DE22236C - Schablonenscheibe mit Richtlineal - Google Patents

Schablonenscheibe mit Richtlineal

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DE22236C
DE22236C DENDAT22236D DE22236DA DE22236C DE 22236 C DE22236 C DE 22236C DE NDAT22236 D DENDAT22236 D DE NDAT22236D DE 22236D A DE22236D A DE 22236DA DE 22236 C DE22236 C DE 22236C
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DE
Germany
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straightedge
disc
leg
edge
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Application number
DENDAT22236D
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TH. KIND in Bielefeld
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets
    • B43L13/201Stencils for drawing figures, objects
    • B43L13/208Stencils for drawing figures, objects letters, numbers, symbols

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES m
PATENTAMT.
In einer aus Kupfer, Zink, Weifsblech oder aus anderen geeigneten Materialien gefertigten Scheibe A, Fig. 1 und 2, sind die Zeichen, hier Buchstaben und Zahlen, mit denen signirt werden soll, so ausgearbeitet, dafs sie concentrisch um den Mittelpunkt M und normal zu den bezüglichen Radien liegen. Die Abstände beim Signiren werden entweder durch den äufseren Rand R oder die den Formen der Zeichen angepafsten Marken m bestimmt, da bei der Operation die Scheibe A stets so gelegt wird, dafs, wie in Fig. 3, der Rand R stets die Buchstaben des als Beispiel gewählten Wortes PATENT berührt oder die Marken m sich stets auf den äufsersten Punkten derselben befinden.
Durch diese Anordnung der Zeichen werden eine Reihe sonst vereinzelter Schablonen vereinigt und so die aus der Vereinzelung entstehenden Zeit- und sonstigen Verluste beseitigt. Combinirt man die Scheibe mit einem Richtungslineal, so erhält man einen einfachen, leicht handlichen Signirapparat. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Einrichtung desselben in Ansicht und Grundrifs. Die Scheibe A ist durch die Schräubchen α α, deren Köpfe in die Gegenscheibe B versenkt sind, mit der Platte C eines runden, oben vierkantig zugespitzten Stiftes D verbunden. Das Lineal Z, welches mit dem Schenkel Z1 um A gebogen, ist an seinem linken Schenkel Z2 mit einem Schlitz versehen, der breit genug ist, um das Signiren zu ermöglichen. Die untere Kante Z3 dieses Schlitzes ist genau radial zu M. Der auf D befestigte Knopf K hält Z und A in der richtigen Lage zu einander, und ist an ihm die Scheibe A leicht in Z zu drehen.
Das Verfahren mit dem Signirapparat ist folgendes:
Soll z. B., wie in Fig. 3 geschehen, das Wort PATENT schablonirt werden, so macht man den Buchstaben P in gewöhnlicher Weise, dreht darauf am Knopf K die Scheibe so, dafs der Fufs des Buchstabens A sich genau an der Kante Z3 befindet. Nun bringt man den Apparat in eine solche Lage, dafs der Rand R genau den an der Kante Z3 mit seinem Fufs befindlichen Buchstaben P berührt, und signirt darauf A wie gewöhnlich. In gleicher Weise verfährt man bei den übrigen Buchstaben. Zu bemerken ist noch, dafs man nach Bedürfhifs Z2 über die Scheibe A hinaustreten lassen mufs, um den gezeichneten und noch zu zeichnenden Buchstaben etc., auch beide, an die Linie Z3 bringen und so die Buchstaben mit ihren Füfsen normal auf Z3 stellen zu können. In der Zeichnung, Fig. 2, ist daher Z1 abgebrochen dargestellt.
Zu demselben Lineal kann man verschiedene Scheiben benutzen. Um hierbei auch die rechte Seite der Scheibe A zu unterstützen, erhält Z1 einen Schlitz Z4 (s. Fig. 4 und 5), in welchem sich der Stift T1 des Haltewinkels T verschieben und nach der Gröfse von A ver-
stellen läfst. Selbstverständlich kann man auch statt dessen T mit einer Hülse versehen, welche sich auf dem ungeschlitzten Schenkel L1 verschieben und feststellen läfst.
Statt des geschlitzten Schenkels Z2 kann auch ein einfaches Stück, wie Z1, genommen werden, nur mufs dann die obere Kante Z3 radial durch M gehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das um den Mittelpunkt M der Signirscheibe A drehbare Richtlineal Z, dessen einer Schenkel Z2 die radiale Kante Z3 hat, und dessen anderer Schenkel Z1 zur Unterstützung der Scheibe A entweder umgebogen ist, wie in Fig. ι und 2, oder ein verstellbares Haltehäkchen T, Fig. 4 und 5, besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22236D Schablonenscheibe mit Richtlineal Active DE22236C (de)

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