DE513075C - Verfahren zur Verarbeitung von Lupinen, vorzugsweise Albuslupinen - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Lupinen, vorzugsweise Albuslupinen

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DE513075C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L11/00Pulses, i.e. fruits of leguminous plants, for production of food; Products from legumes; Preparation or treatment thereof
    • A23L11/30Removing undesirable substances, e.g. bitter substances
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Verfahren zur Verarbeitung von Lupinen, vorzugsweise Albuslupinen Vorliegende Erfindung bezweckt die Gewinnung hocheiweißhaltiger Produkte aus Lupinen, welche für menschliche bzw. tierische Ernährung geeignet sind, und zwar mittels eines Verfahrens, das eine sehr günstige Ausnutzung der gesamten Nährstoffe der Lupinen ergibt. Das Verfahren ist besonders zur Verarbeitung von Albuslupinen bestimmt, welche durch Dünnschaligkeit ausgezeichnet sind.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Verarbeitung der Lupinen so, daß man die Lupinen in an sich bekannter Weise schält, einer Entfettung und Extraktion der Gift- und Bitterstoffe unterwirft, und daß man sodann die geschälten, entfetteten und entgifteten Lupinen in der Art zerkleinert, daß von der zerkleinerten Masse ein hocheiweißhaltiges Mehl abgetrennt wird, während der rohfaserreichere, gröbere Bestandteil des Vermahlungsproduktes mit den gift- und bitterstofffreien Extraktivstoffen der Extraktionsflüssigkeit zusammengebracht wird.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Trennung des Mehls von dem rohfaserreicheren, gröberen Bestandteil des Vermahlungsproduktes hat die Bedeutung, daß ein besonders eiweißreiches Erzeugnis für die menschliche Ernährung gewonnen wird, während das grobe, rohfaserreiche Material ein immer noch wertvolles Futtermittel bildet, dessen Wert durch die Zumischung der kohlehydrathaltigen Extraktivstoffe aus der Extraktionsflüssigkeit nach erfolgter Entgiftung und Entbitterung noch erhöht wird.
  • Die Durchführung der Erfindung kann beispielsweise wie folgt geschehen: Die Lupinen werden unter Benutzung bekannter Schälmaschinen von ihren Schalen befreit und darauf gegebenenfalls nach erfolgter Schrotung mit einem Fettextraktionsmittel, wie Benzin, Tetrachlorkohlenst(Yff o. dgl., mehr oder weniger weitgehend entfettet.
  • Die Entgiftung und Entbitterung kann alsdann so geschehen, daß die Lupinen zunächst in kaltem Wasser eingeweicht werden. Die Dauer dieses Einweichprozesses beträgt etwa drei Stunden, darauf setzt man dem Einweichwasser bis zu r % eines Salzes zu. Da das Salz im vorliegenden Falle in dem Endprodukt verbleiben soll, wählt man dasselbe zweckmäßig so, daß es dem menschlichen und tierischen Körper zuträglich .ist. Ein hierfür geeignetes Salz ist Chlorcalcium. Darauf läßt man die Salzlösung ab und führt diese über ein Adsorptionsfilter behufs Bindung der Gift- und Bitterstoffe an das adsorbierende Material. Die vorzugsweise kohlehydrathaltigen Extraktivstoffe gehen durch das Filter durch und bleiben in der Lösung enthalten.
  • Das der Salzextraktion unterworfene Lupinenmaterial kann entweder unmittelbar oder nach kurzem Auswaschen mit Wasser getrocknet und darauf vermahlen werden. Der Vermahlungsprözeß und das hieran anschließende Sichten des Mahlproduktes wird so durchgeführt, daß man zu einer Mehlausbeute von 75 bis 8o-% gelängt.
  • Bei der Extraktion der entfetteten Lupinen gehen etwa 30 % der Substanz in das Extraktionsmittel. Von diesen 30% verbleiben nach dem Durchgang der Lösung durch das Adsorptionsfilter etwa 2-4% Extraktivstoffe vorzugsweise kohlehydrathaltiger Natur und Salze in der Extraktionsflüssigkeit. Diese wertvollen Stoffe werden durch Wasserverdampfung isoliert und dem für Futterzwecke bestimmten groben Vermahlungsrückstand beigemischt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verarbeitung von Lupinen, vorzugsweise Albuslupinen, unter Schälung, Entfettung und Extraktion der Gift- und Bitterstoffe mit nachfolgender Vermahlung, dadurch gekennzeichnet, daß der Vermahlungsprozeß und das hieran anschließende Sichten des Mahlproduktes so durchgeführt wird, daß man eine 75 bis 8o % betragende Ausbeute an eiweißreichem Mehl erhält, worauf der gröbere, rohfaserreiche Restanteil mit den festen, von den Gift- und Bitterstoffen befreiten Bestandteilen des Lupinenextraktes vermischt wird.
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