DE199692C - - Google Patents
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- DE199692C DE199692C DENDAT199692D DE199692DA DE199692C DE 199692 C DE199692 C DE 199692C DE NDAT199692 D DENDAT199692 D DE NDAT199692D DE 199692D A DE199692D A DE 199692DA DE 199692 C DE199692 C DE 199692C
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- motor
- dynamo
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
iafc btyc
vna
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
H* 199692 -KLASSE 21 c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung von Motoren, die durch Dynamomaschinen
gespeist werden, gemäß dem an Stelle von Anlaß-oder Regelungswiderständen
in verschiedener Weise zur Dynamomaschine oder dem Motor zu schaltende elektromotorische
Kräfte benutzt werden. Dieses Verfahren ist besonders gut anwendbar für Elektromobile.
ίο Die beiliegende Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
Ein Motor m wird von einer Dynamomaschine d gespeist. Um beispielsweise den
Antriebsmotor m anzulassen, wird die Dynamomaschine d gemäß Fig. 1 fremd erregt, indem
ihre Feldwicklung f durch die Batterie e gespeist wird. Bei dieser Schaltung liefert die
Dynamomaschine d eine gewisse Spannung und der Motor in nimmt eine gewisse Tourenzahl
an. Wird nun gemäß Fig. 2 die Batterie e parallel zu der nun in Reihenschaltung
mit dem Anker der Dynamomaschine gelegten Feldwicklung f angeordnet, so steigt die
Spannung der Dynamomaschine d, da der Erregerstrom stärker geworden ist, und mithin
auch die Tourenzahl des Motors m bei gleichbleibender Belastung. Die Batterie wird
bei dieser Schaltung geladen.
Die Spannung der Dynamomaschine und die Tourenzahl des Motors m wird weiter
gesteigert, wenn gemäß Fig. 3 die Batterie e vollkommen ausgeschaltet ist. Diese Schaltung
wird zweckmäßig als normale Arbeitsschaltung zu wählen sein. Wird alsdann die
Batterie e parallel zum Felde g des Motors m geschaltet, so findet eine Wiederaufladung
der Batterie statt, und gleichzeitig wird die Tourenzahl des Motors m infolge der Schwächung
des Feldes g größer. Die Tourenzahl des Motors m läßt sich nun gemäß Fig. 5
weiter erhöhen, wenn man die Batterie e zur Speisung der Feldwicklung g allein benutzt.
Im folgenden sei die Wirkungsweise der Regelung an einem Zahlenbeispiel erläutert.
Angenommen, der Widerstand der Feldwicklungen f bzw. g sei 0,2 Ohm, die Spannung
der Batterie e betrage 2 Volt. Dann ist der Strom in der Feldwicklung f 10 Ampere.
Beträgt dann entsprechend einer Belastung des Motors m die Stromstärke 30 Ampere,
und ergibt sich bei der Schaltung gemäß Fig. ι an den Klemmen der Dynamomaschine d
eine Spannung von 50 Volt, so wird bei der Schaltung nach Fig. 2, wenn die Belastung
des Motors m die gleiche bleibt, die Spannung der Dynamomaschine auf 100 Volt
steigen, da jetzt durch die Feldwicklung f die doppelte Anzahl Ampere wie in Fig. 1
fließen, nämlich 20 Ampere (die Batterie e hat 0,4 Ohm Widerstand). Die Erregung von
Feldwicklung f steigt bei der Schaltung gemäß Fig. 5 auf 30 Ampere, d. h. der normalen
Motorbelastung, und mithin die Spannung auf das Dreifache der Spannung in Fig. I1 nämlich auf 150 Volt, vorausgesetzt,
daß die Sättigung nicht hoch ist. Gemäß Fig. 4 kann nun weiter eine Teilung des Dynamomaschinenstromes von 30 Ampere in
VA
der Weise stattfinden, daß durch die Motorfeldwicklung (von 0,2 Ohm Widerstand)
20 Ampere und durch die Batterie e 10 Ampere fließen. Hierdurch findet einerseits eine
Aufladung der Batterie e statt und gleichzeitig eine Erhöhung der Tourenzahl des
Motors m. Wird dann schließlich die Motorfeldwicklung g, gemäß Fig. 5, allein von der
Batterie e gespeist, so ist der Strom in der Wicklung g nur 10 Ampere. Es findet Entladung
der Batterie e statt und der Motor m läuft noch schneller.
Die Dynamomaschine d kann in beliebiger Weise angetrieben werden; bei Motorfahrzeugen
wird man z. B. einen Verbrennungsmotor o. dgl. zum Antriebe benutzen. Die Batterie e kann gleichzeitig zu irgendwelchen
anderen Zwecken (Beleuchtung, Zündung usw.) dienen. . ,
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Verfahren zum Regeln von durch Dynamomaschinen gespeisten Motoren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsstromquelle bei gewissen Regelungsstufen das Feld der Dynamomaschine oder" des Motors speist und sich dabei entlädt, bei anderen Stufen aber parallel zu einem der Felder liegt und dabei von der Dynamomaschine aufgeladen wird, so daß durch diese verschiedenen Schaltungen der Hilfsstromquelle allein eine mehrstufige Geschwindigkeitsregelung des Motors erfolgt.
- 2. Regelungsverfahren nach Anspruch 1 in fünf Schaltstufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstromquelle bei kleinster Geschwindigkeit des Motors das Feld der Dynamomaschine allein speist, bei der nächsten Schaltstufe parallel zu diesem an der Dynamomaschine liegt, bei normaler Geschwindigkeit gänzlich abgeschaltet ist, bei höherer Geschwindigkeit parallel zum Felde des Motors liegt und bei der höchsten Geschwindigkeit dieses Feld allein speist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199692C true DE199692C (de) |
Family
ID=462388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199692D Active DE199692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199692C (de) |
-
0
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