DE221985C - - Google Patents

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DE221985C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/0016Control of angular speed of one shaft without controlling the prime mover
    • H02P29/0027Controlling a clutch between the prime mover and the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 221985 KLASSE 47c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine elektromagnetische Reibungskupplung. Es findet dabei das Prinzip Verwendung, daß die Mitnehmerkraft der Reibungskupplung durch einen von der angetriebenen Welle beeinflußten Teil geregelt wird, und zwar in der Weise, daß diese Kraft zunimmt, sobald infolge der Zunahme des Widerstandsmomentes die Welle langsamer läuft. Hierdurch wird dieses Langsamerlaufen ausgeglichen und umgekehrt.
Auf gleichem Prinzip beruhende Anordnungen sind bereits für rein mechanische Kupplungen mit Hilfe von Fliehkraftapparaten bekannt. Die Verwendung einer elektromagnetischen Kupplung, wie sie Gegenstand der Erfindung ist, bietet aber den Vorteil eines einfacheren und empfindlicheren Antriebes, sowie größere Sicherheit und Genauigkeit des Ganges ; zudem erlaubt sie, für die Kraftübertragung sehr beträchtliche Drehmomente zu verwenden. Endlich gestattet die neue Anordnung, durch einfache Handhabung eines Hebels einer mitgenommenen Achse alle Geschwindigkeiten zu verleihen, und zwar dank der Verwendung einer elektrischen Maschine als Geschwindigkeitsregler, wobei man deren Konstanten an Stelle des Geschwindigkeitsreglers ändert.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung. Der Erregerstrom einer elektromagnetischen Reibungskupplung wird dadurch geändert, daß ein von der Welle 1 z. B. mittels Kegelräder angetriebener Geschwindigkeitsregler 2 einen Stufenwiderstand 6, der in den Erregerstrom eingeschaltet ist, beeinflußt.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung, welche die Geschwindigkeit in sehr einfacher Weise zu ändern gestattet, wenn die anzutreibenden Teile Geschwindigkeitsänderungen innerhalb weiter Grenzen erfordern, wie dies bei Kraftfahrzeugen, Straßenwalzen, Aufzügen u. dgl. der Fall ist.
Der Geschwindigkeitsregler nach Fig. 1 wird in diesem Falle durch eine Dynamomaschine 7 mit konstanter Erregung oder Hauptstromerregung ersetzt. Der Strom dieser Dynamo speist die Spule 8 einer selbsttätigen Vorrichtung, welche die Drehung des Gleitkontaktes 9 bewirkt, und zwar in einem oder dem anderen Umdrehungssinne, je nachdem der die Spule durchfließende Strom stärker oder schwächer als der bestimmte Wert ist.
Der von der Dynamo gelieferte Strom hängt natürlich von der Geschwindigkeit sowie dem Widerstände des Hauptstromkreises ab.
Die Spule 19 der magnetischen Kupplung wird von einer Dynamo 10 gespeist, deren Strom am vorteilhaftesten durch Beeinflussung ihrer Erregung geregelt wird. Diese Regelungsart vermeidet die Stromunterbrechung in der Kupplung, sowie Extraströme.
Der Steuerhebel 11 trägt zwei Gleitkontakte 14 und 15. In der Stellung 11 des Hebels sind die Widerstände 16, welche mit der Erregung der Dynomo ίο in Serie geschaltet sind, zu groß, um die Welle 1 mitzunehmen.

Claims (3)

Die Dynamo 7 gibt also keinen Strom ab. Hieraus folgt, daß der Gleitkontakt 9 der selbsttätigen Vorrichtung eine Stellung annimmt, die der Einschaltung eines Widerstandes Null in dem Stromkreis der Kupplung entspricht. Wenn man alsdann den Hebel aus der Stellung 11 in die Stellung 12 verschiebt, schaltet man nach und nach die volle Erregung, ein; die Dynamo 10 gibt Strom, die Spule 19 wird vom Maximalstrom durchlaufen, die Welle 1 läuft an und beschleunigt die Umdrehung. Gleichzeitig gibt auch die Dynamo 7 Strom ab. Wenn letzterer den Wert erreicht, für den der selbsttätige Schaltapparat eingestellt ist, verschiebt sich der Gleitkontakt 9 und schaltet einen Teil des Widerstandes 18 in den Erregerstromkreis ein. Hieraus folgt eine Verminderung des Stromes in der Kupplung und die Welle hört auf, ihre Bewegung zu beschleunigen. Wenn das Widerstandsmoment der Welle sich ändert, bewirken die Geschwindigkeitsänderungen Änderungen in der Stromstärke der Dynamo 7; die selbsttätige Vorrichtung tritt alsdann in Tätigkeit und führt die Geschwindigkeit auf ihren normalen Wert zurück. Will man der Welle 1 eine größere Geschwindigkeit als die normale geben, so genügt es, den Hebel aus Stellung 12 in die Stellung 13 zu bringen. Man führt hierdurch in den Stromkreis der Dynamo 7 einen Widerstand 17 ein. Man kann diesen Widerstand derart eichen, daß jeder Hebelstellung eine ganz bestimmte Geschwindigkeit entspricht. Selbstverständlich kann man die Kupplung von einer beliebigen Stromquelle speisen lassen ohne Zuhilfenahme einer besonderen Dynamo. Fig. 3 stellt das Schema der Anordnung für diesen Fall dar. Sie unterscheidet sich von Fig. 2 insofern, als die Erregerdynamo weggelassen ist und die Drähte, welche zur Erregung derselben führten, nunmehr direkt zu den Schleifringen der Kupplung führen. Pate nt-A ν Spruche:
1. Vorrichtung zur Regelung der Mitnahmekraft bei Reibungskupplungen durch die mitgenommene Welle in der Weise, daß eine Vergrößerung der Kraft bewirkt wird, sobald die Geschwindigkeit der mitgenommenen Welle abnimmt und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Geschwindigkeitsregler (2), der von der mitgenommenen Welle (1) angetrieben wird, mehr oder weniger Widerstände (6) in den Stromkreis der magnetischen Reibungskupplung einschaltet.
2. Ausführungsform der Vorrichtung gemaß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom der Kupplung durch eine von der mitgenommenen Welle (1) angetriebene elektrische Maschine (7) unter Zwischenschaltung eines Relais oder selbsttätigen Reglers den Erregerstrom der Kupplung ändert.
3. .Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stellung eines Reglers ein geeignet gewählter Widerstand des Stromkreises der elektrischen Maschine (7) entspricht, so daß auch jeder Stellung des Hebels des Reglers eine bestimmte Geschwindigkeit der mitgenommenen Welle entspricht, welches auch die Geschwindigkeit der Antriebswelle, der Reibungskoefficient der Kupplung und die zu überwindenden Widerstände der Kupplung sein mögen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932944C (de) * 1949-04-06 1955-09-12 Josef Dipl-Ing Dr Techn Ratzke Magnetpulverkupplung mit zylindrischem Arbeitsspalt
DE971382C (de) * 1949-09-13 1959-01-22 Siemens Ag Elektrischer Umkehrantrieb
DE1072891B (de) * 1960-01-07 Sooiete Anonyme Francaise du Perodo, Paris Elektromagnetische Kupplung für Kraftfahrzeuge
DE1162204B (de) * 1957-09-12 1964-01-30 Dr Bert Kiesel Selbsttaetige elektromagnetische Reibscheibenkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE971382C (de) * 1949-09-13 1959-01-22 Siemens Ag Elektrischer Umkehrantrieb
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