DE220140C - - Google Patents
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- DE220140C DE220140C DENDAT220140D DE220140DA DE220140C DE 220140 C DE220140 C DE 220140C DE NDAT220140 D DENDAT220140 D DE NDAT220140D DE 220140D A DE220140D A DE 220140DA DE 220140 C DE220140 C DE 220140C
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- Germany
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- plate
- abutment plate
- racket wheel
- wheel
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
- D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
- D01B1/28—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with beaters rotating about an axis perpendicular to the fibre bundle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29«. GRUPPE
KARL LUFT in BEKES' und KARL LÖBL in BUDAPEST.
Schwingmaschine für Bastfaserpflanzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1909 ab.
Die gebräuchlichen Schwingmaschinen bestehen bekanntlich aus einem auf wagerechter
Welle sitzenden, aus radialen Schlägern gebildeten Schlägerrad, das, vor einer zum Auflegen
der Baststrähne dienenden Widerlagsplatte sich drehend, die Holzteile der Pflanzen
ausschlägt. Derartige Maschinen haben folgenden Nachteil:
Der Raum zwischen dem Schlägerrade und
ίο der Widerlagsplatte muß so eng sein, daß ersteres
auf die während der Arbeit stets dünner werdenden Pflanzenbündel bis zur Beendung des
Schwingens einwirkt; aus diesem Grunde findet das Pflanzenbündel am Anfang der Arbeit,
da es diesmal am stärksten ist, einen zu engen Raum zwischen der Widerlagsplatte und dem
Schlägerrad, welches infolge dieses Umstandes zu heftig wirkt und viele Fasern wegschlägt.
Zur Behebung dieses Nachteiles wurden bereits Maschinen in Vorschlag gebracht, bei denen
die das Schlägerrad tragende Welle behufs Regelung des Raumes zwischen Schlägerrad und
Widerlagsplatte in senkrechter Richtung zur letzteren verschoben werden kann. Eine derartige
Regelung ist aber infolge des beträchtlichen Gewichtes des Schlägerrades beschwerlich
und hat dabei noch den Nachteil, daß man für jede Maschine eine besondere Welle, besondere
Lager und besonderen Riemenantrieb verwenden muß.
Man hat' ferner Maschinen vorgeschlagen, bei denen die Widerlagsplatte mittels Schrauben
verstellt werden kann. Da jedoch die Verstellung beinahe ununterbrochen vor sich gehen
muß, haben auch derartige Maschinen den Anforderungen nicht entsprochen, indem der .Arbeiter
fortwährend mit den Schrauben zu tun hatte und somit zu viel Zeit verlor. Schließlich
wurden auch nachgiebige Holzschläger in Vorschlag gebracht, aber auch diese konnten sich
nicht einführen, indem sie sehr leicht brechen und dabei erst dann nachgeben, wenn sie die
Fasern bereits ausgerissen haben.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Schwingmaschine, die die erwähnten Nachteile
nicht aufweisen soll. Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform derselben.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und ein teilweiser
Schnitt nach Wegnahme der Vorderwand der das Schlägerrad einschließenden Trommel;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Vor dem Schlägerrad 1. ist die Widerlags^.
platte 2 (Fig. 2) angeordnet, die im Sinne der Erfindung um eine wagerechte Achse 3 verschwenkt
werden kann. Vor der Platte 2 steht eine feste Wand 4, durch deren Bohrungen zwei oder mehrere, an der Platte 2 befestigte
Bolzen 5 durchtreten, auf welche die zwischen den Bolzenköpfen 7 und der Platte 2 eingespannten
Federn 6 aufgesteckt sind; die letzteren wirken daher auf die Platte 2 und halten
diese in der gezeichneten Stellung, wenn die Platte nicht unter Überwindung des Feder-'
' druckes gegen das Schlägerrad gedrückt wird.
Zur Verstellung der Platte 2 ist vor der Wand 4 ein Balken 8 drehbar gelagert, der einen aufwärts
gerichteten Arm 9 und zwei schräg abwärts gerichtete Daumenhebel 10 trägt. Die
letzteren treten durch Schlitze der Wand 4 bis zur Platte 2, während der Arm 9 mittels einer
Zugstange 11 mit dem Trittbrett 12 verbunden
ist. Beim Niederdrücken des letzteren wird demnach der Balken 8 verschwenkt und die
Widerlagsplätte 2 mittels der Hebel 10 gegen das Schlägerrad gedrückt. In dieser Weise
kann der Raum zwischen Widerlagsplätte und Schlägerrad während der Arbeit ununterbrochen,
leicht und bequem eingestellt Werden.
Die Widerlagsplätte ist auf der inneren Seite mit festen Rippen oder mit einem gerippten
Futter 13 versehen, wodurch man die aus der Pflanze ausgeschlagenen Holzteile, die sich in
die Schichten nächst des Futters 13 herüberdrücken, leicht dadurch entfernen kann, daß
man das Pflanzenbündel von Zeit zu Zeit etwas emporzieht, während man bisher zu diesem
Zwecke das Bündel fortwährend drehen mußte.
Claims (2)
1. Schwingmaschinen für Bastfaserpflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß die zum
Auflegen der Pflanzen dienende Widerlagsplatte mittels einer z. B. durch ein Trittbrett
zu bewegenden Hebelvorrichtung gegen den Druck von Federn oder Gewichten in Bezug zum Schlägerrad verstellbar ist.
2. Schwingmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagsplätte
an ihrer dem Schlägerrad zugekehrten Seite mit festen Rippen bzw. einem gerippten
Futter versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220140C true DE220140C (de) |
Family
ID=481215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220140D Active DE220140C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220140C (de) |
-
0
- DE DENDAT220140D patent/DE220140C/de active Active
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