DE186058C - - Google Patents

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DE186058C
DE186058C DE1906186058D DE186058DA DE186058C DE 186058 C DE186058 C DE 186058C DE 1906186058 D DE1906186058 D DE 1906186058D DE 186058D A DE186058D A DE 186058DA DE 186058 C DE186058 C DE 186058C
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DE1906186058D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 186058 KLASSE 2\d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mal 1906 ab.
Bei elektrisch betriebenen Walzwerken wird zweckmäßig die bekannte Anlaßschaltung verwendet, bei welcher ein konstant erregter Gleichstrommotor von einer Anlaßmaschine gespeist und durch Regelung des Feldes der Anlaßmaschine gesteuert und bei Kehrwalzenstraßen durch Umkehren dieses Feldes reversiert wird. Es ist ferner zur Erzielung der erforderlichen großen Drehmomente beim ίο Anlauf zweckmäßig, Kompound- oder Hauptstrommotoren zu verwenden. Hierbei wird es notwendig, bei jedesmaligem Reversieren die Hauptstromwicklung gegen den Anker umzuschalten, wodurch einer der Hauptvorteile der Anlaßschaltung verloren geht, nämlich der, daß die ganze Schaltung im Felde der Anlaßmaschine erfolgt und das Schalten großer Stromstärken vermieden wird.
Die folgende Anordnung dient dazu, die ao Verwendung von Hauptstrom- oder Kompoundmotoren ohne Schaltung im Hauptstromkreis zu ermöglichen.
In Fig. ι ist die Schaltung für einen Kompoundmotor dargestellt. In dieser wie *S in den folgenden Figuren haben die einzelnen Bezugszeichen folgende Bedeutung:
α Anlaßmaschine,
b fremderregte Feldwicklung der Anlaßmaschine,
c Gegenkompoundwicklung der Anlaßmaschine,
d fremderregte Feldwicklung des Walzwerkmotors m,
e Erregermaschine,
/ Regler,
g Umschaltung für Feldwicklung b,
h Hilfsstromerzeuger,.
i Fe^vicklung des HilfsStromerzeugers h, k Hilfswicklung des Walzwerkmotors m,
I Umschalter für die Hilfswicklung k, m Walzwerkmotor,
κ selbsttätiger Ausschalter,
ο Schaltspule des selbsttätigen Ausschalters.
Gemäß der Erfindung wird ein besonderer, mit konstanter oder annähernd konstanter Umlaufszahl betriebener Hilfsstromerzeuger h verwendet, dessen Feld i vom Hauptstrom oder einem diesem proportionalen Strom durchflossen wird. Der Walzwerkmotor m erhält eine Feldwicklung k, welche vom Anker dieser Hilfsmaschine gespeist wird. Wird die Hilfsmaschine schwach gesättigt, so ist ihre Spannung und daher der Strom der Feldwicklung k des Walzwerkmotors dem Strom im Hauptstromkreis proportional und wirk.t somit die Feldwicklung k wie eine vom Hauptstrom durchflossene Wicklung. Die Umkehrung des Stromes der Feldwicklung k beim Reversieren erfolgt im Ankerstromkreis der Hilfsmaschine durch den Umschalter /, und es sind, wenn die Hilfsmaschine für höhere Spannung gebaut wird, auch bei großer Leistung nur geringe Stromstärken zu schalten.
Es sei bemerkt, daß schon verschiedentlich vorgeschlagen wurde, die Feldwicklung einer Maschine statt unmittelbar durch den Hauptstrom durch den Strom einer besonderen Hilfsmaschine zu speisen, welche ihrerseits durch . den Hauptstrom erregt wird. Im vorliegenden Falle handelt es sich um die Anwendung dieser mittelbaren Erregerspeisung
(2. Auflage, ausgegeben am 14. Juni
bei Hauptstrom- oder Kompoundmotoren für Kehrwalzenstraßen, und es wird die besondere Wirkung erzielt, daß die Umschaltung des Feldes, welche für die Reversierung erforderlieh ist, in einem Stromkreis mit geringer Stromstärke erfolgen kann.
Besitzt die Anlaßmaschine α eine Gegenkompoundwicklung c, welche dazu dient, die Belastungsstöße zu dämpfen und dadurch zu
ίο erreichen, daß ein selbsttätiger Ausschalter im Hauptstromkreis entweder ganz erspart wird oder wenigstens seltener anspricht, so kann man die Hilfsmaschine h auch zur Speisung dieser Gegenkompoundwicklung heranziehen, indem man letztere in Reihe mit der Feldwicklung k des Motors anordnet oder parallel zu ihr, wie Fig. 2 zeigt. Man kann so für die Gegenkompoundwicklung praktisch besser ausführbare Kupferabmessungen' erhalten. Für letzteren Zweck allein würde sich die Anordnung einer besonderen Hilfsmaschine nicht lohnen.
Endlich kann man aus dem gleichen Grunde auch die Schaltspule ο (Fig. 3) für den selbsttätigen Ausschalter n, sofern ein solcher vorhanden ist, in den Stromkreis der Hilfsmaschine legen. Um den selbsttätigen Ausschalter noch weiter zu vereinfachen, kann man ihn statt zur Unterbrechung des Haupt-
stromes dazu benutzen, daß er beim Überschreiten einer bestimmten Stromstärke die Erregung der Anlaßmaschine α oder der Erregermaschine e unterbricht oder herabdrückt, letzteres indem ein Kurzschluß parallel zu eineni in dem betreffenden Stromkreis liegenden Widerstand aufgehoben wird. Die Fig. 3 zeigt beispielsweise die Unterbrechung des Erregerstromes der Anlaßmaschine. Die Anordnung kann auch mit derjenigen der Fig. 2 vereinigt w'efden.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Elektrischer Reversierwalzwerkantrieb mittels Anlaßmaschine, dadurch gekennzeichnet , daß eine Feldwicklung (U) des Walzwerkmotors (m) in an sich bekannter Weise durch einen mit konstanter oder annähernd konstanter Umlaufszahl betriebenen HilfsStromerzeuger (h) gespeist wird, dessen Feld (i) vom Hauptstrom oder einem proportionalen Strome durchflossen wird und- daß -die Stromrichtung in dies.er Feldwicklung (k) beim jedesmaligen Reversieren durch einen Umschalter (I) umgekehrt wird, um die Umschaltung im Hauptstrom auch bei Reihenschluß- bezw. Kompoundcharakteristik des Motors zu vermeiden.
2. Elektrischer Walzwerkantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Schaltspule (0) für den etwa vorhandenen selbsttätigen Ausschalter (n) vom Hilfsstromerzeuger (h) erregt wird, wobei dieser Ausschalter gegebenenfalls, statt den Hauptstrom zu unterbrechen, die Erregung der Anlaßmaschine (a) oder diejenige ihrer Erregermaschine (e) schwächen oder unterbrechen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906186058D 1906-05-21 1906-05-21 Expired - Lifetime DE186058C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT32350D AT32350B (de) 1906-05-21 1907-06-03 Schaltungseinrichtung für den elektrischen Reversierwalzwerkantrieb mittels Anlaßmaschine.
AT39798D AT39798B (de) 1906-05-21 1909-01-14 Schaltungsweise für den elektrischen Reversierwalzwerkantrieb mittelst Anlaßmaschine.
AT71438D AT71438B (de) 1906-05-21 1915-01-08 Elektrischer Kehrwalzenantrieb mit mittelbarer Kompoundierung des Arbeitsmotors und Gegenkompoundierung der Anlaßdynamo.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE186058C true DE186058C (de)

Family

ID=449844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906186058D Expired - Lifetime DE186058C (de) 1906-05-21 1906-05-21

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