DE224946C - - Google Patents
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- DE224946C DE224946C DENDAT224946D DE224946DC DE224946C DE 224946 C DE224946 C DE 224946C DE NDAT224946 D DENDAT224946 D DE NDAT224946D DE 224946D C DE224946D C DE 224946DC DE 224946 C DE224946 C DE 224946C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B33/00—Discharging devices; Coke guides
- C10B33/08—Pushers, e.g. rams
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224946 KLASSE \0a. GRUPPE
CHRISTIAN EITLE in STUTTGART.
Koksausstoßmaschine für liegende Verkokungskammern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1908 ab.
Die Erfindung bezweckt, die nach der Verkohlung oder Verkokung verbleibenden Rückstände
aus den Verkokungsräumen, die beiderseits mit Verschlußtüren oder Deckeln versehen
sind, nach der einen Seite der öfen auszustoßen, um letztere von der anderen
Seite wieder mit.frischem Material füllen zu können.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art, bei ίο welcher mehrteilige, ineinander verschiebbare
Stößel zur Anwendung kommen, haben entweder den Nachteil, daß die Äntriebsteile mehr oder weniger der Wärme und dem Staub
ausgesetzt sind, oder daß, wo für diese Teile Schutzeinrichtungen vorhanden sind, als Vorschuborgane
Ketten oder Seile mit entsprechenden Leitrollen benutzt werden, durch welche ein großer Teil der aufgewendeten
Kraft aufgezehrt wird.
Diese Nachteile werden vermieden durch den Gegenstand vorliegender Erfindung.
Fig. ι stellt die Maschine vor den öfen
stehend dar;
Fig. 2 zeigt dieselbe nach erfolgtem Ausstoßen;
Fig. 3 ist der Querschnitt der Maschine;
Fig. 4 ist der Querschnitt des Stempels.
Der Stempel ist zweiteilig. Der eine Teil a1
ist ein aus Profileisen gebildeter Hohlkörper, welcher an seinem Ende mit vier Laufrollen
b, b versehen ist, an seinem anderen Ende von einer auf dem Rahmen c befindlichen
Rolle d getragen wird. Dieser Rahmen c dient gleichzeitig als Laufbahn für die Rollen b, b.
Ferner ist auf demselben eine Zahnstange angebracht, in welche ein Zahnritzel i, das von
einem auf dem Stempelteil a1 selbst angebrachten
Motor nebst Zwischentriebwerk k angetrieben wird, eingreift.
In dem Hohlraum des Stempels a1 befindet
sich eine Gewindespindel g, welche gleichfalls ihren Antrieb durch das Motortriebwerk k erhält.
Der innere Stößelteil a2 ist aus zwei Profileisen mit dazwischen liegenden niedrigen
Flacheisen zusammengesetzt, wodurch eine Rinne gebildet wird, die zur Aufnahme von
Kühlwasser dient. An seinem vorderen Ende trägt derselbe die Stoßplatte, an dem anderen
Ende ist" die Mutter h befestigt, welche auf der Gewindespindel g verschiebbar ist. Der
Stempelteil a1 ist an seiner vorderen Stirnseite
bis auf den Querschnitt des Stempels a2 abgeschlossen
und kann in seinem Innern mit einer Kühlwasserleitung m mit Spritzlöchern
versehen werden. Der Rahmen c ist für verschiedene Höhenlagen der öfen in der Höhe
verstellbar in einem Wagenuntergestell, das mit Laufrädern versehen ist, gelagert.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Zum Lösen der Rückstände von den Kammerwandungen,
an welchen sie häufig festgebrannt sind, fährt der Stempel a1, welcher
infolge seiner Bauart als Hohlkörper der widerstandsfähigere ist, mittels des Zahnritzels i
und der Zahnstange in den Ofen ein. Am Ende seines Weges wird das Triebwerk desselben
mittels einer Kupplung aus- und dasjenige für die Gewindespindel eingeschaltet, so daß nunmehr der innere Stempelteil a2 vorgeschoben
wird, welcher die gelösten Rück-
stände vollends aus dem Ofen schiebt. Das Zurückziehen beider Stempelteile erfolgt gleichzeitig,
so daß also die Geschwindigkeit bei der Rückfahrt die doppelte ist wie bei der Einfahrt,
wodurch die Erwärmung der Stempelteile auf das geringste Maß beschränkt ist, kann jedoch auch einzeln in gleicher oder
umgekehrter Reihenfolge erfolgen.
Nach beendigtem Ausstoßen und Zurückziehen beider Stößel erfolgt die Zuführung
von Kühlwasser in die Rinne des Stößels a2 und von hier durch Überlaufen desselben in
das Innere des Stößels a1, wodurch beide Teile
sowie die Gewindespindel und deren Mutter abgekühlt werden. Auch kann zu gleichem
Zweck das Kühlwasser durch eine Spritzwasserleitung m in das Innere des Stößels a1 zugeführt
werden.
Das Vorschubtriebwerk für Stempelteil a1,
also Zahnstange mit Zahnritzel, kommt mit dem Ofen sowohl wie mit "den glühenden
Rückständen nicht in Berührung, während dasjenige für den Stempelteil a2, also Gewindespindel
mit Mutter, von dem äußeren Stempelteil a1 eingeschlossen, gleichfalls gegen die
■ · strahlende Hitze und gegen den Staub geschützt ist, wie bei anderen Einrichtungen
auch schon bekannt ist.
Außerdem wird durch die Zusammenschiebbarkeit des Stempels in bekannter Weise nur
die halbe Breite vor den öfen benötigt, was eine wesentlich günstigere Ausnutzung der
Grundrißfläche darstellt.
Claims (2)
1. Koksausstoßmaschine für liegende Verkokungskammern
mit mehreren teleskopartig ineinander verschiebbaren Stößeln, bei welchen der Vorschubmechanismus gegen
den Einfluß der strahlenden Hitze und gegen die Berührung mit dem durch die Rückstände
hervorgerufenen Staub geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Stempel (ä1) seinen Vorschub durch ein
an dem hinteren Ende desselben befindliches Zahnritzel,· welches sich auf einer an dem Führurigsrahmen (c) angebrachten
Zahnstange abrollt, erhält, während der innere Stößel (a2) durch eine im Innern
des Stößels (al·) befindliche Gewindespindel mittels einer an dem hinteren Ende des
Stößels (a2) befestigten Mutter angetrieben wird. . :
2. Ausstoßmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärtsbewegung
der Stößel unabhängig voneinander und willkürlich durch Einschalten der einzelnen hierzu dienenden Triebwerksteile
erfolgt, wodurch ebenfalls das willkürliche Zurückziehen der beiden Stempelteile
einzeln nacheinander oder gleichzeitig ermöglicht ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224946C true DE224946C (de) |
Family
ID=485636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224946D Active DE224946C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224946C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027633B (de) * | 1953-06-27 | 1958-04-10 | Didier Werke Ag | Stossstange fuer waagerechte Koksofenkammern |
-
0
- DE DENDAT224946D patent/DE224946C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027633B (de) * | 1953-06-27 | 1958-04-10 | Didier Werke Ag | Stossstange fuer waagerechte Koksofenkammern |
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