DE2233019C2 - Erntemaschine der Axialflußbauart - Google Patents
Erntemaschine der AxialflußbauartInfo
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- DE2233019C2 DE2233019C2 DE2233019A DE2233019A DE2233019C2 DE 2233019 C2 DE2233019 C2 DE 2233019C2 DE 2233019 A DE2233019 A DE 2233019A DE 2233019 A DE2233019 A DE 2233019A DE 2233019 C2 DE2233019 C2 DE 2233019C2
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- A01F12/10—Feeders
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Description
Die Erfindung betrifft eine Erntemaschine der Axialflußbauart insbesondere Mähdrescher, mit einem
-•ich durch eine Einzugs-, Dresch- und Trennsektion erstreckenden Rotorkörper, auf dessen Umfang Einzugs-,
Dresch- und Trennflügel mit zur Achsrichtung geneigtem, wendeiförmigem Verlauf angeordnet sind,
unter »Axiaifiuö« ist eine in axiai zum Rotor
verlaufende Förderrichtung des Erntegutes zu verstehen, unabhängig von der A't der Anordnung und
Richtung des Rotors auf der Erntemaschine.
Bei einem aus der US-PS 35 89111 bekannten
Mähdrescher der vorbezeichneten Art sind auf dem Umfang des Dreschrotors vier in Axialrichtung
verlaufende Schlagleisten vorgesehen, die innerhalb eines etwa zylindrischen Dreschgehäuses an einem
Dreschkorb vorbeigeführt werden. Außerdem sind auf dem Umfang des Rotors radial über die Schlagleisten
hinausragende, wendelförmige Antriebsrippen angeordnet,
die mit dem Rotor zusammen umlaufen und dem Dreschgut einen Axialvorschub erteilen. Da der
Rotorkörper eine sog. offene Bauart besitzt, bei der die Schlagleisten am Umfang von unter Längsabständen
zueinander auf der Rotorwelle sitzenden Radialscheiben befestigt sind, fällt das Dreschgut während des
Betriebs zwangsläufig von oben durch den offenen Innenraum des Rotors und auf die gegenüberliegende
Seite, wobei es sich an den Bauteilen der offenen Rahmenanot Jnung verhakt und um diese herumwickelt,
wodurch die Gefahr entsteht, daß die axiale Vorschubbewegung zum Stillstand kommt und zumindest ein
ungleichmäßiger Axialtransport des Γ -ssCiäfetites stattfindet,
woraus schädliche Belas' - ' für die Antriebsmaschine, ein unregelmi. ' -sablauf
und erhöhte Körnerverluste ? Außerdem
besteht die Gefahr, daß die L z. r. ung gelegentlich
insgesamt verstopft
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Erntemaschine der eingangs bezeichneten Art für
universelle Einsatzzwecke, d.h. zur Verarbeitung beliebiger Arten von Erntegut anzugeben, die imstande
ist, kontinuierlich mit hoher Durchsatzleistung bei einem annehmbaren Leistungsbedarf zu arbe.ten, ohne
daß dabei Belastungsspitzen sowie nennenswerte Körnerverluste und -beschädigungen auftreten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Umfang des Rotorkörpers eine geschlossene
Oberfläche aufweist und die Flügel in mehreren Längsreihen angeordnet sind, wobei benachbarte Flügel
einer Längsreihe sich in Richtung der wendeiförmigen Bewegung des Dreschgutes einander überlappen. Bei
Anwendung der vorgeschlagenen Bauweise wird das Dreschgut in Form einer gleichmäßigen Matte auf
Wendelbahnen rund am den Rotor auf der Oberseite der Außenkanten der Flügel in Axialrichtung weiterbefördert
Da sich die Flügel überlappen, können sich die Halme oder Stengel des Erntegutes nicht miteinander
verhaken oder an den Flügeln hängenbleiben, sondern werden in lockerer Eingriffsbeziehung zur Innenseite
des Rotorgehäuses weiterbefördert Bei der Verarbeitung
von Mais gelangen die bereits auf dem Schneidtisch von den Stielen befreiten Maiskolben in
die zwischen benachbarten Flügeln und Flügelreihen gebildeten Taschen, so daß die Maschine universal für
alle Erntegutarten eingesetzt werden kann.
Aufgrund des gleichmäßigeren Dreschgutflusses ergibt sich auch ein geringerer Leistungsbedarf bzw. ein
höherer Wirkungsgrad durch ein günstigeres Verhältnis von Durchsatz-Leistungsbedarf. Für eine bestimmte
Kapazität läßt sich somit die Gesamtgröße der Maschine im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen
verkleinern. Der vergleichmäßigte Gutfluß trägt auch dazu bei, daß nur eine relativ dünne, gleichmäßige
Strohmatte zu bearbeiten ist, wodurch sich die Intensität der Bearbeitung e-höht und weniger Körnerverluste
auftreten. Außerdem werden weniger Körner zerbrochen, so daß sich die Qualität der ausgedroschenen
Körner steigert Der über die Einzugs-, Dresch- und
Trennsektion im wesentlichen gleiche Rotor besitzt einen relativ einfachen Aufbau und gewährleistet daher
niedrige Herstellungs- und Wartungskosten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Mähdreschers nach der Erfindung,
F ι g. 2 einen vergrößerten Längsschnitt durch einen
Teil der Maschine nach F i g. 1,
F i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt nach der Linie III-IIIinFig.2,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des Einzugsbereiches der Rotoranordnung,
F i g. 5 eine Seitenansicht eines Rotors,
Fig.6 eine vergrößerte Vorderansicht des Rotors nach F i g. 5,
Fig.6 eine vergrößerte Vorderansicht des Rotors nach F i g. 5,
F i g. 7 die Ansicht eines Rotorflügels mit Blickrichtung entsprechend Pfeil VII in F i g. 5,
Fig.8 die Ansicht eines anderen Rotorflügels mit Blickrichtung entsprechend Pfeil VIII in F i g. 5,
Fig.9 eine abgeänderte Ausführungsform eines Flügels,
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform eines Flügels,
F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in F i g. 10,
Fig. 12 eine andere Ausführungsform eines Flügels, F i g. 13 eine Draufsicht auf F i g. 12,
F i g. 14 die Abwicklung eines Rotors in bezüglich F i g. 5 abgewandelter Ausführungsi'o'- :i,
Fig. 15 die Seitenansicht eines abgewandelten Rotors,
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVl-XVI in Fig. 15.
F i g. 17 eine Abwandlung des Rotors nach F i g. 15,
Fig. 18 einen Schnitt nach der Linie XVIII-XVIII in
Fig. 17,
Fig. 19 einen Querschnitt ähnlich Fig.3 durch eine
andere Ausführungsform eines Rotors und
Fig.20 eine Draufsicht auf zwei benachbarte Rotoren der Ausführungsform nach F i g. 19.
Entsprechend F i g. 1 umfaßt ein Mähdrescher 1 einen Hauptrahmen 2, der über vordere Antriebsräder 3 und hintere Lenkräder 4 abgestützt ist Auf dem Hauptrahmen ist eine Dresch- und Trennvorrichtung in Form von nebeneinanderliegenden, sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Dresch- und Trenneinheiten 5 bzw. 6. ein Fahrerstand 7, ein Korntank 8, eine Reinipmgsvorrichtung 9 und eine Strohabwurfeinrichtung IO ii.igeordnet An der Vorderseite der Maschine sind schwenkbar ein Schneidtisch 11 und ein Schrägförderer 12 angelenkt und mit Hilfe von Hydraulikzylindern 13 höhenverstellbar. Im Betrieb wird das Erntegut von einem Schneidwerk 14 geschnitten und durch den Schrägförderer 12 den Dresch- und Trenneinheiten 5,6 zugeführt. Gereinigte Körner aus der Reinigungsvorrichtung 9 werden mit einem Aufzug 16 in den Korntank 8 befördert während unvollständig ausgedroschene Ähren mit einem Aufzug 17 und einer Schnecke 18 zum vorderen Ende der Dresch- und Trennvorrichtung zurückgeführt werden.
Entsprechend F i g. 1 umfaßt ein Mähdrescher 1 einen Hauptrahmen 2, der über vordere Antriebsräder 3 und hintere Lenkräder 4 abgestützt ist Auf dem Hauptrahmen ist eine Dresch- und Trennvorrichtung in Form von nebeneinanderliegenden, sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Dresch- und Trenneinheiten 5 bzw. 6. ein Fahrerstand 7, ein Korntank 8, eine Reinipmgsvorrichtung 9 und eine Strohabwurfeinrichtung IO ii.igeordnet An der Vorderseite der Maschine sind schwenkbar ein Schneidtisch 11 und ein Schrägförderer 12 angelenkt und mit Hilfe von Hydraulikzylindern 13 höhenverstellbar. Im Betrieb wird das Erntegut von einem Schneidwerk 14 geschnitten und durch den Schrägförderer 12 den Dresch- und Trenneinheiten 5,6 zugeführt. Gereinigte Körner aus der Reinigungsvorrichtung 9 werden mit einem Aufzug 16 in den Korntank 8 befördert während unvollständig ausgedroschene Ähren mit einem Aufzug 17 und einer Schnecke 18 zum vorderen Ende der Dresch- und Trennvorrichtung zurückgeführt werden.
Ansteile des für Getreide ausgelegten Schneidtisches 11 kennen auch ein Maisgebiß, ein Maispflücker,
Reihenschneidwerke oder andere, auf das jeweilige Erntegut abgestimmte Schneidwerke angebaut werden.
Der Schneidtisch trägt eine Haspel 19, die auf einer
durch Hydraulikzylinder 21 verstellbaren Gabel 20 gelagert ist Die :n Pfeilrichtung 22 umlaufende Haspel
führt das Erntegut über das Schneidwerk hinweg, das nach dem Schnitt durch zwei gegenläufige Schnecken 23
in Querrichtung zur Mitte vor den Schrägaufzug 12 zusammengeführt wird, der einen Kettenförderer 24
innerhalb eines Gehäuses 25 umfaßt.
Die Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 enthalten Einzugssektionen 26, 27, Dreschsektionen 28, 29,1
* Trennsektionen 30,31 und Abgabesektionen 32,33. Jede
Einheit enthält einen Rotor 74. Die herkömmlich aufgebaute Reinigungsvorrichtung 9 umfaßt ein schwingendes Streusieb 34, ein Körnersieb 35 und ein Gebläse
36 in einem Gehäuse 38. Die in den Dresch- und Trennsektionen aus dem Gut herausgelösten Körner
fallen entweder auf eine schwingende Körnerpfanne oder auf das vordere Ende des Siebes 34. Nicht
ausgedroschene Ähren werden vom rückwärtigen Ende des Siebes 35 auf eine Schüttelrinne 40 abgegeben und
in den Trog einer Oberkehrschnecke 41 geleitet Die durch das Sieb 35 hindurchfallenden gereinigten Körner
fallen auf eine Rutsche 42 und gelangen von dort in die Mulde einer Förderschnecke 39. Die Mulden 43 und 44
gehören zu einem Gehäuse 45, das eine Verlängerung des Gebläsegehäuses 38 bildet
Die verschiedenen Arbeitseinheiten des Mähdreschers werden von einem Motor 48 aus angetrieben.
Zwischen Motor 48 und den Dresch- und Trenneinheiten 5, 6 ist ein stufenloses Getriebe vorgesehen, das
entsprechend F i g. 1 aus verstellbaren Keilriemenscheiben 53,54 besteht und von einer Abtriebswelle 55 aus
über Kegelräder 61, 62 die rückwärtigen Enden der Rotoren 74 antreibt
Die entsprechend F i g. 3 im Querschnitt hexagonalen Rotoren 74 sind in Gehäusen 57 (F i g. 4) angeordnet, die
teilweise durch obere Wandungen 75 mit glatten Innenflächen gebildet sind und sich über die gesamte
Rotorlänge erstrecken. Vordere Abdeckpiatten 58 verschließen die Spalte zwischen den vorderen Enden
der oberen Wandungen 75 und einem vorderen Querträger 78. Am rückwärtigen Ende sind die Gehäuse
57 durch Abdeckpiatten 59 und einen Querträger 80 geschlossen.
Entsprechend Fig.4 werden die Einzugssektionen
26, 27 durch ein unregelmäßig geformtes Zuführungsblech 71 gebildet das zu den Rotoren 74 konzentrische,
teilzylindrische Hinterkanten 72 und eine nach vorn abwärts gerichtete, gekrümmte Anschlußplatte 60
aufweist die an einen unteren Dichtstreifen 83 des Schrägförderers 12 anschließt Zwischen den Hinterkanten 82 und einer Vorderkante 84 besitzt das
Zuführungsblech 71 etwa dreieckige, nach oben und rückwärts geneigte Obergangsabschnitte 85, an deren
äußere Kanten 36 dreieckförmige, gekrümmte, seitliche Obergangsabschnitte 87 anschließen. Die Hinterkanten
der Obergangsabschnitte 87 bilden einen Teil der Hinterkanten 82 der Zuführungsplatte 71, während ihre
Außenkanten mit den Seitenwänden des Maschinenrahmens 2 verbunden sind. An den inneren Kanten 88 der
Obergangsabschnitte 85 sind dreieckförmige, gekrümmte Obergangsabschnitte 89 angeschlossen, deren Seitenkanten 90 miteinander verbunden sind.
Im Bereich der Dreschsektionen 28, 29 ist das im
wesentlichen zylindrische Gehäuse 57 durch Dreschkörbe 72 und mittlere sowie äußere Korbverlängerungen
92 vervollständigt Die Dreschkörbe 72 bestehen aus längsgerichteten Schienen 93, die durch eine Anzahl von
gekrümmten Querschienen 94 konzentrisch zum Rotor 74 abgestützt sind. Durch die Schienen 93 erstrecken
sich quergerichtete, gekrümmte Stangen 95.
nen 96, die durch gekrümmte Querschienen 97 konzentrisch zum Rotor abgestützt sind, sowie aus
Querschienen 98. Die zwischen den Längsschienen 96 und Querstangen 98 gebildeten öffnungen der Trennroste 73 sind wesentlich größer als die Öffnungen der
Dreschkörbe 72.
Rückwärtige gekrümmte Querschienen 99 der Trennroste bilden gemäß Fig.2 die Vorderkanten einer
unteren Auslaßöffnung 100. An den Querschienen 99 ist das Zuführungsblech 15 der Abwurfeinrichtung 10
angeschlossen. Unter der Strohfördertrommel 102 und oberhalb des Spreusiebes 34 ist ein Trennrost 101
vorgesehen. '
Die Rotoren 74 sind in den Gehäusen konzentrisch gelagert und in entgegengesetzten Drehrichtungen
ίο entsprechend den Pfeilen 191 (Fig.3) angetrieben.
Jeder Rotor 74 umfaßt einen hexagonalen Rotorkörper 103, der in den vorderen und rückwärtigen Querträgern
78 bzw. 80 drehbar gelagert ist Das vordere Rotorende besitzt einen verjüngten Abschnitt 104, der entspre
chend F i g. 6 eine kreisförmige Stirnwand 105 mit dem
Rotorkörper 103 verbindet
In der Einzugssektion 107 sind auf jedem Rotor drei vordere Einzugsflügel 108 befestigt, deren Bodenabschnitt 151 dem verjüngten vorderen Rotorabschnitt
104 angepaßt ist so daß sich entsprechend F i g. 6 eine in Drehrichtung vorangehende längere Vorderkante 109
des Flügels ergibt Daraus resultieren eine kräftigere Einzugswirkung sowie größere Taschen zwischen
benachbarten Flügeln, die einen gleichmäßigen Gutfluß
gewährleisten. Jeder Flügel 108 ist der erste einer Reihe
von Flügeln 110, die im wesentlichen den Flügeln 112 der Dreschsektion 11 entsprechen.
Aufgrund des verjüngten vorderen Endes 104 der Rotoren 74 sind in diesem Bereich die Einzugsflügel 108
mit eine: längeren und aggressiveren Vorderkante versehen. Dies ist günstig, da das Dreschgut beim
Übergang von dem etwa geradlinigen, aufwärts gerichteten Weg über das Zuführungsblech 71 auf den
Wendelweg um den Rotor herum dann nicht so leicht
mit dem Roterkörper 103 in Berührung kommt und in
seiner Weiterbewegung gehindeit wird. Das verjüngte vordere Ende 104 ermöglicht außerdem die Anbringung
eines verhältnismäßig kleinen, das Aufwickeln von Erntegut vermeidenden Schildes 113, mit dem durch
seine Abmessungen ein stetiger Gutfluß nicht gestört wird.
In der Trennsektion 116 sind auf dem Rotorkörper 103 drei Reihen von Flügeln 115 ähnlich den
Einzugsflügeln 110 und den Dreschflügeln 112 angeord
net Sämtliche Hügel 110,112,115 sind zur Rotorlängs
achse geneigt und mit einem Basisflansch 117 auf dem Rotorkörper befestigt Sie umfassen einen aufrechtstehenden Abschnitt 118 mit einer relativ steilen
Vorderkante 119, einer Hinterkante 120 und einer
so Oberkante 121, wobei letztere im wesentlichen parallel zu dem darunterliegenden Oberflächenabschnitt des
Rotorkörpers 103 verläuft Die Reihen von FIügeH sind
unter solchen Abständen zueinander angeordnet daß sich entsprechend Fig. 14 ihre wirksamen Vorderkan
ten bezüglich der Bewegungsrichtung 122 des Dresch
gutes überlappen. Damit wird erreicht, daß das Dreschgut nicht in den Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Flügeln eindringt
€0 116 sind auf dem Rotorkörper 103 mehrere Abwurfrippen 126 befestigt die zur Drehachse parallel verlaufen
Dreschgut etwa tangentiafauf das Zuführungsblech 15
zur Abwurfrichtung 10 abzugeben.
Im Betrieb befördert der Schrägaufzug 24 das Dreschgut in einer flachen Matte zu den Dresch- und
Trenneinheiten 5,6, und zwar durch den Spalt unterhalb des Querträgers 78 und der Abweiserschilde 113
einerseits und dem Zuführungsbiech 71 andererseits. Die Dreschgutmatte gelangt dann in die Einzugssektionen
107, wobei das dicht am Schrägförderer 24 angeordnete Abstreifblech 106 solches Erntegut zurückhält,
das sonst eventuell über den oberen Trum des Schrägaufzuges wieder zum vorderen Ende des
Gehäuses 25 mitgenommen würde. Die Dreschgutmatte wird unterhalb der Außenkante des Abweiserschildes
113 vorbeigefördert und kommt zunächst mit den Hinz'..^flügeln 108 und anschließend mit den Flügeln
110 der Einzugssektion 107 in Eingriff. Die Einzugssektionen 107 fördern das Dreschgut in zwei getrennten
Dreschgutmatten in die Dreschsektionen 28, 29. wobei der Gutfluß unter der Wirkung des Druckes und des
Reibvorganges der Einzugsflügel 108, 110 auf einem etwa wendeiförmigen Weg entsprechend den Pfeilen
122 gemäß F i g. 5 weiter nach hinten verläuft
Das Dreschgut bewegt sich somit im allgemeinen, allerdings nicht ausschließlich, zwischen dem Zuführungsblech
71 und den äußeren Abschnitten der Einzugsflügel 108,110 hindurch. Die Einzugsflügel 1Ö8,
die sich über die rückwärtigen und äußeren Kanten der AbweiserschHde 113 hinaus bis dicht an den Kettenförderer
24 erstrecken, nehmen aufgrund ihrer aggressiven Einzugswirkung das Dreschgut kontinuierlich und
zwangsläufig vom Kettenförderer 24 weg und bringen es in die Einzugssektionen 26, 27. Dieser Einzugsvorgang
ist besonders vorteilhaft bei langstieligem Erntegut, da solche Fruchtarten am ehesten eine
Verstopfung des Rotors verursachen.
Die Oberkanten 121 der Flügel 108, 110 reiben und w Iken das Dreschgut und drücken es dabei gegen die
Innenwände der Gehäuse 57, wobei die Neigung der Flügel und die Reibwirkung eine zwangsläufige, etwa
axial nach hinten gerichtete, wendeiförmige Bewegung des Dreschgutes verursachen. Da die Flügel 112 und 115
gleichartig wirksam sind, gelangt das Dreschgut fortschreitend durch die Dresch- und Trenneinheiten 5
und 6 hindurch.
Die Dreschwirkung ergibt sich aus der Reib- und "Walkwirkung der Flügel 112 in Verbindung mit den
Gehäusen 57 und Dreschkörben 72, wobei die abgetrennten Körner in die Reinigungsvorrichtung 9
fallen. Der Hauptdrusch erfolgt im vorderen Bereich der Dresch- und Trenneinheiten 5,6, da der axiale Vorschub
hier aufgrund der stärkeren Flügelneigung langsamer erfolgt und der Dreschkorb einen verhältnismäßig
engen Abstand zum Rotor aufweist. Ein größerer Arbeitsspalt zwischen dem Flügelumfang und den
Trennrosten in der Trennsektion 116 führt dazu, daß sich die Dreschgutmatte aufweitet und darin befindliche
lockere Körner mit Hilfe der Flügel 115 herausgeschlagen
werden, um dann durch die Trennroste 73 hindurchzufallen. Die Öffnungen d_r Trennroste 73 siad
größer als die der Dreschkörbe 72.
Es hat sich herausgestellt, daß eine über die Länge der
Rotoren 74 kontinuierlich ansteigende Axialgeschwindigkeit des Dreschgutes zu Vorteilen führt Dies ist
verständlich, wennrman berücksichtigt, daß die Dicke
der Strohmatte kontinuierlich abnimmt und damit auch die herausgetrennten Körner leichter herausfallen
können. Die Äxiäikoinpöücnic der Maicriäigcaviivnirdigkeit
darf jedoch nicht zu groß sein, weil sonst die Zeitdauer nicht ausreicht, um-sämtliche ausgedroschenen
Körner abzutrennen. Eine optimale Axialgeschwindigkeit hängt unter anderem von der Richtung der
Flügel 110,112,115 ab. Die Dreschgutmatte gelangt mit
einer relativ niedrigen Geschwindigkeit in die EinzugsSektionen 26, 27, wobei diese Geschwindigkeit vorteilhafterweise
in den Einzugssektionen 26, 27 und Dreschsektionen 28, 29 erhöht werden sollte. Aus
diesem Grund besitzen die Flügel 110,112 vorzugsweise
einen aggressiven Anstellwinkel bezüglich der Rotorachse, in der Größenordnung von etwa 45°. In den
Trennsektionen 30, 31 können die Flügel 115 den gleichen Neigungs- oder Anstellwinkel wie in F i g- 2
aufweisen, während bei abgeänderten Ausführungsformen entsprechend Fig. 15 und 17 für bestimmte
Erntegutsorten und Eeuchtigkeitszustände dieser Winkel z.B. nur 30" beträgt, so daß in den Trennsektionen
ein geringerer Anstieg an Axialgeschwindigkeh als in den Dreschsektionen erfolgt um eine optimale Trennwirkung
zu erreichen.
Bei der Maisernte z. B. gelangen nur die Lieschkolben
in die Dresch- und Trenneinrichtung und füllen dort aufgrund ihrer Form und ihres Aufbaues die Abstände
zwischen den Flügeln 108, 110, 112, 115 aus. Da sich Mais von anderen üblichen Getreidesorten wie Weizen,
Roggen usw. vollständig unterscheidet wirken die Einheiten 5, 6 auf Maisfrucht auch vollständig anders
ein. Wenn sich die Lieschkolben in den Bereich zwischen den Flügeln 108,110,112,115 hineinbewegen
und dort eher durch die Gesamtheit der Körperabschnitte 118 als durch die Oberkanten 121 der Flügel
ihre Axialbewegung erteilt erhalten, halten die Rotorkörper 103 die Lieschkolben in enger Beziehung zu den
Innenwandungen des Gehäuses 57, so daß bei Drehbewe ig der Rotoren 74 die Maiskerne aus den
Kolben herausgerieben werden.
Gemäß F i g. 4 enthalten die Einzugssektionen 26, 27 Vorschub- oder Führungselemente 130, die an der
Innenseite der äußeren Rahmenwände befestigt sind und jeweils eine Unterkante 131 aufweisen, die mit der
Unterkante des Abstreifbleches 106 verbunden ist und sich quer über einen Teil der Rotorbreite erstreckt Ein
ebener Abschnitt 132 des Führungselementes 130 ist von der Unterkante 131 aus aufwärts nach hinten
AQ geneigt und mit einer gekrümmten Seitenkante 133
versehen, die dem von den vorderen Einzugsflügeln 108 beschriebenen Umkreis eng angepaßt ist Der ebene
Abschnitt 132 ist an der gegenüberliegenden Seitenkante mit dem Maschinenrahmen 2 verbunden. Die auf
diese Weise zwischen dem vorderen Ende des Gehäuses 57 und dem geneigten Abschnitt 132 gebildete, dem
Einzugsbereich des Rotors 74 gegenüberliegende öffnung wird durch eine unregelmäßig geformte
.Abdeckplatte 131 geschlossen, die an den benachbarten
so Teil des Flügejn^creises angepaßt ist Im Betrieb
unterstützt das Führungselement 130 die wendeiförmige Bewegung des Dreschgutes beim Eintritt in die
Einzugssektionen 107. Der ebene geneigte Abschnitt 132 kann, falls erforderlich, sich auch weiter als in F i g. 4
um den Rotorkörper herum erstrecken.
Die beschriebene Führungseinrichtung 130 ist beson-
- -ders bei einer Anordnung gemäß F i g. 15 vorteilhaft, bei
der unter Umfangsabständen von 90° vier Reihen von
Einzugsflügeln 108,110 am Rotor vorgesehen sind. Auf
zwei gegenüberliegende Reihen von Einzugsflügeln sind
zwei Reihen von Dreschflügeln 112 vorgesehen,
reihen 112 mit den verbleibenden Reihen der Einzugsflügel
108,110 ausgerichtet sind. Die Einzugssektionen
£5 107und die Dreschsektionen 111 enthalten auf etwa 45°
angestellte Flügel, während der Anstellwinkel der Flügel 115 in den Trennsektionen 116 aus den oben
angegebenen Gründen bei etwa 30° liegt Die
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Dreschglieder 136 umfassen Stützglieder 137, die von der Oberfläche des Rotorkörpers 103 ausgehen und
Schlag- bzw. Raspelschienen 138 in einem Abstand von dem Rotorkörper 103 haltern. Die Stützglieder 137 und
die Raspelschienen 138 verlaufen etwa parallel zur Rotorlängsachse im wesentlichen über die gesamte
Länge der Dreschsektionen 111. Der Abstand der Raspelschienen 138 von dem Rotorkörper 103 ist etwa
der gleiche wie der Abstand der Flügel 112. Im Betrieb üben sowohl die Raspelschienen 138 als auch die Flügel
111 die Dreschwirkung aus. Die Raspelvorsprünge und die Vertiefungen in den Raspelschienen 138 verlaufen in
einer solchen Richtung, daß sie die Induzierung der Axialbewegung des Dreschgutes unterstützen.
Bei der Anordnung nach Fig. 17 und 18 sind die Dreschsektionen 111 denen nach F i g. 15 und 16 ähnlich,
jedoch enthalten die Trennsektionen 116 jeweils zusätzlich zu den Flügeln 115 Trennelemente 141. Jedes
Trennelement 141 besteht aus einer länglichen Grundplatte 142 mit einer längsverlaufenden Rippe 143, an die
Zinken oder Finger 144 angeschweißt sind. Die Zinken 144, die einen beliebigen Querschnitt besitzen können
sind vorzugsweise zylindrisch ausgeführt und bezüglich der Rotordrehrichtung rückwärts geneigt, so daß ihre
freien Enden den Befestigungsenden nacheilen. Die Zinken 114 können, falls erforderlich, außerdem auch in
Axialnchtung bezüglich der Dreschgutbewegungsrichtung rückwärts geneigt sein.
Im Betrieb greifen die Zinken 144 in die Strohmatte ein, um sie zu lockern und darin befindliche Körner zu
befreien, damit diese durch die Trennroste 73 hindurchfallen. Da die freien Enden der Zinken 144 in
Rotordrehrichtung 191 bezüglich der Befestigungsenden nacheilen, kann sich das Stroh nicht um die Zinken
herumhaken und dabei den Rotor verstopfen. Aufgrund dieser Zinkenneigung wird außerdem das Stroh von den
Rotoren 74 unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft in Richtung auf die Innen wandungen der Gehäuse 57 nach
außen bewegt
Der Axialfluß des Dreschgutes wird immer noch über die Außenkanten 121 der Flügel 115 induziert, obwohl in
der abgeänderten Ausführungsform die Zinken 144 auch in Axialrichtung rückwärts geneigt sind und diese
Neigung den Axialfluß unterstützt Die Erfahrung hat gezeigt daß mit Hilfe der Zinken 144 die Kornverluste
wesentlich herabgesetzt werden können, insbesondere bei der Maisernte, und man nimmt an, daß dies auf die
von den Zinken 144 hervorgerufene Auflockerung des Dreschgutes zurückzuführen ist
Fig.9 zeigt eine andere Ausführungsform eines
vorderen Einzugsflügels 108 zur Befestigung auf einem Rotorkörper, dessen vorderes Ende entsprechend
F i g. 15 oder 17 nicht verjüngt ist Der Flügel 108 besitzt
eine gradlinige Grundplatte 151 zur Befestigung auf dem Rotorkörper 103 und eine aggressive Vorderkante
150, die von dem Rotorkörper im wesentlichen radial absteht Da die Oberkanten 121 der Flügel 108,110,112,
115 und die Vorderkanten 109, 119, 150 die aktiven Abschnitte der Flügel sind, können sie durch ein
Versteifungsglied, beispielsweise durch eine Stange bzw. Rundmaterial 152 entsprechend Fig. 10, 11
verfestigt und verstärkt werden.
Bei einer anderen Ausführungsform haben entsprechend Fig. 14 die Flügel 155 in den Dreschsektionen
111 und den Trennsektionen 116 bezüglich der Drehrichtung des Rotors 74 einen Vorderabschnitt 156
und einen Hinterabschnitt 157, wobei der Vorderabschnitt zur Rotorachse in einem unterschiedlichen
Winkel zum Winkel 139 des Hinterabschnittes geneigt ist. Der Rotor 74 wird in Richtung des Pfeiles 191
angetrieben, so daß sich das Dreschgut in Richtung des Pfeiles 122 bewegt. Es hat sich herausgestellt, daß für die
meisten Erntegutsorten und unter den meisten Erntegutzuständen in der Dreschsektion der gleichmäßigste
und schnellste Materialfluß erreichen läßt, wenn die Dreschglieder in einem Winkel von etwa 40° bis 50°
angeordnet sind. Man hat andererseits gefunden, daß bei einem Anstellwinkel der Flügel von etwa 30° die
Körnerverluste verringert werden, andererseits jedoch ein größerer Leistungsbedarf und eine erhebliche
Verstopfungsgefahr entsteht. Dementsprechend bildet die Anordnung nach Fig. 14 einen Kompromiß und
zeigt eine optimale Kombination der Neigungswinkel, wobei die Vorderabschnitte 156 des Flügels 155 einen
gleichmäßigen Materialfluß durch die Sektion gewährleisten, während die aggressive Reibwirkung der
Hinterabschnitte S57 eine bessere Presch- und Trenn wirkung ermöglicht so daß eine gleichmäßige Arbeitsweise
mit geringem Kornverlust und einem annehmbaren Leistungsbedarf entsteht. Entsprechend F i g. 12 und
13 können die Flügel 155 aus einer Platte 160 bestehen, an der eine rückwärtig angesetzte gekrümmte Stange
161 befestigt ist
Auf diese Weise läßt sich der Dresch- und Trennvorgang in Abhängigkeit von der Art des
Erntegutes und vom Zustand des Erntegutes einwandfrei durchführen. Für leicht zu dreschende und zu
trennende Fruchtsorten führt eine größere Geschwindigkeit des Axialflusses durch die Maschine immer noch
zu einem annehmbar niedrigen Kornverlust Schwieriger zu verarbeitendes Erntegut muß demgegenüber
während einer größeren Zeitdauer der Dresch- und Trennwirkung unterworfen werden, so daß cie Axialflußgeschwindigkeit
zu verringern ist um noch den gleichen niedrigen Kornverlust zu erreichen.
Bei einer Ausführungsform entsprechend F i g. 19 und 20 sind die Dresch- und Trennflügel 112, 115 so
angeordnet daß die am leichtesten zu dreschenden und zu trennenden Erntegutsorten sachgemäß bearbeitet
werden können. Für anders Erntegutsorten und für Bedingungen, unter denen sich der Drusci schwieriger
gestaltet sind an den Gehäusen 57 einstellbare Bremselemente oder Rippen 170 angeordnet Die
Rippen oder Leitbleche 170 ragen durch Schlitze in den Abdeckplatten 76 mit einer einstellbaren Länge in das
Gehäuse 57. Es hat sich herausgestellt wenn der Neigungswinkel 172 der einstellbaren Leitbleche 170
mehr als z. B. 75° bezüglich der Rotorachse beträgt eine
Verringerung der Axialgeschwindigkeit der Strohmatte eintritt Auch wenn die Leitbleche 170 tiefer in das
Gehäuse 57 hineinragen, wird ihre Einwirkung auf die Strohmatte größer. Bei leichtem Erntegut und unter
günstigen Bedingungen sind die Leitbleche 170 so eingestellt daß sie nicht aus den Schlitzen 171
vorstehen. Dadurch ergibt sich eine relativ hohe Axialgeschwindigkeit obwohl das Arbeitsverhalten der
Maschine mit Bezug auf Kornverluste, Leistungsbedarf usw. auch dann noch zufriedenstellend ist Bei
schwererem Erntegut und unter schwierigeren Bedingungen werden die Leitbleche 170 in das Gehäuse 57
vorgeschoben, so daß der Axialfluß des Dreschgutes verzögert wird und das Dreschgut über eine längere
Zeitdauer in der Dresch- und Trenneinrichtung verbleibt Obwohl beim gezeigten Ausführungsbeispiel
die Rippen oder Leitbleche 170 bezüglich ihrer sich in das Gehäuse 57 hineinerstreckenden Ausdehnung
einstellbar sind, kann man die gleiche Wirkung auch dadurch erzieien, wenn man die Leitbleche in ihrei
Winkel verstellbar macht, obwohl dies zu einer größerem Aufwand und zu einer teureren Bauforn
führen würde.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (22)
1. Erntemaschine der Axialflußbauart, insbesondere Mähdrescher mit einem sich durch eine Einzugs-,
Dresch- und Trennsektion erstreckenden Rotorkörper, auf dessen Umfang Einzugs-, Dresch- und
Trennflügel mit zur Achsrichtung geneigtem, wendeiförmigem Verlauf angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Umfang des Rotorkörpers (103) eine geschlossene Oberfläche aufweist
und die Flügel (108, 110, 112, 115) in mehreren Längsreihen angeordnet sind, wobei benachbarte
Flügel einer Längsreihe sich in Richtung der wendelfcrmigen Bewegung (122) des Drehgutes
einander überlappen.
2. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hügel in der Einzugssektion
(107), Dreschsektion (111) und Trennsektion (116) von der Oberfläche des Rotorkörpers (103)
nach außen vorstehen und bezüglich der Rotorachse geneigt angeordnet sind.
3. Erntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeicfir.et, daß die Flügel (112, 115) in den
Dresch- und Trennsektionen (111 bzw. 116) unterschiedliche
Neigungswinkel zur Erzielung untersch. ^ditcher axialer Dreschgut-Fördergschwindigkeiten
aufweisen.
4. Erntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flvgel (112) in der
Dreschsektion (111) einen größeren Neigungswinkel als die Flügel (115) in der Trennsektion (116)
aufweisen.
5. Ernter aschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel
zu drei Längsreihen auf der Oberfläche des
Rotorkörpers (103) angeordnet sind.
6. Erntemaschine nach einet« d~r Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dreschsektion (112) auf dem Rotorkörper Schlagleisten (138)
angeordnet sind, die am Umfang des Rotors mit Reihen von Flügeln (112) abwechseln.
7. Erntemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die Außenkanten der Flügel
(112) und der Schlagleisien (138) im wesentlichen den gleichen Radialabstand zum Rotorkörper (103)
aufweisen.
8. F' temaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennsektion (116) eine Mehrzahl von Zinken (144)
zwischen den auf dem Rotorkörper angeordneten Reihen von Flügeln (115) befestigt ist
9. Erntemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß die Zinken (144) in zwei zur
Rotorachse parallelen Reihen angeordnet sind, die mit den Flügelreihen abwechseln.
10. Erntemaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet daß die freien Enden der
Zinken (i44) gegenüber ihrem Befesiigungsende auf
dem Rotorkörper in Drehrichtung nacheilen.
11. Erntemaschine nach Ansprüche oder 9,
dadurch gekennzeichnet daß die Zinken (144) bezüglich der Rotordrehrichtung rückwärts geneigt
sind.
12. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Flügel (108,110,112,115) zur Oberfläche des Rotors
senkrecht stehen.
13. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Außenkante (121) der Flügel (108, HO, 112,115) zur
benachbarten Oberfläche des Rotorkörpers (103) einen im wesentlichen parallelen Verlauf aufweist
14. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in
Drehrichtung vorderen und rückwärtigen Kanten (109; 150 bzw. 120) der Hügel zur Oberfläche des
Rotorkörpers geneigt sind.
15. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Flügel (108,110,112, ί 15) aus Blech bestehen und an
ihrer Außenkante (121) und an ihrer Vorderkante (10?; verstärkt sind.
16. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der
Vorderabscbnitt eines oder mehrere Flügel in einem bezüglich des Hinterabschnities unterschiedlichen
Winkel zur Rotorachse geneigt ist
17. Erntemaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet daß der Vorderabschnitt (i60) der
Flügel aus Blech und der Hinterabschnitt aus einer vom Vorderabschnitt ausgehenden Stange (152; 162)
besteht
18. Erntemaschine nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet daß die Stange (162) gekrümmt ist und mit ihrem freien Ende bezüglich der Rotordrehrichtung
ihren? Hefestigungsende nacheilt 19. Hase·«..- nach einem der vrrhergehenden
Ansprüche, daduich ^kennzeichnet, da3 der vorderste
Flügel (108) jeder Reihe weiter vom Rotorkörper vorsteht als der nächst benachbarte
Flügel jeder Reihe und somit einen Einzugsflügel bildet
20. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß das
vordere Ende des Rotorkörpers (103) in der Einzugssektion (107) verjüngt ist.
21. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet aaß der
Rotorkörper (103) einen polygonalen Querschnitt aufweist
22. Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der
Rotorkörper (103) einen hexagonalen Querschnitt aufweist
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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Owner name: SPERRY N.V., 8210 ZEDELGEM, BE |
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Free format text: WALLACH, C., DIPL.-ING. KOCH, G., DIPL.-ING. HAIBACH, T., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. FELDKAMP, R., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN |
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