DE178362C - - Google Patents

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DE178362C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L29/00Devices for attaching printing elements or formes to supports

Landscapes

  • Preparing Plates And Mask In Photomechanical Process (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 178362 -■ KLASSE 15*/. GRUPPE
EDUARD CREMERS in BRÜSSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1905 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Wachsschablonen fürVervielfältigungsmaschinen, und zwar zwecks Drückens von Notenschrift. Das Beschreiben der Wachsschablone erfolgt in bekannter Weise ' mittels eines Griffels und mit Hilfe von drehbaren durchsichtigen, mit Schablonenleeren versehenen Matrizenscheiben. Die neue Vorrichtung unterscheidet sich von
ίο diesen bekannten Matrizenscheiben dadurch, daß die einzelnen zur Herstellung eines komplizierten Zeichens, z.B. eines Violinschlüssels, dienenden Schablonenleeren, so konzentrisch auf der Matrizenscheibe angeordnet und verteilt sind, daß einfache Drehungen der letzteren bis zu einem Merkzeichen genügen, um neue Teile des Zeichens den bereits dargestellten in genauem Anschluß und richtigem Verlauf der Linien anfügen zu können.
Die Befestigung der · Matrizenplatte an einem Drehpunkt und die eigenartige Anordnung und Verteilung von .Merkzeichen ermöglichen es, alle Zeichen derart nachzuziehen , daß sie als fortlaufender Zug erscheinen, und zwar viel genauer und schneller als mit Hilfe der sonst bekannten Matrizenscheiben. Diese gestatten gewöhnlich nur solche Zeichen nachzuziehen, die einen durch Haltestege aufgelösten Zusammenhang zeigen, oder wenn sie das Nachziehen in sich geschlossener Zeichen durch Nachziehen der einzelnen Teile ermöglichen, so ist das genaue Aneinandertreffen dieser Teile nur mit großer Sorgfalt auszuführen, erfordert viel
Übung und Zeit.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen die neue Vorrichtung in einer Ausführungsform dar.
Die um die Drehachse b drehbare Matrizensscheibe α ist zweckmäßig von solcher Größe, daß sie alle die Elemente von Musikzeichen aufnehmen kann, welche zur Herstellung der vollständigen Notenschrift erforderlich sind, und dreht sich zwischen einer dünnen Futterplatte in der Lagerplatte c für die Achse b, welch erstere mit einem geschlossenen Riemen d versehen, unter den die auf der Platte c ruhende Hand gesteckt wird, um die Vorrichtung rasch und leicht weiter führen zu können.
Auf der Drehachse b der Matrizenplatte a sind ferner die beiden Zungen e drehbar befestigt und dienen zur Begrenzung des Schreibstiftes beim Nachziehen der Kurven.
Aus Fig. 2 sind die Einzelheiten der Matrizenplatte genauer ersichtlich, wobei ihre Ausschnitte durch breite schwarze Linien dargestellt sind, neben denen in dünnen Linien die zu erzeugenden Zeichen angegeben sind, welche z. B. eingeritzt sein können. Alle Matrizenleeren enthalten dünne Querlinien, welche die Merkzeichen bilden, bis wie weit die Matrizenplatte gedreht werden muß , um die gewünschten Zeichen in richtiger Stellung zu den Notenlinien bringen oder die einzelnen Teile von Zeichen aneinander fügen zu können.
Wie aus dieser Fig. 2 ersichtlich, sind die einzelnen Elemente der Noten- und sonstigen Musikzeichen, welche das vollständige Zeichen
bilden, konzentrisch so auf der Matrizenscheibe α verteilt, daß einfache Drehungen der letzteren genügen, um die als Merkzeichen dienenden Querlinien mit einer der Notenlinien zur Deckung zu bringen und um so diesen neuen Sektor der Matrizenscheibe genau im Anschluß an einen der bereits benutzten zum Nachziehen verwenden zu können.
ίο Man hat also nicht nötig, den Mittelpunkt der Matrizenscheibe zu verschieben, um diesen richtigen Anschluß zu finden, sondern dieser ergibt sich ganz von selbst, wobei man nur auf die Notenlinie und das Merkzeichen des neuen Teiles achten braucht.
Will man z. B. den großen Violinschlüssel nachzeichnen, so stellt man zuerst das Merkzeichen 3 der Kurve 1 auf die Notenlinie ein und zieht dann diese Kurve nach. Darauf dreht man die Matrizenplatte α so weit um ihre Achse, daß das Merkzeichen 4 dieselbe Notenlinie deckt, und zieht nun die Kurve 2 nach, worauf die beiden nachgezogenen Kurven ι und 2 ohne weiteres den auf der Matrizenplatte eingeritzten Notenschlüssel in einem fortlaufenden Zuge wiedergeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Matrizenscheibe zum Herstellen von Wachsschablonen für Vervielfältigungsmaschinen zum Drucken von Notenschrift oder ähnlichen anderen Zeichen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen zur Herstellung eines komplizierten Zeichens, z. B. eines Violinschlüsseis, dienenden Schablonenleeren so auf der Fläche einer in bekannter Weise drehbar angeordneten und aus durchsichtigem Material bestehenden Matrizenscheibe konzentrisch angeordnet und verteilt sind, daß einfache Drehungen der letzteren bis zu einem Merkzeichen genügen, um neue Teile des Zeichens den bereits dargestellten in genauem Anschluß und richtigem Verlauf der Linien anfügen zu können, zum Zwecke, das Erscheinen von Haltestegen innerhalb des Zeichens zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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