichteten Kegels, der oben einen umgekehrt konischen Rand 10 trägt. Am Umfange der AufnahmetromJ1wl ci sind turbinenartig gestaltete Schlitze 11 (Draufsicht Fig. 3) vorgesehen. Die in die Aufnahmetrf'mmet kommenden Schnitte werden durch Zentrifugalkraft zum Umfang getrieben, wo sie, mittels des Randes 10 gehalten, durch die Löcher 11 in die Schleudertrommel e eintreten.
Die Schleuder-
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der oben an die Aufnahmetrommel sich anschliesst, unten offen ist und innen eine Dcppel- schraubenwand 12 trägt. Die durch die Löcher 11 kommenden Schnitte falten auf die Schrauhpn- wände 12, wo sie durch Zentrifugalkraft an die Kegelwand getrieben werden, weil jedoch der Kegel nach unten sich erweitert, bewegen sich die Schnitte ebenfalls durch die Zentrifugalkraft in zwei Strängen längs der Schraugbenwände allmählich nach abwärts und gleiten über die schräge Wand 13 zum ausfall 14.
Der Teil 15 des feststehenden Körpers a ist. wie aus Fig. 2
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Boden 23 und aus dem Schneckentransporteur 24, an welchen die Schnitte fallen und mittels welchem sie zum unteren Ende des Hebeteiles f medergedruckt werden. wodurch die Verlässlichkeit des Füllens des Transporteurs erreicht wird. Der Transporteurteil f besteht aus einem mehr-
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Friktionakupplung eingerichtet, damit der Antrieb der Transporteure im Bedarfsfalle eingestellt werden kann. Diese Kupplungen sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die Wirkungsweise dieser Diffusionsbatterie ist folgende : Die von der Schneidemaschine kommenden Schnitte gelangen in der Richtung I durch den Korb 22 in den Transporteur , von dessen Teil e sie erfasst nach abwärts gedrückt und dem Hebeteil f zugführt werden. In diesem werden die Schnitte gehoben und mittels der Zähne. 30 und 31 mazeriert bzw. gerieben, wodurch aus denselben der Zuckersaft in hohem Grade gelöst wird. Zugleich wird in den
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wo sie auf deren Umfang durch Zentrifugalkraft getrieben in die Schleudertrommel c fallen.
Da werden die Schnitte in der bereits beschriebenen Weise durch Zentrifugalkraft an die gelochte Konuswand geworfen und längs derselben allmählich nach abwärts befördert. Dies erfolgt zuerst in dem Teile der Schleudertrommel c, der zwischen den Kammern 4 und 18 liegt ; gleichzeitig wird durch das Rohr 6 eine weitere Menge des Dünnsaftes zugeführt, der in die Schichte der Schnitte getrieben wird, die Zuckerteilchen löst und von da gemeinschaftlich mit dem in den Schnitten bereits enthaltenden Saft ausgeschleudert wird. Dieser Saft sammelt sich als Rohsaft in der Kammer 18, von wo er durch den Stutzen 20 zur weiteren Bearbeitung abgezogen wird.
Die Schnitte bewegen sich weiter nach abwärts und gelangen zwischen die Kammern. 3 und 77. wo sie von dem durch das Rohr 5 und die Kammer J kommenden Wasser durchgespült werden ; der da entstehende Dünnsaft wird in die Kammer 17 geschleudert, von wo er zur weiteren
Benutzung abgeführt wird, wie es weiter bemerkt ist. Die Schnitte gelangen auf die Gleitwand 13, von wo sie in den zweiten Transporteur B fallen. In diesem Transporteur werden die Schnitte wieder gehoben, auf dem Wege mazeriert und ihnen vorgewärmter Dünnsaft zugeführt, wonach sie in die Schleudermaschine A befördert und in dieser ebenfalls unter Mithilfe des Dünnsaftes und des Wassers bearbeitet werden.
Der dabei entstehende Rohsaft wird durch den Stutzen 20 zur weiteren Bearbeitung abgezogen, während der aus dem Stutzen 19 ausfliessende Dünnsaft wieder verwendet wird. Die Schnitte gelangen zum Ausfall 14 der Schleudermaschine A und sind durch den beschriebenen Vorgang gänzlich ausgelaugt. Der aus den Stutzen 19 19'der beiden
Schleudermaschinen kommende Dünnsaft wird zusammengeführt und dem Bedarfe entsprechend verteilt bzw. vorgewärmt und in dem Transporteur f und der Kammer a verwendet.
Auf diese Weise wird erzielt, dass die Schnitte zur Gänze ausgelaugt werden. weil der Saft mittels Zentrifugalkraft herausgeschleudert wird, dabei aber eine Schichte bilden. durch welche
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mässig hindurchgehen bzw. diffundieren kann.
Diesem Enekte trägt auch die Mazeration der Schnitte in den Transporteuren sehr bei, weil der Zuckersaft in hohem Grade aus den Schnitzeln herausgedrückt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : L Diffusionsbatterie mit stetiger Schnittebewegung, gekennzeichnet durch mehrere
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