DE225247C - - Google Patents

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DE225247C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/10Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle
    • B65H18/106Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle for several juxtaposed strips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/414Winding
    • B65H2301/4148Winding slitting
    • B65H2301/41486Winding slitting winding on two or more winding shafts simultaneously
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2405/00Parts for holding the handled material
    • B65H2405/40Holders, supports for rolls
    • B65H2405/45Shafts for winding/unwinding

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55 e. GRUPPE
JEAN GOEBEL in DARMSTADT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1909 ab.
Wenn es sich bisher darum handelt, aus einer Bahn, z. B. Papier, mehrere Streifen zu schneiden und diese auf einem oder mehreren Wickclstäben nebeneinander aufzuwickeln, so zeigte sich der Übelstand, daß die einzeln aufgewickelten Röllchen ungleich hart ausfielen und Ausschuß durch Verlauf ergaben, weil, je nachdem der Stoff auf der einen Seite dicker war als auf der anderen, oder sonstwie Verschiedenheitcn im Material aufwies, die Spannung der Streifen ungleich war. Man hat daher versucht, die Streifen auf einzelne Kerne zu wickeln, die auf dem Wickelstab sitzend sich drehen konnten, und von denen jeder einzelne von dem Wickelstab durch eine Friktionskupplung" mitgenommen wurde. Man hatte dann für jeden Wickelstab ebensoviel vollständige Friktionsorgane nötig, als einzelne Rollen auf ihm nebeneinander aufgerollt wurden, was deshalb leicht zu Störungen und zu Unannehmlichkeiten führte, weil diese verschiedenen Friktionskupplungen bzw. deren Druckorgane (Federn) untereinander stets ungleich in ihrer Wirkung und umständlich zu bedienen waren, da sie einzeln reguliert werden mußten.
Die vorliegende Erfindung soll diesem Ubelstand dadurch abhelfen, daß man für sämtliche auf einem Wickelstab sitzende Wickelkerne bzw. deren einzelne Friktionsorgane eine gemeinschaftliche Druckquelle schafft, die bei allen Friklionsorganen eine gleichmäßige Reibung hervorruft. Zu diesem Zweck wird der runde, gegen die Stoffgeschwindigkeit hinreichend voreilende Wickelstab zweckmäßig in der Längsrichtung genutet, und zwischen die durch Friktion mitzunehmenden, ringförmigen Kerne, welche sich lose auf dem Wickelstab drehen, werden Mitnelimerringe gereiht, welche mit einem Stift oder Keil in die Nut des Wickclstabcs eingreifen und sich infolgedessen nur in achsialcr Richtung verschieben, aber nicht verdrehen lassen. Auf einer Seite des jenseits mit Bund ausgerüsteten Wickelstabes befindet sich eine Feder, welche infolge der achsialen Vcrschiebungsmöglichkcit der Mitnehmerringe auf sämtliche Wickelkerne einen gleichmäßigen Achsialdruck ausübt. Wenn dann dafür gesorgt wird, daß die Reibungskoeffizienten zwischen den Wickelkernen und denMitnehmerringen gleich sind, was am besten z. B. durch Dazwischenlegen von Filzscheiben geschieht, dann hat man für jeden Wickelkern genau die gleiche Antriebskraft und erhält für sämtliche Streifen nicht nur die gleiche Spannung, sondern die meist abwechselnd auf zwei Wickclstäbe gewickelten Rollen werden auch absolut gleichmäßig fest gewickelt, weil alle Kerne gleiten und diejenigen zurückbleiben können, deren Streifenmaterial dicker oder kürzer ist als das der anderen. Der Erfolg der Neuerung ist ein derartiger, daß man die ungleichmäßigsten Stoffe (elastische wie unelastische) gleich gut wickeln kann und auch Bänder von ganz geringer Breite. Außerdem kann man, wenn einmal ein Streifen reißt und dies nicht sofort bemerkt wird, diesen Streifen wieder an die gewickelte Rolle ankleben, denn obgleich diese Rolle infolge des Verlustes einer größeren Streifenstrecke im Durchmesser kleiner ist als die übrigen, so \vird sie durch die
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Voreilung der Wickelstabaclise doch noch hinreichend mitgenommen, so daß sich der betreffende Streifen ebenso spannt λνϊε' die übrigen. Ein weiterer großer Vorteil der Neuerung besieht darin, daß man an eine bestimmte Teilung von Friktionskupplung und Wickclstab in achsialer Richtung nicht gelnin-, den,. sondern durch Aufreihen bzw. Dazwischenlegen von gewöhnlichen Ringen die Entfernung der Kupplungen untereinander beliebig ändern kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. ι und 2 dargestellt, und zwar ist Fig. ί ein Längsschnitt durch zwei Wickelstäbe, während Fig. 2 einen Querschnitt durch diese mit Schneidvorrichtung darstellt.
. Bei dem oberen Wickclstab der Fig. ι wird der gemeinschaftliche Rcibungskupplungsdruck mit zwei Muttern reguliert, wobei vorausgesetzt ist, daß beim Regulieren der Wickelstab stillsteht. Bei dem unteren Wickelstab ist ein Fall dargestellt, bei dem der ge-"incinschaftliche Kuppkingsdruck von außen während des Ganges der Maschine reguliert werden kann.
In den Gestellwänden a,a sind die beiden Wickelstäbc b, b1 drehbar gelagert; sie werden durch Zahnräder c, c, c von einer Riemenscheibe r aus angetrieben. In den Wickelstäbcn sind Längsnuten d vorgesehen, in welche die Stifte oder Keile e der Mitnehmerscheiben f eingreifen. Die Mitnehmerscheibcn, welche sowohl direkt auf dem Wickelstab als auch auf besonderer Nabe sitzen können und sich wohl achsial verschieben, aber nicht auf dem Wickelstab verdrehen lassen, haben seitlich Reibungsflächen, mit denen sie die sicli lose drehenden scheiben- bzw. hohlzylinderförmigen Wickelkerne g mitzunehmen bestrebt sind, sobald auf alle Ringe (Mitnehmer wie Wickelkerne) ein achsialer Druck ausgeübt wird. Zwischen Wickelkern und Mitnehmerscheibe werden zweckmäßig Filzscheiben ^1 angeordnet, die auch gefettet werden können. Diese Scheiben haben den Zweck, den Reibungskoeffizienten zwischen Wickelkern und Mitnehmerscheibe möglichst gleich- ■ mäßig zu halten, trotz eventueller ungenauer Ausführung der Reibungsflächen der Friktionsorgane.
Der achsiale, sich auf alle Mitnehmerscheiben und Wickelkerne gleichmäßig fortpflanzende Druck wird nach der Erfindung durch ein Druckorgan bewirkt, und zwar durch die 55· Feder h, die bei Wickelstab b durch zwei auf ihm sitzende Muttern i, i, bei Wickelstab b1 durch einen Ring k reguliert werden kann, auf dessen durch den Wickelstab hindurchgehenden und in einem Schlitz / gleitenden Stift m ein zentraler Bolzen η wirkt, der von dem regulierbaren, am Maschinengestell drehbar gelagerten Druck- bzw. Gewichtshebel 0 beeinflußt wird. ■ .
Mit ρ, p1 sind geschnittene Streifen aus Papier bezeichnet, die, von der gemeinsamen Schneidvorrichtung q, q1 kommend, abwechselnd in Wickelstäben b und b1 zugeführt und dort auf die friktionsgekuppelten Wickelkerne g aufgewickelt werden. Mit ρ- ist ein Streifen bezeichnet, der während der Arbeit einmal abgerissen und. eine Zeitlang in den Abfall gelaufen ist, so daß die aus ihm entstandene Rolle p etwas kleiner geworden ist als die übrigen. ·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Wickelstab mit mehreren friktionsgekuppelten Wickelkernen, dadurch gekennzeichnet,, daß auf die achsial verschiebbaren, aber nicht verdrehbaren Friktionsmitnehmerorgane (f) ein gemeinschaft" licher Achsialdruck einwirkt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE225247C (de)

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