DE22360C - Selbsttätige Prefsvorrichtung an Papierschneidemaschinen - Google Patents

Selbsttätige Prefsvorrichtung an Papierschneidemaschinen

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DE22360C
DE22360C DENDAT22360D DE22360DA DE22360C DE 22360 C DE22360 C DE 22360C DE NDAT22360 D DENDAT22360 D DE NDAT22360D DE 22360D A DE22360D A DE 22360DA DE 22360 C DE22360 C DE 22360C
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Germany
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pressing device
lever
paper cutting
cutting machines
automatic pressing
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Active
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DENDAT22360D
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Original Assignee
O. RONNIGER in Leipzig
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/02Means for holding or positioning work with clamping means
    • B26D7/025Means for holding or positioning work with clamping means acting upon planar surfaces

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Um ein Festspannen der zum Beschneiden bestimmten Papierstöfse mechanisch durch die Maschine selbst bewirken zu können, ist die in der Zeichnung dargestellte Anordnung gewählt. Die Bewegung des Prefsbalkens, welche neben dem selbsttätigen Mechanismus durch Hand mittelst Rades A bewirkt werden kann, geschieht mechanisch durch das Zusammenwirken der nachstehend näher erläuterten Mechanismen. Das Messertreibrad R ist mit einer Curvennuth N versehen, welche in bestimmter Weise geformt ist. In der Curvennuth N läuft die Rolle r, welche am Hebel H befestigt ist. Letzterer ist um J drehbar und hat einen zweiten Arm b, welcher unterhalb des Mutterzapfens Z liegt und an seinem Ende ein Scharnier trägt, das die Verbindung mit einem Auslösemechanismus vermittelt. Letzterer besteht aus dem einarmigen Hebel L, welcher oberhalb des Mutterzapfens Z liegt und entweder mit dem Gewicht Q belastet ist (s. Fig. 1) oder mit seinem Ende unter den mittelst Feder f gespannten Hebel g greift. In beiden Fällen wirkt der Mechanismus folgendermafsen:
Durch die Bewegung des Messertreibrades wird mittelst der Curvennuth und Rolle während der Hochstellung des Messers der Prefsbalken herabgezogen und das eingelegte Papier in einem mittelst Handrades A genau einstellbaren Mafse geprefst. Das Einstellen des Prefsbalkens auf eine bestimmte Papierlagenstärke geschieht dadurch, dafs mittelst Handrades die Spindel/ gedreht und durch letztere mit Hülfe der Mutter M der Prefsbalken hoch oder tief eingestellt wird. Diese Einstellung ist auf den selbstthätigen Prefsmechanismus einflufslos, da sich Mutter M nebst Spindel P und Handrad in der am Gestell angebrachten Führung F auf- und niederbewegen und bei dieser Bewegung der ganze Prefsbalken, entsprechend der Dicke der zu pressenden Papierschicht, einstellen läfst. Nach Erreichung der tiefsten Stellung des Prefsbalkens bleibt letzterer , in dieser Stellung so lange, bis das Messer vollständig fertig geschnitten und seine tiefste Stellung erreicht hat, worauf alsdann durch die Curvennuth N ein rasches Emporsteigen des Prefsbalkens bedingt wird. Um ferner zu vermeiden, dafs bei zu starker Pressung des Papieres ein Bruch in der Maschine stattfindet, ist die Selbstauslösung angeordnet, welche durch den Hebel L in Zusammenhang mit dem Gewicht Q oder dem Federhebel gebildet wird. Sobald die Maximalpressung überschritten ist, wird durch den Widerstand des Zapfens Z eine Hebung des Gewichtes oder die Auslösung des Federhebels g bewirkt und sonach jede schädliche Prefswirkung unmöglich gemacht. Durch die Gröfse des Gewichtes Q oder Veränderung von dessen Aufhängepunkt am Hebel Z,. sowie durch Spannung der Feder / kann die Maximalpressung je nach Erfordernifs eingestellt werden.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Der Antriebsmechanismus, bestehend aus dem einarmigen, mit Gewicht Q belasteten Hebel L, welcher auf den Zapfen Z wirkt, in Verbindung mit der Bewegungsvorrichtung, bestehend aus dem bei J drehbaren Hebel H1 dessen Rolle ν in der Curvennuth N läuft.
  2. 2. Die Anwendung des Federhebels g an Stelle des Gewichtes Q bei dem im Patent - Anspruch 1. bezeichneten Auslösemechanismus.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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