DE222977C - - Google Patents

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DE222977C
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straw
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/10Feeding devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei selbsttätigen Fördervorrichtungen für Häckselmaschinen kann es leicht vorkommen, daß zuviel Stroh gefördert wird, so daß die Häckselmesser die geförderte Menge nicht mehr bewältigen können. Es ist nun bekannt, die vor den Messern im Förderkanal liegende Druckwalze so auszubilden und zu lagern, daß sie bei Verstopfungen und übermäßiger Förderung die Häckselmaschine selbsttätig abstellt. Immer aber bleibt es dann noch nach den bisher bekannten Ausführungen erforderlich, die Verstopfung mit der Hand zu beseitigen und die Maschine von Hand wieder anzustellen.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, Verstopfungen zu verhüten und die selbsttätige Förderung von vornherein ebenfalls selbsttätig so zu regeln, daß der Gang der Schneidmaschine nicht unterbrochen zu werden braucht.
Dies ist dadurch erreicht, daß die vor den Schneidmessern im Förderkanal liegende Druckwalze beweglich gelagert und mit einer Vorrichtung verbunden ist, die beim Steigen der Walze über einen gewissen Punkt hinaus, veranlaßt durch übermäßige Strohzufuhr, den Antrieb der Fördervorrichtung abstellt und ihn ebenso wieder anstellt, wenn das geförderte Material so weit verarbeitet ist, daß die Messer wieder Luft haben. Durch das Heben und Senken der auf dem durchgeführten Stroh ruhenden Walze, die mit der eigentlichen Ausrückvorrichtung durch Gestänge und Hebel verbunden ist, wird diese in der erfoiiichen Weise beeinflußt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Fördervorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Fördervorrichtung und einen Querschnitt durch die Schneidlade; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt A-B (in Fig. 1) durch die Fördervorrichtung und eine Ansicht der Schneidlade. Die Fördervorrichtung selbst, die mit der Häckselmaschine angetrieben wird, besteht in dem gewählten Ausführungsbeispiel aus über Walzen c, b geführten Förderbändern d, die das zu verarbeitende Stroh in die Schneidlade α bringen, in der es durch die auf der gekröpften Welle f sitzenden Packer g zusammengedrückt wird. In der Schneidlade ist ferner ein Förderband 0 angeordnet, welches das Stroh den Schneidmessern zuführt. Diese Anordnung ist jedoch nicht Gegenstand vorliegender Erfindung. Zur Leitung des Strohes und zum Schütze der Bedienung sind die gekrümmten Bleche u, ν vorgesehen.
Die Einrichtung des selbsttätigen Reglers ist folgende: Am Ende des Förderbandes 0 befindet sich in beweglichen Armen p gelagert die mit Rippen m besetzte Walze q. Diese Walze dient einerseits dazu, das Stroh glattgepreßt unter die Messer zu bringen und hat anderseits den Zweck, bei zu großer Förderung den Antrieb der Fördervorrichtung abzustellen. Wenn nämlich die Strohzufuhr zu groß wird, steigt die Walze über einen bestimmten Punkt. Sie zieht dabei das Gestänge und die Hebel r an und wirft dadurch den Antriebsriemen s von der Antriebsscheibe k auf die Leerscheibe t. Sobald sich das Material entsprechend vermindert, sinkt die Walze und legt den Riemen wieder auf die Antriebsscheibe. Selbstverständlich kann die Art der Ausrückung auch eine andere sein, so z. B. durch
eine Kupplung ο. dgl., natürlich muß aber der Antrieb der Schneidvorrichtung von dem Antrieb der Fördervorrichtung unabhängig sein, so daß die Schneidmesser auch bei ausgerück-S ter Zubringer vorrichtung weiterarbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Häckselmaschine mit Vorrichtung zum Zubringen des Strohes zur Schneidlade, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Schneidlade in bekannter Weise schwingbar gelagerte Walze den Antrieb der Zubringervorrichtung durch ein Hebelgestänge derart beeinflußt, daß der Antrieb bei zu großer Strohzufuhr durch die steigende Walze ausgeschaltet, nach Verminderung der Strohmengen aber ebenso selbsttätig wieder eingerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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