DE220709C - - Google Patents

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DE220709C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0042Mounting; Connecting
    • H05B31/0045Mounting; Connecting of individual lamps; Associated impedances

Landscapes

  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
220709 KLASSE 21/. GRUPPE
in BERLIN.
von Bogenlampen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Motorgenerator, der zur Speisung von elektrischen Bogenlampen dient. Es sind bereits solche Einrichtungen bekannt, bei welchen der Motorgenerator und die Lampe in Sparschaltung verbunden und Motor sowie Generator nur durch je eine einzige Wicklung erregt sind, und zwar der Motor nur vom Lampenstrom, der Generator nur von einer konstanten Stromquelle. Der
ίο Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß bei offenem Lampenstromkreise der Motor sein Feld verliert und daher imstande sein muß, ohne Feld den Leerlaufstrom des Aggregates zu kommutieren. Damit das Aggregat nicht durchgeht, muß der Generator als Motor laufen und erhält dabei nahezu volle Netzspannung. Nimmt man z. B. an, die Netzspannung sei 220 Volt, die Lampenspannung 50 Volt, so muß in diesem Falle der normal mit 50 Volt
ao arbeitende Generator als Motor mit annähernd 220 Volt arbeiten ohne unzulässige Steigerung der Tourenzahl.
Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird nun gemäß der Erfindung den in oben genannter Weise geschalteten Erregerwicklungen noch je eine Erregerwicklung hinzugefügt, die von konstanter oder nahezu konstanter Spannung gespeist wird.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß es nun beispielsweise bei den oben erwähnten Spannungsverhältnissen nur nötig ist, daß der normal mit 220 — 50 = 170 Volt betriebene Motor auch bei 220 Volt seine Tourenzahl nicht übermäßig erhöht.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise die Feldwicklung 13 des Motors vom Generatorstrom durchflossen, während die Feldwicklung 14 des Generators parallel zu dessen Anker liegt. 4 und 5 sind die Anker des Motors und des Generators, 6 und 7 ihre konstanten Feldwicklungen, welche hier beispielsweise parallel am Netz 1, 2 konstanter Spannung liegen. 3 ist die Lampe.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende:
Es wurde angenommen, der Widerstand im Lampenstromkreise sei durch Abbrand der Kohlen gestiegen. Hierdurch sinkt zunächst der Lampenstrom, gleichzeitig auch der Generatorstrom. Da hierdurch das Feld des Motors geschwächt wird, so wird die Tourenzahl des Aggregates ansteigen. Die Spannung des Generators wird daher ebenfalls steigen. Da die Netzspannung konstant ist, würde die Motorspannung und dadurch auch wieder die Tourenzahl sinken. Die Wicklung 14 sorgt nun bei richtiger Bemessung dafür, daß trotz dieser Gegenwirkung die Spannung des Generators und damit die Lampenspannung höher bleibt, als sie zu Beginn des Spieles war. Die Wicklung 13 kann statt vom Generatorstrom auch vom Lampenstrom gespeist werden und die Wicklung 6 statt von einer konstanten Spannung auch von der Motorklemmenspannung.
Es sei noch bemerkt, daß die für Generator und Motor angegebenen Schaltungen für Motorgeneratoren ohne Reihenschaltung von Ge-
nerator und Motor (Sparschaltung) bereits bekannt sind. Durch die Sparschaltung wird erreicht, daß sowohl Generator als Motor kleiner ausgeführt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Motorgenerator zur teilweisen Umformung von Gleichstrom zum Betriebe von Bogenlampen, bei welchem der Motor durch den Lampen- oder Generatorstrom, der Generator durch eine konstante Stromquelle erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor eine zusätzliche Erregerwicklung, die von einer konstanten Stromquelle oder von der Motorklemmenspannung aus gespeist wird, und der Generator eine zusätzliche, seinem Anker parallel geschaltete Erregerwicklung besitzt, zum Zwecke, bei Leerlauf des Umformers eine Überbeanspruchung der Maschinen hinsichtlich Geschwindigkeit, Spannung und Kommutierung zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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