DE220720C - - Google Patents

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DE220720C
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auxiliary lever
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
    • B41J5/18Locks
    • B41J5/20Locks for subsidiary keys, e.g. for shift keys

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  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE \5g. GRUPPE
GESCHWISTERMAXIMILIAN,WILHELM,
JOHANNES und HERMANN NOETZOLD
in BRIESNITZ-DRESDEN.
Höhenrichtung einstellenden Gestänges.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1908 ab.
Es ist bereits eine Umschaltvorrichtung für Schreibmaschinen bekannt, bei welcher das den Papierwalzenrahmen verstellende Gestänge durch eine beim Anschlagen der Umschalttaste auszulösende Klinke gesichert wird. Diese bekannte Anordnung gewährt den Vorteil, daß auch ohne starke Feder- oder Gewichtswirkung die sichere Innehaltung der gewöhnlichen Papierwalzenstellung gewährleistet
ίο wird, so daß man sogar das auf die Senkung der Papierwalze und Innehaltung der gewöhnlichen Tiefstellung hinwirkende Eigengewicht des heb- und senkbaren Systems durch eine Feder annähernd ausgleichen und somit den Kraftaufwand für die Umschaltung wesentlich herabsetzen kann, ohne die sichere Innehaltung der gewöhnlichen Papierwalzenstellung zu gefährden.
Eine solche Umschaltvörrichtung bildet den Gegenstand der Erfindung. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß vermöge der Einschaltung eines Totganges zwischen der Taste und dem Umschalthebel bzw. dem Gestänge zur Verstellung des Papierwalzenrahmens die Lösung der die gewöhnliche Papierwalzenstellung sichernden Klinke vor dem Beginn der den Papier walzenrahmen verstellenden Gestängebewegung ausgelöst wird. Es ist zu diesem Zweck an dem Umschalthebel ein die eigentliche Taste tragender Hilfshebel derart angeordnet, daß er gegenüber dem Umschalthebel mit begrenztem Leergang schwingen kann. Mit diesem Hilfshebel ist die Sicherungsklinke verbunden, während mit dem Umschalthebel das Gestänge zur Verstellung des Papierwalzenrahmens verbunden ist.
Wenn auch schon die ältere Umschaltvorrichtung mit einer Sperrvorrichtung zum dauernden Niederhalten des Umschalthebels versehen ist, so zeichnet sich die Umschaltvorrichtung gemäß der Erfindung dadurch aus, daß diese Sperrvorrichtung zu dem genannten Hilfshebel in Beziehung steht. Der Hilfshebel wird nämlich dazu benutzt, die Sperrung durch einen einfachen Druck auf die eigentliche Taste wieder aufzuheben. Als Sperrglied dient ein Sperrhebel, welcher entgegen einer auf seine Rückführung in die Ruhestellung wirkenden Feder gegen den Tastenhebel gedreht wird und dabei seine Totpunktstellung überschreitet, so'ndaß erä trotz der Federspannung nicht zurückschwingen kann. Hier dient die Beweglichkeit des Hilfshebels gegen den Umschalthebel dazu, um durch einen mit jenem gekuppelten Teil den Sperrhebel über die Totpunktstellung zurückzudrängen, so daß er unter Freigeben des gesperrten Umschalthebels vollends zurückschwingen kann.
Fig. ι stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einem senkrechten Querschnitt durch die Schreibmaschine dars in welchem jedoch nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile sichtbar sind. Fig. 2 und 3 sind Sonderdarstellungen der Sperrvorrichtung. Fig. 4 ist eine die Lagerung des Hilfshebels mit der Taste, welcher am Umschalthebel gelagert ist, im Grundriß zeigende Sonderdarstellung.
Der Umschalthebel α schwingt um den Zapfen b und greift mit einem Stift c an den geschlitzten Arm des um den Zapfen d schwingenden Zwischenhebels e an. Dieser drückt mit einem Röllchen auf den um den Zapfen f schwingenden Hebel g, welcher mit der die Papierwalze bzw. den sie tragenden Rahmen hebenden Stange h verbunden ist. Eine Feder i wirkt hebend und somit die der Hebung der Papierwalze entgegenwirkende Gewichtswirkung vermindernd auf den Hebel g ein. Die Teile g und h sind doppelt bzw. als Teile eines Rahmens vorgesehen. Über das Querstück h' greift in der gewöhnlichen oder Tiefstellung die Klinke k, welche als einarmiger Hebel um einen Zapfen I schwingt. Die Stange m verbindet die Klinke k mit dem Hilfshebel n, welcher die Umschalttaste 0 trägt. Der Hilfshebel η ist bei φ an den Umschalthebel α angelenkt, der zweite Stift q greift in einen Schlitz des Hebels a. Eine Feder r ist bestrebt, die gezeichnete Stellung des Hilfshebels gemäß Fig. 1 aufrecht zu erhalten.
Drückt man auf die Taste 0, so bewegt sich zunächst unter Anspannung der Feder r der Hilfshebel n, wobei durch die Stange m die Klinke k ausgelöst wird. Dann ist der Leergang des Hilfshebels durch den in den Schlitz desselben greifenden Stift q des Um-Schalthebels α begrenzt, und letzterer schwingt beim weiteren Druck auf die Taste α nieder, so daß die Stange h gehoben und die Umschaltung der Papierwalze bewirkt wird. Beim Rückgang sämtlicher Teile springt die Klinke k vermöge ihrer abgeschrägten Nase von selbst wieder über das Querstück h' ein.
Zum dauernden Niederhalten des Tastenhebels η und somit des Umschalthebels α dient der Sperrhebel s (Fig. 2 und 3), dessen außerhalb des Maschinengestelles liegender Arm t als Handhabe dient, um den mit einem Röllchen versehenen Stift s' unter Anspannung der Torsionsfeder u gegen den Umschalthebel a und den Hilfshebel η niederzubewegen. Der Hilfshebel η steht so viel über den gleichlaufenden Teil des Hebels α vor, daß beim Niederschwingen des Sperrhebels zunächst der Hilfshebel getroffen und unter Auslösung der Klinket niedergedrückt wird, worauf der Umschalthebel α niedergeht. Da der Sperrhebel s hierbei seine Totpunktstellung überschreitet, die Feder u aber nicht stark genug ist, dem Sperrhebel entgegen dem Druck der Hebel α und η über den Totpunkt hinwegzuhelfen, so bleibt die Sperrung bestehen. Man hat sich hierbei den Umschalthebel α mit dem Hilfshebel η bis in die durch irgendeinen Anschlag begrenzte Tiefstellung niedergedrückt zu denken. Die Sperrung soll durch einen Druck auf die Taste 0 aufgehoben werden. Zu diesem Zweck muß das Röllchen zwangsweise über die Totpunktstellung hinweggedrängt werden, und dies geschieht durch den senkrechten Fortsatz ν der Stange m, welcher bei der Schwingung des Hilfshebels η um seinen Drehpunkt f nach rechts vorgeht und das Röllchen wegdrängt. Hierbei muß der Tastenhebel um einen kaum meßbaren Betrag elastisch nachgeben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Umschaltvorrichtung für Schreibmaschinen mit einer durch Druck auf die Umschalttaste auslösbaren Sicherungsklinke für die gewöhnliche Stellung des die Papierwalze in der Höhenrichtung einstellenden Gestänges, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsklinke (k) mit einem gegenüber dem Umschalthebel (a) mit gewissem Leergang beweglichen, die Umschalttaste tragenden Hilfshebel (n) verbunden ist, so daß beim Anschlagen der Umschalttaste zunächst eine die Lösung der Klinke (k) herbeiführende Schwingung des Hilfshebels (n) und darauf die den Papierwalzenrahmen in der Höhenrichtung einstellende Schwingung des Umschalthebels (α) erfolgt.
2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem über die Totpunktstellung hinaus gedrehten, den Umschalttastenhebel niederhaltenden und von einer Feder (u) im Sinne des Zurückgehens beeinflußten Sperrhebel (s, s') bestehende Sperrvorrichtung für den niedergedrückten Hilfshebel und Umschalthebel dadurch ausgelöst wird, daß der Sperrhebel (s, s') bei der Bewegung des Hilfshebels (n) über die Totpunktstellung zurückgedrängt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. .
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