DE225656C - - Google Patents
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- DE225656C DE225656C DENDAT225656D DE225656DA DE225656C DE 225656 C DE225656 C DE 225656C DE NDAT225656 D DENDAT225656 D DE NDAT225656D DE 225656D A DE225656D A DE 225656DA DE 225656 C DE225656 C DE 225656C
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- saturated
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225656 KLASSE 71 a. GRUPPE
THEODOR OTTO FRANKE in BERLIN.
Vorliegende Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Einlegesohlen aus Torf,
Torfmoos o. dgl. für Schuhwerk, und besteht im wesentlichen darin, daß das staubabgesiebte
Moos zerkleinert und zur Erhaltung des Aufsaugevermögens vor dem Zusetzen des Klebstoffes
derart wassergesättigt wird, daß der Klebstoff nur an die äußere Hülle der Torfmoosteilchen
gelangt, nicht aber von diesen
ίο aufgesaugt werden kann. Zur Versteifung erhalten
die wassergesättigten und durch arabinsäurereichen Klebstoff in Schichten gebundenen
Torfmoosteilchen eine Zwischenlage aus Gaze oder ähnlichen Stoffen, welche Schichten während
der Pressung durch den Klebstoff gebunden werden.
Das Verfahren ist folgendes:
Die staubabgesiebten und zerkleinerten Moosteilchen werden nach der Wassersättigung in einem Bade durch Pressung nur so weit abgequetscht, daß sie im wassergesättigten Zustande verbleiben. In diesem Zustande wird den Moosteilchen der Klebstoff zugesetzt, welcher vornehmlich als chemisch reinstes Produkt in seinen Hauptvolumen Arabinsäure besitzt und frei von solchen Stoffen ist, die ein Erhärten des fertigen Produktes bewirken. Der Zusatz des Klebstoffes im wassergesättigten Zustande des Mooses hat natürlich zur Folge, daß der Klebstoff nicht in das Innere der Torfmoosteilchen gelangt, was eine wesentliche Ersparnis an Klebstoff ergibt. In der Hauptsache aber bleibt dem Torfmoos durch das Nichtaufsaugen des Klebstoffes die Elastizität, das Aufsaugevermögen, die Bindekraft von Ammoniakgasen, sowie die Desinfektions^· kraft belassen. Zur Versteifung erhalten die in Schichten gebundenen Torfmoosteilchen eine Zwischenlage aus Gaze oder ähnlichen Stoffen, welche Schichten während der Pressung durch den Klebstoff gebunden werden.
Die staubabgesiebten und zerkleinerten Moosteilchen werden nach der Wassersättigung in einem Bade durch Pressung nur so weit abgequetscht, daß sie im wassergesättigten Zustande verbleiben. In diesem Zustande wird den Moosteilchen der Klebstoff zugesetzt, welcher vornehmlich als chemisch reinstes Produkt in seinen Hauptvolumen Arabinsäure besitzt und frei von solchen Stoffen ist, die ein Erhärten des fertigen Produktes bewirken. Der Zusatz des Klebstoffes im wassergesättigten Zustande des Mooses hat natürlich zur Folge, daß der Klebstoff nicht in das Innere der Torfmoosteilchen gelangt, was eine wesentliche Ersparnis an Klebstoff ergibt. In der Hauptsache aber bleibt dem Torfmoos durch das Nichtaufsaugen des Klebstoffes die Elastizität, das Aufsaugevermögen, die Bindekraft von Ammoniakgasen, sowie die Desinfektions^· kraft belassen. Zur Versteifung erhalten die in Schichten gebundenen Torfmoosteilchen eine Zwischenlage aus Gaze oder ähnlichen Stoffen, welche Schichten während der Pressung durch den Klebstoff gebunden werden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Einlegesohlen aus Torf, Torfmoos o. dgl. für
Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das staubabgesiebte Moos zerkleinert und vor dem Zusetzen des Klebstoffes derart
wassergesättigt wird, daß der Klebstoff nur an die äußere Hülle der Torfmoosteilchen
gelangt, nicht aber von diesen aufgesaugt werden kann.
2. Verfahren zur HersteUung von Einlegesohlen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die wassergesättigten und durch arabinsäurereichen Klebstoff in Schichten gebundenen Torfmoosteilchen
eine Zwischenlage aus Gaze oder ähnlichen Stoffen erhalten, welche Schichten während
der Pressung durch den Klebstoff gebunden werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225656C true DE225656C (de) |
Family
ID=486272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225656D Active DE225656C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225656C (de) |
-
0
- DE DENDAT225656D patent/DE225656C/de active Active
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