DE220596C - - Google Patents

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DE220596C
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shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/10Friction clutches with clutching members co-operating with the periphery of a drum, a wheel-rim, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220596 KLASSE 47c. GRUPPE
JOSEPH WELLER HAYS in CHICAGO. ·■
Reibungskupplung mit konzentrisch um den zu kuppelnden Wellenteil
gelagerten Reibbacken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungskupplung mit konzentrisch um den zu kuppelnden Wellenteil gelagerten Reibbacken, die an ihrem einen Ende verstellbar befestigt sind und an ihrem freien Ende durch Gelenkgetriebe nacheinander beeinflußt werden. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Bremsbacken aus Ringabschnitten gebildet und durch Hebel in und
ίο außer Tätigkeit gesetzt werden, die von keilartig wirkenden, auf der Welle verschiebbaren Bolzen nacheinander bewegt werden, so daß die Kupplung der beiden Wellen allmählich und stoßfrei vor sich geht.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsmittelschnitt und Fig. 2 ein Querschnitt durch die Kupplung. Fig. 3 zeigt eine Ansicht von oben auf die inneren Teile derselben, während die Fig. 4, 5 und 6 Einzelheiten darstellen.
Das Ende der Welle A trägt eine Trommel B, während die mit einem abgesetzten Teil c in die Welle A eingreifende Welle C einen Hohlzylinder D besitzt, der um die Trommel B herumfaßt, und dessen offene Seite durch eine Ringplatte d verschlossen ist. Zur Übertragung der Bewegung von dem Zylinder D auf die Trommel B oder umgekehrt dienen eine Anzahl Reibbacken E, die von gleicher Länge sind und am Ende einen Halter α bilden, der über eine Querstange e faßt. Diese, die ebenso lang wie die Backe breit ist, ist nicht auf ihrer Achse beweglich und besitzt abgesetzte Verlängerungen e' (Fig. 5), die ebenfalls vierkantig ausgebildet sind. Sie werden von Führungsklötzen f festgehalten, die in Schlitzen der inneren Fläche des Zylinders gelagert sind. Diese Klötze sind durch Schrauben f einstellbar, wie Fig. 2 zeigt.
Die Reibbacken E werden vorteilhaft aus getempertem Stahl hergestellt und umfassen je einen Teil der Trommeloberrläche. Das dem Ende α gegenüberliegende Ende g der Reibbacken ist nach außen umgebogen und bildet ein Lager h, in welches sich ein doppel-T-förmiger Hebel G einlegt; das andere Ende / dieses Hebels liegt an Vorsprüngen H an der Innenseite des Zylinders D an. Wenn nun der Hebel G nach innen gedrückt wird, so wird die mit ihm in Verbindung stehende Bremsbacke gestreckt und zugleich gegen die Trommel gedrückt. Die Reibbacken E werden nun nacheinander gegen die Trommel gedrückt, so daß sich die Reibfläche zwischen den beiden Teilen nach und nach vergrößert, damit eine plötzliche Übertragung der Gesamtkraft von einem Kupplungsglied auf das andere vermieden wird.
In den Zeichnungen sind vier solcher Bremsbacken dargestellt, die in gleichen Abständen voneinander in dem Zylinder angeordnet sind. Um sie nacheinander in Eingriff zu bringen, sind auf der Achse C Bolzen I angeordnet, deren vordere abgerundete Enden in entsprechende Öffnungen des Zylinders D eingreifen. Die Bolzen I sind auf verschiedene Längen eingestellt, so daß sie, wenn sie
parallel der Welle C verschoben werden, die Hebel G nacheinander niederdrücken, die ihrerseits nacheinander die Reibbacken einrücken. Die Bolzen / können gleich lang hergestellt werden, besitzen jedoch an dem einen Ende ein Schraubengewinde, das in Muttern eines Halters K eingeschraubt und durch Gegenmuttern / gesichert wird, wobei dann die vorspringenden Enden der Bolzen /
ίο beliebig lang eingestellt werden können. Die Nabe m des Halters K ist mittels Federkeil M auf der Welle C längs verschiebbar. Die zu dieser Verschiebung dienenden Mittel können von beliebiger Form sein; in der Zeichnung sind sie nicht dargestellt worden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reibungskupplung mit konzentrisch um den zu kuppelnden Wellenteil gelagerten Reibbacken, die an ihrem einen Ende verstellbar befestigt sind und an ihrem freien Ende von Gelenkgetrieben nacheinander beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken aus Ringabschnitten (E) gebildet und durch Hebel (G) in und außer Tätigkeit gesetzt werden, die von keilartig wirkenden und auf der Welle (C) verschiebbaren Bolzen (I) nacheinander bewegt werden, so daß die Kupplung der beiden Wellen allmählich und stoßfrei vor sich geht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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