DE212910C - - Google Patents

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DE212910C
DE212910C DENDAT212910D DE212910DA DE212910C DE 212910 C DE212910 C DE 212910C DE NDAT212910 D DENDAT212910 D DE NDAT212910D DE 212910D A DE212910D A DE 212910DA DE 212910 C DE212910 C DE 212910C
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plate
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
    • B22C7/04Pattern plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

wiiictcfittil' bet öauiiiiluiiq
Λ I , I /'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 e. GRUPPE ·8.
ANNE BLEEKER in WERNIGERODE.
des Modelies tragen.
Patentiertim Deutschen Reiche vom 8.August 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung solcher in der Formerei gebräuchlichen Form- oder Modellplatten, bei denen die Modelle so auf einer Seite der Platte liegen, daß von dieser Seite sowohl der untere wie auch der obere Formkastenteil abgeformt werden kann. Hierbei werden die Modellplatten in Sandformen abgegossen, die in gewöhnlichen Formkasten' gebildet werden.
ίο Das Verfahren ist brauchbar sowohl für Metall- wie auch für Gipsmodellplatten und setzt nur voraus, daß die Modellplatten und Formkasten groß genug sind, um die beiden Hälften von einem oder mehreren Modellen auf gleiche Entfernung von beiden Seiten der Mittellinie von Modellplatte oder Formkasten
. aufnehmen zu können.
Das Verfahren unterscheidet sich von anderen dadurch, daß die Modellhälften oder auch. Gruppen von Modellhälften in den ihnen zukommenden Teilen des Modellplattenrahmens nacheinander abgegossen werden. Dabei ist es einerlei, ob die Modelle der Länge oder Breite der Formkasten entsprechend bemessen sind, wie aus Fig. 1 und 3 hervorgeht.
Das Verfahren wird dargestellt in den Fig. 1 bis 13. Fig. ι und 2 stellen eine Metallmodellplatte vor, Fig. 3 und 4 eine Gipsmodellplatte; auf ersterer liegen die Modelle der Länge, auf letzterer solche der Breite der Platten oder Formkasten entsprechend bemessen.
Das Verfahren wird beschrieben für Modellplatten, wobei die Modelle aus demselben Stoffe gegossen werden wie die Platten, gestattet aber auch, in die hergestellten Formen entsprechende Modelle einzulegen und die Platten, in allgemein üblicher Weise, aus anderem Stoffe darüber zu gießen.
A ist der Modellplattenrahmen. B1 und B2 sind die Modellhälften, welche auf dem die Platte bildenden Grund C liegen.
Der Vorgang ist folgender:
Zunächst wird das Modell B auf gewöhnliche Art sauber in dem Formkasten D und E (Fig. 5 und 7) abgeformt, wobei nur Sorge zu tragen ist, daß das Modell in der rechten oder linken Hälfte des Formkastens untergebracht wird.
. Für Metallmodellplatten wird nun noch ein zweites Paar Formkasten F und G (Fig. 6) aufgestampft, welche für gewöhnlich aus sogenannten flachen Teilen bestehen können, aber auch der Hohlform der Modelle ent- ' sprechend angefertigt werden können, was auf bekannte Weise gemacht wird. In diese Formkasten werden ein oder mehrere Eingüsse H H eingestampft.
Aus dem Kasten D und E (Fig. 5 und 7) wird nun das Modell herausgenommen und auf den Teil D der Modellplattenrahmen A aufgelegt (Fig. 8 und 10); dieser Rahmen wird durch eine Hilfsleiste /, deren Länge und Stärke den Maßen des Rahmens entsprechen, in zwei Teile getrennt, welche nicht genau gleich groß zu sein brauchen. Nun wird in den so begrenzten Rahmenteil K der Stoff gegossen, aus dem die Platte angefertigt wer-
den soll, wozu für die Metallplatten noch nötig ist, vorher den Formkastenteil G (Fig. 6) auf den Rahmen A (Fig. 8) zu stellen, um dann durch den Einguß H den Raum K vollzu-
gießen. ■
Nachdem · so die erste Hälfte der Modellplatte, welche durch das eigenartige Profil des Rahmens festgehalten wird, entstanden ist, wird sie aus der Form genommen, vorläufig
ίο gereinigt und mit dem Rahmen A, aus welchem die Hilfsleiste / herausgenommen werden kann, auf den Formteil E gelegt (Fig. 9 und 11), nachdem zuvor aus dem Sand ein der Modellhälfte B1 entsprechender und reichlieh bemessener Hohlraum L .ausgeschnitten ist, damit der Rahmen A gut auf dem Formkastenteil E zu liegen kommt. · Jetzt wird die zweite Hälfte der Formplatte gegossen, wozu für die Metallplatte der Formkastenteil F mit dem Einguß H (Fig. 6) auf den Rahmen A (Fig. 9) zu stellen ist.
Die so entstandenen Platten entsprechen nun den in Fig. 2 und 4 im Schnitt dargestellten Modellplatten (Fig. 1 und 3), und je zwei auf diesen Platten gestampfte Formkasten ergeben die in Fig. 12 und 13 dargestellten Doppelformen B3.
Dieses Verfahren kann ausgedehnt werden auf Platten mit vier oder mehr Modellen (Fig. 14 und 15), wobei entweder zwei oder mehr gleiche oder ungleiche Modelle B B zugleich in der einen Hälfte der Formkasten D und E abgeformt werden und die Herstellung der Platte dann wie vorher beschrieben erfolgt oder, wenn man nur ein Modell zur Verfügung hat, auf folgende Weise verfahren wird:
Zunächst werden zwei Kastenpaare abgeformt D E (Fig. 16) und M N (Fig. 17), wobei das Modell entsprechend der vorzunehmenden Verteilung einmal im ersten Viertel des Kastens D E (Fig. 16) und einmal im zweiten Viertel des Kastens M N (Fig. 17) untergebracht wird.
Der Modellplattenrahmen A wird' nun zuerst auf dem Kastenteil D (Fig. 18) abgegossen, nachdem man die Leiste / nahe an die erste Form B1 herangelegt hat, nachher wird der zweite Teil gegossen, indem man den Rahmen A auf den Formkastenteil E (Fig. 19) legt und so viel Sand aus dem Formkasten L herausschneidet, wie für die Auinahme von B1 erforderlich ist, und die Leiste / nähe an die zweite Form B12 legt. Hierauf wird der dritte Teil auf dem Kasten M (Fig. 20) abgegossen, nachdem man daraus zwei Sandteile L L herausgeschnitten* hat, wie für die Aufnahme der bereits abgegossenen Modellhälften B1 und B2 erforderlich ist, und die Leiste / nahe an die dritte Form B1 gelegt ist. Nachher wird die Leiste/ ganz, fortgenommen und der Rahmen A über den Formkasten N gelegt, nachdem daraus zur Aufnahme sämtlicher fertig abgegossenen Modellhälften die erforderlichen Sandteile LL ausgeschnitten sind, um das letzte Viertel der Platte abzugießen.
Die so entstandene Modellplatte entspricht der in Fig. 14 und 15 dargestellten Gipsplatte, zwei davon abgeformte Formkastenteile ergeben die in Fig. 22 dargestellten Formen B3.
Die Herstellung solcher Platten in Metall erfordert natürlich so viel, als flache Teile aufgestampfte Oberkasten mit Eingüssen H (Fig. 6) als Gießstufen für die Platte notwendig sind.
Die in den Rahmen A lose eingelegten Leisten / (Fig. 8, 10, 18, 19 und 20) können auch in richtiger Verteilung mit dem Rahmen A aus einem Stück bestehen und darin verbleiben, wodurch die Platte sozusagen aus zwei, vier oder mehreren kleineren Platten bestehen würde, jedoch ist dies der Platzausnutzung wegen weniger vorteilhaft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Modellplatten, welche auf einer Seite beide Hälften des Modelles tragen, so daß sowohl obere als auch untere Formkasten von dieser Seite abgeformt werden können, durch Abgießen in Sandformen, die in gewöhnlichen, der Größe der für den Guß zu verwendenden Formkasten entsprechenden Formkasten gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Modellplatten in den Rahmen so gegossen werden, daß die einzelnen Modellhälften oder Gruppen der Modellhälften in den ihnen zukommenden Teilen des Modellplattenrahmens nacheinander abgegossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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