DE220588C - - Google Patents

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DE220588C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings
    • B22C9/062Mechanisms for locking or opening moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220588 KLASSE 31 c. GRUPPE
ERNST WEIHRAUCH und CASIMIR ZELASKO in NICOLAI, Ob.-Schles.
Einrichtung zum Gießen von Roststäben in Metaliformen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1909 ab.
Es ist bekannt, Gegenstände in Metallformen zu gießen, indem zwei die Form bildende Platten durch ein Scharnier miteinander verbunden sind. Bei der Massenherstellung eines und desselben Gegenstandes befanden sich daher bis jetzt so viel Einzelformen in ein und derselben Metallformplatte, als Gegenstände hergestellt werden sollten, und waren daher die einzelnen Formen durch Kanäle
ίο miteinander verbunden. Infolgedessen, daß sämtliche Einzelformen durch zwei zueinander passende Formplatten gebildet sind, ist der Übelstand bedingt, daß, sofern die eine Form schadhaft wird, gleich die ganze, sämtliehe Formen besitzende Platte unbrauchbar geworden ist. Ferner wurden die beiden Platten durch ein Scharnier miteinander verbunden, so daß sich die Formplatten nicht , parallel zueinander beim Schließen oder öffnen der Form bewegten.
Diese Übelstände werden beseitigt durch die Einrichtung zum Gießen von Roststäben in Metallformen gemäß der Erfindung, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Massenherstellung von Roststäben einzelne Metallformen zur Anwendung kommen, deren Teile miteinander in auswechselbarer Verbindung stehen, und daß sich bei dem dadurch bedingten gleichzeitigen Öffnen oder Schließen sämtliche Formen parallel zueinander bewegen. Damit das flüssige Metall sämtlichen Gußformen gleichzeitig zugeführt wird, befindet sich über sämtlichen Gußformen ein mit Einlauf versehener gemeinschaftlicher Deckel. Da die Roststäbe alle stehend gegossen werden, so braucht das flüssige Eisen nicht allzu dünnflüssig zu sein. Um ein Verbinden der Gußteile mit den metallenen Formteilen zu verhüten, genügt in bekannter Weise ein Bestreichen der inneren Formteile mit Graphit oder altem öl. Beim Öffnen des oberen gemeinschaftlichen Deckels, der mit den Formteilen in beliebiger Weise verbunden sein kann, löst sich der Einguß, und es werden hierauf die miteinander verbundenen Formteile auseinandergezogen, so daß die gegossenen Roststäbe herausfallen oder entfernt werden können.
Die Zeichnung läßt die Einrichtung in einem Beispiel erkennen, und zwar in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt und in Fig. 3 in Draufsicht. Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer Einrichtung zum gleichzeitigen öffnen oder Schließen der miteinander in Verbindung stehenden auswechselbaren Formteile.
Um Roststäbe «. zu gießen, kommen in bekannter Weise metallene Formteile b und c zur Anwendung, die zwischen sich immer einen Einguß d frei lassen. Die Neuerung besteht darin, daß sämtliche zur Anwendung kommenden Formteile in auswechselbarer Verbindung miteinander stehen. Über sämtlichen Formteilen befindet sich ein gemeinschaftlicher Deckel e mit einem einzigen Einguß f, so daß von diesem aus das flüssige Metall nach sämtlichen Eingüssen d gleichzeitig gelangt. Die Formen können in beliebiger Anzahl zur An-

Claims (2)

Wendung kommen; die auswechselbaren Formen i, 2, 3, 4 .... (vielleicht his 20 Stück) sind beispielsweise durch gemeinschaftliche Stangen g miteinander verbunden. Sollen die Formen gleichzeitig geöffnet werden, so müssen sich die Formteile b und c in den Pfeilrichtungen A voneinander entfernen. Umgekehrt müssen beim Zusammenschluß der Formen die Formteile einander genähert werden. Zur Erzielung dieser erforderlichen parallelen Hin- und Herbewegung der Formteile können verschiedene Einrichtungen zur Anwendung kommen. Bei der in Fig. 4 gezeichneten Ausführungsform sind immer die beiden Stangen g an ihren Enden durch Bügel h miteinander verbunden, und an jedem Bügel ist eine Stange i angelenkt, die auf einer Scheibe k gelenkig befestigt ist. Bei Drehung der Scheibe k in der einen oder anderen Richtung werden die Bügel h einander entweder genähert, oder die Bügel entfernen sich voneinander und nehmen die Stangen g mit. Die auf beiden Seiten des Gestelles befindlichen Bewegungsmittel können entweder für sich allein einzeln oder durch einen gemeinschaftlichen Antrieb gleichzeitig bewegt werden. Statt Roststäbe könnten in so miteinander verbundenen und bewegbaren metallenen Formteilen auch andere Gegenstände gegossen werden. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ü c η ε :
1. Einrichtung zum Gießen von Roststäben in Metallformen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formteile nebeneinander in auswechselbarer Verbindung auf gemeinschaftlichen Verbindungsmitteln befestigt sind, die durch einen entsprechenden Antrieb gleichzeitig und parallel zueinander geöffnet oder geschlossen werden.
2. Ausführungsform des Antriebes zum Öffnen oder Schließen der miteinander verbundenen Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstäbe der Formteile durch Bügel (h) miteinander in Verbindung stehen, die durch Stangen (i) mit einer gemeinschaftlichen drehbaren Scheibe (k) verbunden sind, so daß ein öffnen oder Schließen der miteinander verbundenen Formteile bei der Drehung der Scheibe (k) auf jeder Gestellseite nach der einen oder anderen Richtung erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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