DE22080C - Kreuzstich-Nähmaschine - Google Patents
Kreuzstich-NähmaschineInfo
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- DE22080C DE22080C DENDAT22080D DE22080DA DE22080C DE 22080 C DE22080 C DE 22080C DE NDAT22080 D DENDAT22080 D DE NDAT22080D DE 22080D A DE22080D A DE 22080DA DE 22080 C DE22080 C DE 22080C
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- sewing machine
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/02—Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1882 ab.
Diese Nähmaschine ist bestimmt, eine elastische Kreuzstichnaht zu erzeugen, wie dies vorzugsweise
zur Herstellung einer Ziernaht auf Wirkereiartikel nöthig ist; die Naht zeigt deshalb
auf der unteren Waarenseite die Kettelstichnaht.
Diese elastische Kreuzstich - Ketteistichnaht wird nun auf folgende Weise erzeugt:
Die Nadelstange A, Fig. 1 und 2, trägt zwei Nadeln. Haben letztere mit ihren Fäden einen
Stich vollendet und sind aus dem Waarenstück getreten, so gelangt das gabelförmige Ende B
des Hebels B B1 , getrieben durch die Curve auf der Seitenfläche der Hubscheibe D und
Hebel CC1, über das flache Ende α der Nadelstange
A; dabei vollendet die Nadelstange ihre aufwärtsgehende Bewegung und dreht sich, da
nun der Schraubengang b in die Gabel eintritt, um ihre Achse. Die Drehung der Nadelstange,
welche i8o° betragen mufs, könnte jedoch auf diese Weise nur erreicht werden, wenn die
Nadeln hoch über den Stoff gehoben würden. Um dies zu vermeiden, wird das Ende B des
Hebels B Bx durch die Erhöhung auf dem Umfange der Hubscheibe D zugleich gesenkt
und so die gehörige Drehung der Nadelstange erreicht. Hierauf bewegt sich der Hebel B B1
zurück und kommt in die Fig. 1 gezeichnete Stellung. Der Stoffrücker m, Fig. 2, schiebt
den Stoff um einen Stich weiter und die Nadeln stechen von neuem ein, um den nächsten
Stich zu fertigen, also eine Kreuzstichnaht, wie Fig. 8 zeigt, zu bilden.
Die Nadelstange dreht sich zufolge der angegebenen Einrichtung stets in demselben Sinne
um. Damit sich aber die beiden Fäden nicht dabei zwirnen, müssen die Spulen dd nebst
den Klemmapparaten c c und Fadenhebern ff auf der Nadelstange angebracht sein, wie in
Fig. ι und 2, wobei die Fäden durch die hohle Nadelstange zu den Nadeln gelangen.
Die Nadelstange , selbst kann sich in der Hülse A2, deren Höhenlage durch die Stellringe
h und ^1 bestimmt ist, frei drehen. Die
Hülse h2 ist durch einen kurzen Arm und ein
Zwischenglied mit dem zweiarmigen Hebel H verbunden.
Die genaue Drehung der Nadelstange um i8o°, sowie die Stellung derselben bei der
Stichbildung wird gesichert durch den Bolzen k2)
dessen abgebogenes Ende kz gegen eine Fläche des Stellringes A1 (s. Fig. 3) mittelst Feder gedrückt
wird. Damit jedoch die Drehung der Nadelstange hierdurch nicht erschwert wird, wird der Bolzen k2 durch den doppelarmigen
Hebel G und Zugstange F beim Eintritt der Gabel B in die Schraube α abgezogen.
Um die Nadelstange von den Spulen nebst den zugehörenden Theilen zu entlasten, kann
auch der Kreuzstich hervorgebracht werden, indem die Nadelstange eine halbe Umdrehung
nach rechts und beim nächsten Stich eine solche nach links ausführt. Die Naht unterscheidet
sich dann von voriger, Fig. 8, dadurch, dafs hier immer derselbe Faden x, Fig. 9,
oben auf liegt.
Die hierzu erforderliche Einrichtung der Nähmaschine ist in Fig. 4 bis 6 angegeben.
Ueber die Nadelstange ist oberhalb eine kleine Scheibe Q mit Nabe geschoben, welche
durch Nuth und Feder mit der Nadelstange in Verbindung steht. Am Umfang dieser Scheibe
ist ein kurzes Stück Kette Q1, Fig. 5, angebracht,
welche mit der Zugstange JP und Hebel NN1 verbunden ist. Dieser Hebel hat
nur eine schwingende Bewegung zu machen und trägt deshalb am Ende N1 nur eine Rolle,
welche auf der Curve des Rades M durch eine Feder N2 zum Anliegen gebracht wird. Das
Rad M hat den Hebel N Nx bei einem Stich nach rechts, bei dem nächsten nach links zu
bewegen und wird daher von der Hauptwelle E durch ein Getriebe L bewegt, das halb so grofs
als das Zahnrad M ist. Der Hebel NN1 vermittelt
die Bewegung der Nadelstange nach einer Seite, die Spiralfeder / nach der anderen
Seite.
Die beiden Nähfaden werden entweder von der äufseren Seite oder von der inneren Seite
der Nadeln von den zwei Fängern erfafst und zu einer Schleife verzogen. Im ersten Fall ist
die Anordnung und Bewegungsweise der Fänger folgende:
Auf der Welle /, Fig. 1 und 2, ist ein prismatisches
Stück befestigt, auf welchem der Fänger / unbeweglich angeschraubt ist, während
der Fänger k sich um seine Schraube drehen kann und von einer Feder kx so bewegt
wird, dafs er mit i an dem Winkel I1 anliegt.
Ein zweites prismatisches Stück U1 trägt
zwei Rollen, die sich an die Curven der Scheibe K anlegen. Eine Feder η drückt die
Rollen an. Haben die Nadeln eingestochen und sich etwas erhoben, um eine kleine Schleife aus
dem Faden zu bilden, so erfassen die Fänger dieselben und ziehen sie weiter aus, wie rx
und S1, Fig. 7, zeigt. Hierauf wird die Fängerwelle
/ nach links geschoben, dabei nähern sich zufolge der angegebenen Einrichtung die
Fänger und bringen die Schleifen in die Lage ^2 s2,
und die Nadeln können nach Vorrücken des Waarenstückes sicher in diese Schleifen einstechen; die Fänger gehen sodann aus einander
und aufserhalb der Nadeln zurück, um beim Vorwärtsgehen eine neue Schleife zu erfassen.
Sollen die Fänger die Schleifen von der inneren Seite der Nadeln erfassen, so ist nur
nöthig, wie Fig. 4 zeigt, die beiden Fänger in ihrer Befestigungsweise zu vertauschen. Die
Hubscheibe K nebst den Theilen η und U1
(in Fig. 4 nicht mitgezeichnet) bleiben die nämlichen wie in Fig. 1. Es werden bei dieser
Anordnung die Fänger zunächst die Schleifen r und s, Fig. 7, bilden und hierauf in die Lage r% s2
bringen, um nach dem Einstechen der Nadeln in diese Schleifen wieder innerhalb der Nadeln
zurückzugehen.
Claims (2)
1. Die Herstellung einer Kreuzstichnaht, welche unterhalb eine doppelte Kettelnaht zeigt,
mittelst Drehung der zwei Nadeln tragenden Nadelstange.
2. Die Anordnung und Bewegungsart der Fänger derart, dafs dieselben von den beiden
äufseren oder den beiden inneren Seiten der Nadeln gleichzeitig die Schleifen erfassen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22080C true DE22080C (de) |
Family
ID=298739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22080D Active DE22080C (de) | Kreuzstich-Nähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22080C (de) |
-
0
- DE DENDAT22080D patent/DE22080C/de active Active
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