DE46976C - Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der Bohnenspitzen - Google Patents
Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der BohnenspitzenInfo
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- DE46976C DE46976C DENDAT46976D DE46976DA DE46976C DE 46976 C DE46976 C DE 46976C DE NDAT46976 D DENDAT46976 D DE NDAT46976D DE 46976D A DE46976D A DE 46976DA DE 46976 C DE46976 C DE 46976C
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- beans
- machine
- fraying
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J17/00—Household peeling, stringing, or paring implements or machines
- A47J17/06—Devices for stringing beans
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der vorliegenden Maschine ist, von den grünen Bohnen, Wachsbohnen etc. die die
beiden Längskanten derselben einsäumenden ungeniefsbaren Fasern, den sogenannten Bast,
und die beiden Enden oder Spitzen derselben abzuschneiden, und zwar gleichmäfsiger und
schneller, als dies mittelst eines gewöhnlichen Messers möglich ist. ■
In den beiliegenden Zeichnungen bezeichnet:
Fig^ ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Grundrifs der unten näher beschriebenen Maschine, wobei der Antrieb der
Walzenpaare weggeschnitten gedacht ist.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die Maschine nach Linie X-X, Fig. 2,
Fig. 5 ein Horizontalschnitt nach Linie Y- Y der Fig. 1.
Fig. 6 zeigt in Ansicht von oben und im vergröfserten Mafsstabe den Mechanismus, welcher
das jeweilige Herumschlagen des die Bohnenspitzen abschneidenden Messers ermöglicht (welches
Herumschlagen durch die von der Maschine bearbeitete grüne Bohne bewirkt wird).
Fig. 7 ist eine Vorderansicht dieser Regulirvorrichtung,
Fig. .8 eine Hinteransicht derselben.
Fig. 9 zeigt in Vorderansicht den kleinen, das Abfasern (Abziehen des Bastes) bewirkenden
Apparat.
Die Einrichtung der Maschine ist folgende:
Durch ein von Hand- mittelst Kurbel C betriebenes
Rad D, Fig. 1 bis 4, wird das auf der Radwelle E sitzende konische Rad F in Drehung
versetzt. Dies letztere steht wieder mit dem auf der Welle α der Transportwalze B befestigten
konischen Rad jF1 im Eingriff. Von
der Welle α des letzteren wird deren drehende Bewegung mittelst einer auf ihr befestigten
Schnurscheibe c und über diese gelegten Schnurd
auf die Schnurscheibe c1 übertragen, die ihrerseits
wieder die mit ihr verkeilte Welle a1 und dadurch auch die auf Welle al sitzende Transportwalze
S1 in Umdrehung in Richtung der Pfeile b, Fig. 5, versetzt. In umgekehrter Richtung
als die Transportwalzen BB1 müssen auch die Transportwalzen B2 B3 gedreht werden, was
dadurch erreicht wird, dafs je ein auf Welle a a1
sitzendes Stirnrad e und e\ Fig. 3, mit je einem
auf Wellen a2 a3 sitzenden Stirnrad e2 bezw. e3
in Eingriff steht (Fig. 1 bis 4).
In ähnlicher Weise wie die Transportwalzen wird auch das die Bohnenspitze abschneidende
Messer bewegt. Das auf 'dem Ende der Welle E sitzende und von dieser in Drehung versetzte
Stirnrad G steht mit dem Stirnrad G1 in Eingriff, welches auf der mit Klauenkupplung H
versehenen Welle E1 festgekeilt ist. Auf der
Welle E1 sitzt lose das ebenfalls mit Klauenkuppelscheibe H1 versehene Messer /, Fig. 1,
das sich in der Ruhelage mit seiner unteren stumpfen Vorderkante gegen einen am Bock K,
Fig. i, 3, 5 und 7, befindlichen, nach vorn zu abgerundeten Führungssteg K1 lehnt.
Am Abgleiten von dem Führungssteg K1
wird das Messer durch das vordere Ende f1
einer mit Arretirung f2 versehenen Stange j
gehindert, welche von dem in Fig. 6 bis 8 dargestellten Mechanismus behufs zeitweiser Freigabe
des Messers beeinflufst wird. Sobald das Messer durch Zurückgehen des vorderen Theiles/1
der Stange f unter Einwirkung des in Fig. ,6.
bis 8 gezeigten Mechanismus freigegeben wird, schnellt es durch den Druck einer Feder L
so weit vor, dafs die Zähne g, Fig. ι bis 3, der (mit Welle El fest verbundenen und mit dieser
fortwährend sich drehenden) Kuppelscheibe H mit den Zähnen gl der mit Messer J aus einem
Stück bestellenden Kuppelscheibe H1 in Eingriff kommen und das Messer in Richtung des
Pfeiles h herumschlägt (Fig. 7).
Ist das Messer bei seiner Drehung in eine nahezu senkrechte Lage gekommen, so trifft es
mit seiner der Welle E1 nahe befindlichen Seitenfläche gegen eine schraubenförmige Führung
M, Fig. ι bis 3, deren Steigung etwas mehr als die Höhe der Kuppelzähne g gl beträgt.
Indem jetzt das Messer an M in die Höhe gleitet, vermindert sich das gegenseitige
Ineinandergreifen der Kupplung H H1, bis es, wenn das Messer ungefähr bei seiner Verticalstellung
angelangt ist, ganz aufhört und das Messer sich wieder gegen Führungssteg K1
legt, um bis zu einem durch Zurückgehen der Stange/ hervorgerufenen erneuten Vorschnellen
der Feder L und damit verbundener Einkupplung an einem ferneren Umgang verhindert
zu sein.
Die zu bearbeitende Bohne wird ' nun in einen vorn an der Maschine befestigten Trichter A
so weit hineingesteckt, bis sie durch die sich in ihrer äufseren Gestalt ungefähr der Bohnenform
anpassenden Transportwalzen .B1 und B2
erfafst und weiter gegen beide vertical über einander angeordnete Messer i befördert wird
(Fig. 4). Von den Transportwalzen zwischen den spitzen und löffeiförmigen Messern hindurchgetrieben,
wird die Bohne allmälig von den Fasern an den beiden Schotentheilen, dem sogenannten Bast, befreit. Dieser Bast geht
durch die vor den Messern befindlichen Aussparungen i1 und fällt hierauf zur Seite des
Messers nieder. Infolge der Anordnung entsprechend schwacher Federn k, Fig. 4, welche
gegen die Messerköpfe drücken, sind die Messer im Stande, sich selbsttätig den jeweiligen
Formen der Bohne anzupassen, um ein zu tiefes bezw. zu geringes Ausschneiden der Fasern
zu vermeiden.
Aehnlich wie die Fasermesser sind, werden auch die Transportwalzen durch Federn /,
Fig. 3 und 5, welche gegen die Lager Z1 der
Walzenwellen drücken und durch Schrauben /2 justirt werden können, veranlafst, sich selbstthätig
der Stärke jeder Bohne anzupassen. Nachdem die Bohne theilweise zwischen den Fasermessern hindurchpassirt ist, bethätigt sie
vermöge der ihr durch die Walzen B1 B2 ertheilten Bewegung den das Abschneiden der
Bohnenspitze einleitenden Apparat. Sie stöfst zunächst mit ihrem einen Ende gegen eine mit
ihrer Welle m, Fig. 7, in Lagern "m1 drehbare
Klappe m2 und dreht diese in Richtung des Pfeiles m3 so weit herum (Fig. 6 und 7), dafs
sie leicht an derselben vorbei- und durch eine Führung η gehen kann. Die Klappe m2 legt
sich hierbei seitlich in eine Aussparung n1 der Führung n, Fig. 5 und 8. Während nun die
Klappe m2 die vorbezeichnete Bewegung ausführt, dreht sie gleichzeitig mittelst eines auf
Weilern befestigten Hebeiso und der Stange o1
den zweiarmigen Hebel p, welcher auf der in Lagern pl drehbaren Welle p2 sitzt. Dieser
Hebel besitzt eine aus Klinke q, Feder q1 und
Führungen q2 bestehende Auslösevorrichtung (Fig. 6). Wird nun der Hebel ρ in Drehrichtung
der Klappe m2 bewegt, so trifft die Klinke q mit ihrer schrägen Fläche r gegen die schräge
Fläche r1 einer an Stange / sitzenden Traverse r2, gleitet bei weiterer Drehung des
Hebels ρ unter Zusammendrückung der Feder ^1
an derselben vorbei und schnellt nachdem wieder in seine ursprüngliche Lage vor. In
dieser Stellung bleibt der Hebel ρ so lange, bis die durch eine Bohne in die Aussparung n1
gedrehte Klappe m2 durch die Kraftwirkung einer am unteren Ende der Welle m sitzenden
Spiralfeder o2 (welche sich durch die in Pfeilrichtung m3 stattfindende Drehung der Klappe m2
spannte), an dem hinteren Ende der durch die Maschine gehenden Bohne abgleitend, in ihre
Ruhelage zurückgeht. Durch diese Rückbewegung der Klappe m2 wird jedoch gleichzeitig
mittelst Hebels 0, Stange o1 und Doppelhebels ρ
die Klinke q zurückbewegt, deren gerade Fläche jetzt gegen die Vorderfläche r3 der Traverse r2
drückt und nun infolge ihrer weiteren Drehung die Traverse r2 und die Stange / so lange
zurückzieht, bis Klinke q abermals an der Traverse abgleitet, worauf Stange/ bezw. Traverse
r2 unter der Wirkung einer durch Zurückgehen der Stange/zusammengedrückten Feder/3
wieder vorschnellt (Fig. 6). Durch die Zurückbewegung der Stange/und damit des vorderen,
in K1 geführten Stückes/1, Fig. 7, wird aber ein momentanes Freigeben des Messers erreicht,
so dafs dasselbe herumschlägt und die letzte Spitze der zu bearbeitenden Bohne abgeschnitten
wird.
Die zu bearbeitende Bohne stöfst, nachdem sie die Klappe m2 des vorbeschriebenen Mechanismus
in die Aussparung n1 der Führung η gedrückt hat und das vordere Ende bereits
durch die Führung gegangen ist, gegen eine zweite Klappe s, Fig. 6 und 8. Diese ist mittelst
ihrer Welle s1 in Lagern s2 drehbar. An
ihrem unteren Ende trägt die Welle s1 eine Spiralfeder t, welche sich bei Drehung der
Klappe s in Richtung ■ des Pfeiles i1, Fig. 6.,
spannt. Am oberen Ende der Welle s1 ist ein Hebel u befestigt, der wieder eine aus
Klinke m1, Feder u2 und Führungen ν bestehende
Auslösevorrichtung trägt.
Bei der Fortbewegung der Bohne dreht diese nun die Klappe s so lange, bis dieselbe mittelst
der mit ihr durch Welle s1 und Hebel u und Führungen ν verbundenen Klinke u1 die
Traverse und somit die Stange/ so weit zurückgezogen hat, dafs f1 das Messer J freigiebt,
wodurch letzteres, herumschlagend, die erste Spitze der Bohne abschneidet.
Bei beiden beschriebenen Messerauslösevorrichtungen tritt das Abgleiten der Klinken und
das damit verbundene Zurückschnellen .der Stange / fast unmittelbar mit dem Herunterschlägen
des Messers J ein, nämlich nur um so viel später, dafs einerseits ein zu frühes
Zurückgehen der Stange/, ohne dafs diese das Messer vorher freigegeben hat, verhütet wird,
und dafs andererseits ein mehr als einmaliges Herumschlagen des Messers J verhindert wird.
Die abgefaste und von Spitzen befreite Bohne geht, angetrieben durch die Walzen JS1B2,
durch die Führung η nach hinten zwischen die Walzen B Bs, um von diesen ganz aus
der Maschine gezogen und abgebastet und gespitzt abgegeben zu werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der Bohnenspitzen, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anordnung der Bohnen-Einzugswalzen BB1B2B3, dem Apparat i i1 k zum Abziehen der Basten, dem Messer J mit dem zugehörigen Auslöseapparat (Klappen w2 und s, Klinken q und M1, Traverse r2 mit Stange/ und Ansatz/1), der Kupplung HH1 zum zeitweiligen Auslösen der Kupplung und der Auswerfwalzen.Bei der unter i. gekennzeichneten Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der Bohnenspitzen der Apparat zum Abziehen der Basten, bestehend aus den elastisch befestigten Messern i i, gegen welche die Bohne durch die Einzugswalzen getrieben wird.Bei der unter ι. gekennzeichneten Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der Bohnenspitzen das lose auf Welle Ji1 sitzende Messer J, das durch die Feder L beim Zurückgehen des Ansatzes f1 vorschnellt und dadurch sich in der Kupplung HH fängt, wodurch es sich einmal umdreht, sowie die Auslösevorrichtung, bestehend aus durch die vorrückende Bohne bewegten Klappen m2 und s, durch welche der Ansatz/1 unter Vermittelung der Klinken q, u1 und der' Traverse r2 zurückgezogen, freigegeben und durch Feder/3 vor das Messer vorgeschnellt wird.
Bei der unter 3. gekennzeichneten Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der Bohnenspitzen die schraubenförmige Führung M, an welcher das Messer anliegt, zum Auskuppeln des Messers nach dem Abspitzen der Bohnen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46976C true DE46976C (de) |
Family
ID=322046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46976D Expired - Lifetime DE46976C (de) | Maschine zum Abfasern der Bohnen und Abschneiden der Bohnenspitzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46976C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532971A1 (de) * | 1985-09-16 | 1986-03-27 | Klaus 6000 Frankfurt Queisser | Erbsenentschalungsautomat fuer den haushalt |
-
0
- DE DENDAT46976D patent/DE46976C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3532971A1 (de) * | 1985-09-16 | 1986-03-27 | Klaus 6000 Frankfurt Queisser | Erbsenentschalungsautomat fuer den haushalt |
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