DE225522C - - Google Patents
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- DE225522C DE225522C DENDAT225522D DE225522DA DE225522C DE 225522 C DE225522 C DE 225522C DE NDAT225522 D DENDAT225522 D DE NDAT225522D DE 225522D A DE225522D A DE 225522DA DE 225522 C DE225522 C DE 225522C
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- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C19/00—Electric signal transmission systems
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F15/00—Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
- G01F15/06—Indicating or recording devices
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
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- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
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- G08C19/16—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
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- Electromagnets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JK* 225522 -KLASSE 42 β. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Bei Wassermessern mit elektrischer Fernregistrierung, bei denen durch ein von dem
Messer angetriebenes Organ der' Stromschluß für die Registrierung bewirkt wird, kann es
vorkommen, daß ein Absperren der Rohrleitung und damit ein Stillstand des Messers gerade in
dem Augenblick erfolgt, wo das Organ den Strom schließt. Bei andauerndem Stillstand
des Messers bleibt somit die Stromquelle dauernd
ίο angeschaltet und wird unnütz erschöpft.
Man hat bereits bei Gasmessern versucht, durch Anwendung mechanischer Mittel einen
die Registrierung bewirkenden und dann sofort wieder unterbrochenen Stromschluß herbeizuführen.
Durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung wird nun die Aufgabe, einen in der
angeführten Weise wirkenden Stromfluß zu erzielen, auf rein elektrischem Wege dadurch gelöst,
daß durch das Stromschlußorgan abwechselnd zwei Stromkreise geschlossen werden, die
über eine zweite Kontaktvorrichtung verlaufen, welche selbsttätig jeden Stromkreis, sobald er
am Messer geschlossen wird, öffnet und durch die Öffnungsbewegung den Weg für den anderen
Stromkreis vorbereitet. Dadurch, daß der vom Stromschlußorgan am Flüssigkeitsmesser geschlossene
Stromkreis durch die Kontaktvorrichtung sofort wieder unterbrochen wird,
3b kommt unabhängig davon, ob der Schluß am Messer kürzere oder längere Zeit andauert, nur
ein kurzer Stromfluß zustande, der genügt, um die im allgemeinen in einem der beiden
Stromkreise befindliche Registriervorrichtung in Tätigkeit zu setzen.
Besonders einfach und zuverlässig kann die Anordnung dadurch gestaltet werden, daß die
beiden Stromkreise über je eine Relais wicklung sowie über Kontakte verlaufen, gegen die sich
ein beiden Wicklungen gemeinsamer, eine Fort-Setzung des Stromweges bildender Anker in
seinen Endstellungen legt. Beim Umlegen des Ankers wird somit zunächst der eine Stromkreis
unterbrochen und sodann durch Berühren des anderen Kontaktes der Weg für den anderen
Stromkreis hergestellt, der seinerseits wiederum durch das Stromschlußorgan am Messer geschlossen
wird. Diese Unterbrechung durch den Anker erfolgt, gleichgültig, ob der Stromschluß
am Messer kürzere oder längere Zeit andauert, unmittelbar nach dem Stromschluß infolge der
Erregung der betreffenden Relaiswicklung, wobei durch geeignete Konstruktion des Ankers
dafür Sorge getragen ist, daß die Stromunterbrechung erst dann erfolgt, nachdem der Registriermagnet
angesprochen hat. Die beschriebene Ausbildung hat den bisher bestehenden Einrichtungen mechanischer und elektrischer
Art gegenüber den Vorteil, daß der Öffnungsfunke an den Kontakten des Relaisankers sich
bildet, der außerhalb des Messers an einer leicht zugänglichen Stelle angeordnet und demgemäß
jederzeit gereinigt werden kann. Das Kontaktwerk am Messer kann dabei in einfächster Weise
ausgebildet werden und bedarf keiner Wartung, da der Strom dort nur eingeschaltet wird, eine
Funkenbildung also nicht auftritt.
Da der Anker des Registrierelektromagneten wegen der verhältnismäßig großen zu bewegenden
Massen eine ziemlich große Tätigkeit besitzt, so kann man außer durch Verwendung
eines zweckentsprechend konstruierten Relaisankers auch noch in der Weise vorgehen, daß
ίο beim Stromschluß zunächst der Registrierelektromagnet
und durch dessen Anker erst die Relaiswicklung eingeschaltet wird.
Anstatt nur einen der Stromkreise zum Registrieren zu benutzen, können auch beide dafür
Verwendung finden. Bei den in der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsbeispielen
der Erfindung ist der erstgenannte Weg gewählt worden, α bedeutet dort
einen mit dem + Pol der Batterie B verbundenen Arm, der mit dem Zählwerk des Wassermessers
in der Pfeilrichtung umläuft und dabei mittels der Bürste b die Kontakte c und d nacheinander
bestreicht. Von c aus führt die Fernleitung e zu den Wicklungen des Registrierelektromagneten
M, weiter zu dem Relais R1 und endigt in dem Kontakt f. Diesem benachbart
ist das Relais R2 angeordnet, dessen Wicklung einerseits über die Leitung g an den Kontakt d
angeschlossen ist, andererseits in dem Kontakt h endigt. Beide Relais besitzen einen gemeinsamen
Anker i, der sich unter dem Einfluß der Relaiserregung abwechselnd gegen die seine
Ausschlaggrenzen bildenden Kontakte f und h legt und der mit dem — Pol der Batterie B
verbunden ist. Da an diese Kontakte f und h über die Relaiswicklungen die Leitungen e und g
geführt sind, so werden demnach durch das Umlegen des Ankers abwechselnd die beiden
über diese Leitungen zur gemeinsamen Batterie B verlaufenden Stromkreise geöffnet.
. Die Wirkungsweise der ganzen Anordnung ist folgende: Bestreicht die Bürste b beim Betriebe des Wassermessers umlaufend den Kontakt c, so wird folgender Stromkreis gebildet: Vom + Pol der Batterie B über b, c, den Registriermagneten M,. die Relais wicklung R1 zum Kontakt f und weiter über den in der ausgezogen gezeichneten Stellung befindlichen Relaisanker i zur Batterie zurück. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Kontakt f so angeordnet, daß der Anker unter dem Einfluß der Relaiserregung zum Kontakt h in die punktiert gezeichnete Stellung herübergezogen wird und dadurch den angegebenen Stromlauf unmittelbar nach seinem Zustandekommen unterbricht. Der Anker ist so konstruiert, daß ein sicheres Ansprechen des Registriermagneten erfolgt und daß eine Zwischenstellung zwischen den Kontakten f und h ausgeschlossen ist.
. Die Wirkungsweise der ganzen Anordnung ist folgende: Bestreicht die Bürste b beim Betriebe des Wassermessers umlaufend den Kontakt c, so wird folgender Stromkreis gebildet: Vom + Pol der Batterie B über b, c, den Registriermagneten M,. die Relais wicklung R1 zum Kontakt f und weiter über den in der ausgezogen gezeichneten Stellung befindlichen Relaisanker i zur Batterie zurück. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Kontakt f so angeordnet, daß der Anker unter dem Einfluß der Relaiserregung zum Kontakt h in die punktiert gezeichnete Stellung herübergezogen wird und dadurch den angegebenen Stromlauf unmittelbar nach seinem Zustandekommen unterbricht. Der Anker ist so konstruiert, daß ein sicheres Ansprechen des Registriermagneten erfolgt und daß eine Zwischenstellung zwischen den Kontakten f und h ausgeschlossen ist.
Bewegt sich nun die Bürste b weiter und schließt sie den Kontakt d, so wird ein Stromkreis
geschlossen, der vom + Pol der Batterie über b, den Kontakt d, die Relaiswicklung R„
und schließlich über den Anker i, der sich, wie erwähnt, in der punktiert gezeichneten Stellung
befindet, zur Batterie zurück verläuft. Unter der Wirkung dieses Stromes wird der Anker
wieder zum Kontakt f zurückbewegt, der eben gebildete Stromlauf wird wieder unterbrochen
und der Weg für den erstgenannten Stromlauf vorbereitet.
Die erwähnten Vorgänge wiederholen sich nun abwechselnd, solange der Kontaktarm a
umläuft. Nimmt man nun an, daß der Wassermesser und damit der Arm gerade in dem Augenblick
stillgesetzt wird, wenn die Bürste b einen der Kontakte c oder d berührt, so wird die Batterie
trotzdem nur auf einen Augenblick beansprucht, da das Umlegen des Relaisankers und
somit die Stromunterbrechung gleich nach dem bewirkten Stromschluß erfolgt, somit die Dauer
der Kontaktgabe der Bürste b gleichgültig ist. Es ist demnach auch für die Dauer des Stromflusses
bedeutungslos, mit welcher Geschwindigkeit der Umlauf des Armes α erfolgt.
Bei der beschriebenen Ausführungsform muß der Anker des Relais träge genug sein, um seine
Umschaltbewegung erst nach sicherer Wirkung des Registrierelektromagneten ausführen zu
können. Eine Anordnung, bei der dieser Forderung besonders Rechnung getragen wird, ist
aus Fig. 2 ersichtlich. Diese weicht insofern von Fig. ι ab, als die Erregung der Relaiswicklung
R1 erst erfolgt, nachdem der Registriermagnet M seinen Anker k angezogen und die
Registrierung ausgeführt hat. Der Anker k stellt durch Berühren des Kontaktes I den
Relaisstromkreis her und schließt die Wicklung des Registriermagneten über den geringen
Widerstand der Relaiswicklung kurz. Die Erregung der Relaiswicklung R2 vollzieht Sich
dagegen wie bei der ersten Anordnung.
Der Erfindungsgedanke läßt sich natürlich auch mit einer anderen Ausbildung des Relais
verwirklichen. Beispielsweise kann man statt der zwei Relais ein polarisiertes Relais mit zwei
entgegengesetzt gerichteten Wicklungen verwenden, die abwechselnd eingeschaltet ein Anziehen
bzw. Abstoßen des Ankers herbeiführen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für elektrisch fernregistrierende Flüssigkeitsmesser 0. dgl., bei denen infolge der Bewegung eines vom Messer angetriebenen Organs ein die Registrierung bewirkender, sofort wieder unterbrochener Stromschluß erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Stromschlußorgan abwechselnd zwei Stromkreise geschlossen werden, die beide über eine zweite Kontaktvorrichtung verlaufen, die unab-hängig von der Dauer der Kontaktgabe am Flüssigkeitsmesser selbsttätig die sofortige Unterbrechung jedes Stromkreises bewirkt und gleichzeitig den Weg für den anderen Stromkreis vorbereitet.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stromkreise je über eine Relaiswicklung (R1, R2), sowie beide über einen von beiden Wicklungen abwechselnd beeinflußten, als Kontaktvorrichtung dienenden Anker (i) verlaufen.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der zweiten Kontaktvorrichtung (h, i) von der Ankerbewegung (k) des Registrierelektromagneten (M) abhängig gemacht ist, zum Zwecke, ein sicheres Ansprechen dieses Elektromagneten zu gewährleisten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt \h der Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225522C true DE225522C (de) |
Family
ID=486155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225522D Active DE225522C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225522C (de) |
-
0
- DE DENDAT225522D patent/DE225522C/de active Active
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