DE221780C - - Google Patents

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DE221780C
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projectile
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/46Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances
    • F42B12/50Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances by dispersion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/14Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Telescopes (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 221780 KLASSE 72 d. GRUPPE
Das neue Geschoß dient für Zielübungen und Nahschießen mit Feuerwaffen und ist durch seine Vorzüge bestimmt, die sonst üblichen Geschosse gleicher Art zu ersetzen, deren Herstellung und Gebrauch mit vielfachen Übelständen verknüpft ist.
Nach der Erfindung wird eine Metallhülse, die in Gestalt und Aussehen z. B. dem Mantel der sonst gebräuchlichen Geschosse für Handfeuerwaffen entspricht, mit einer Flüssigkeit gefüllt. Das Geschoß wird zur Herstellung von Patronen benutzt, die außer dem Geschoß aus der üblichen Patronenhülse, Zündhütchen und Pulverladung bestehen. Als La
dung dient z. B. bei solchen Übungsgeschossen für Handfeuerwaffen etwa ein Viertel derjenigen einer scharfen Patrone, also entweder 0,80 g Gewehrblättchenpulver oder 1,5 g Schwarzpulver mit starkem Fließpappenpfropfen.
In dem auf der Zeichnung durch Fig. 1 im Längsschnitt und durch Fig. 2 im Querschnitt nach A-B der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe veranschaulichten Ausführungsbeispiel eines Zielübungsgeschosses für Handfeuerwaffen besteht das Geschoß aus einem nickelkupferplattierten Stahlblechmantel a., einer Wasserfüllung b und einem Bodenstück c. Die Spitze des Metallmantels ist hier ogival, kann natürlich auch halbrund oder kegelförmig sein. Das Spitzende ist im Innern mit einem kleinen Bleitropfen d oder einer Verstärkung des Mantelmaterials an dieser Stelle so beschwert, daß der Schwerpunkt des Geschosses etwas vor der Mitte der Geschoßachse liegt. Am hinteren offenen Ende besitzt die Geschoßhülse eine Einschnürung e, die als Widerlager für das Bodenstück c von etwa 5 mm Länge dient. Das Bodenstück besteht vorteilhaft aus Aluminium, aber es ist nicht ausgeschlossen, ein anderes Metall, Holz, Pappe, Wachs usw. zu wählen. Statt mit Wasser kann die Geschoßhülse auch mit jeder anderen Flüssigkeit gefüllt sein. Bei Geschossen für Nahschießen (für den Polizei- oder Wachtdienst) wird die Füllung zur Vermeidung von Infektionen aseptisch oder antiseptisch sein müssen.
Beim Auftreffen des Geschosses am Ziel wird durch den Wasserrückstoß das Bodenstück c rückwärts herausgedrückt, ebenso die Wasserfüllung. Der Geschoßmantel, die Hülse a, zerstiebt beim Schießen gegen Eisenplatten, ohne daß Teile in Gefahr bringender Weise abirren. Beim Schießen gegen weiche Ziele, z. B. gegen einen 20 cm tiefen Werg- oder Lumpenkasten, bleibt dagegen der Mantel völlig unbeschädigt und kann ebenso wie das Aluminiumbodenstück von neuem verwertet werden.
Die Vorzüge der neuen Zielmunition gegenüber der bisher gebräuchlichen sind mancherlei Art. Das Geschoß wird in den Zügen des Gewehrlaufes gut geführt. Die Anfangsgeschwindigkeit ist trotz des leichten Geschosses verhältnismäßig groß, die Rasanz auf kurze Distanzen voll befriedigend, der Rückstoß kaum fühlbar, die Treffähigkeit voll befriedi-
gend. Dagegen ist die Durchschlagskraft, Abprall- oder Abirrungsgefahr nur sehr gering, die Auftreffwucht andererseits aber genügend, um einen Menschen bis auf 50 m sofort widerstandsunfähig zu machen, während auf größere Entfernungen die Wirkung verschwindet. Die Handhabung der neuen Zielmunition ist genau so wie die der scharfen, wodurch eine Erhöhung der kriegsmäßigen Ausbildung bei ίο Übung in geschlossenen Räumen erfolgt, andererseits jede Gefahr beim Schießen ausgeschlossen ist, falls Blenden (1 m vor der Gewehrmündung) und 20 cm tiefe Polsterwände dicht hinter der Scheibe als Geschoßfang Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Geschoß für Feuerwaffen für Zielübungen und Nahschießen, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Gestalt des sonst üblichen Geschosses entsprechende Metallhülse mit einer Flüssigkeit gefüllt und am hinteren offenen Ende mittels eines Pfropfens verschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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