DE104014C - - Google Patents
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- DE104014C DE104014C DENDAT104014D DE104014DA DE104014C DE 104014 C DE104014 C DE 104014C DE NDAT104014 D DENDAT104014 D DE NDAT104014D DE 104014D A DE104014D A DE 104014DA DE 104014 C DE104014 C DE 104014C
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- thread
- twisting
- tensioner
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- rollers
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- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/14—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
- D01H13/16—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- D01H13/18—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
- D01H13/185—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only a plate moving in the nip of drafting or guiding cylinders
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Zwirnmaschinen und dergl., durch
welche vermittelst mit den Fadenwächtern verbundener Bremskeile bei Fadenbruch die Zuführungsoberwalzen
gebremst bezw. zum Stillstehen gebracht werden können, und beim Abstellen und Anlassen der Zwirnmaschine
einer durch das bekanntlich eintretende Lockerwerden der Fäden zwischen Zuführungswalzen
und Läufer hervorgebrachten Fallbewegung der Fadenwächter und der daraus erfolgenden
unerwünschten Bremsung der Zuführungsoberwalzen dadurch vorgebeugt werden kann, dafs
die genannten Fadenwächter durch einen verstellbaren Fadenspanner angehoben und so die
Bremskeile von den Oberwalzen entfernt gehalten werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Vorrichtung an einem Theil einer Zwirnmaschine
angebracht dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt beim Normalbetrieb,
Fig. 2 einen Querschnitt beim Anlassen bezw. Abstellen.
Fig. 3 ist ein Grundrifs zu Fig. 2, und
Fig. 4, 4a und 4b zeigen die Maschine in Vorderansicht bei drei verschiedenen Stellungen
der Theile, nämlich Fig. 4 beim Antrieb, Fig. 4a nach Eintreten eines Fadenbruches
und Fig. 4 b beim Abstellen bezw. Anlassen der Maschine.
Jedem Fadenzuführungs-Walzenpaar entspricht ein Fadenwächter <z2 b e, der an
seinem oberen Ende mittelst Scharnier e1 und
Stift i mit einem Lederbremskeil f gelenkig verbunden ist. Diese Fadenwächter sitzen bei b,
durch Metallröhrchen S gegenseitig aus einander gehalten, lose auf einer Welle d, welche
durch Träger ρ vermittelst Schrauben pl in
horizontaler Lage festgehalten ist. Eine Welle O wird durch Träger Z, welche auf der Bank Q
befestigt sind, getragen und kann vermittelst eines Handhebels m, welcher auf besagter
Welle O durch eine Stellschraube ml befestigt
ist, gedreht werden, wodurch eine Fadenspannstange g, welche vermittelst Muttern S2S3 in
den auf der . Welle O vermittelst Stellschrauben m'2 befestigten Hebeln K festgehalten
ist, concentrisch um die , Achse der Welle O gedreht werden kann. An demjenigen
Ende der Maschine, wo sich der Handhebel m befindet, ist der Träger / mit einem
quadrantförmigen Arm Z1 versehen, an welchem
zwei Anschläge /2Z3 vorgesehen sind, von
denen /2, wie in Fig. 2 durch punktirte Linien angegeben ist, die Bewegung des Hebels m
bezw. des Fadenspanners g nach unten während des Zwirnens begrenzt, und Is die zu
grofse Drehung des Hebels m bezw. des Fadenspanners g im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 2)
verhindert. Eine Druckfeder F1, welche auf dem Arm Z1 des Trägers Z befestigt ist, drückt
gegen den in die verticale Lage gebrachten Hebel m und bewirkt so dessen Feststellung
in dieser Lage.
Während des Zwirnens werden die Fäden infolge der Drehung der Zuführungsoberwalzen
c von den Spulen des Spulengestelles durch den Einschnitt T des Fadenführers α1
um die Zuführungsoberwalze c, weiter über den Ansatz V des Fadenführers ax und von
dort zwischen die Zuführungswalzen cc1 geführt, von wo dann der zu zwirnende Faden,
durch das Führungsauge α1 des Fadenwächters
d1 b e, ferner über den in der Fig. ι angegebenen
Stellung befindlichen, d. h. an den Faden anliegenden Fadenspanner g und zuletzt
durch das Führungsauge R als Zwirn zum Kötzer gelangt.
Zerreifst nun ein Faden während des Zwirnens, so fällt der Fadenwächter α2 b e infolge
Eigengewichtes nach unten bezw. dreht sich um die Welle d im Sinne des Pfeiles t (Fig. i)
und schiebt den Lederbremskeil f gegen den Umfang der Zuführungsoberwalze c, bis der
Bremskeil dieselbe bremst bezw. stillsetzt.
Bekanntlich ist beim Abstellen der Zwirnmaschine, sowie beim Anlassen derselben der
Faden zwischen dem Läufer und der Zuführungsunterwalze c1 lockerer als während
des Zwirnens, so dafs ohne Anwendung des verstellbaren Fadenspanners g die Fadenwächter
α2 b e auch bei nicht vorhandenem Fadenbruch leicht zu viel nach unten fallen
und infolge dessen das Bremsen der Zuführungsoberwalzen c bewirken könnien.
Um nun in diesem Falle das Bremsen selbst bei nicht vorhandenem Fadenbruch zu verhindern,
wird der Fadenspanner g beim Abstellen bezw. Anlassen der1 Zwirnmaschine vermittelst
des Handhebels m im Sinne: des Pfeiles χ (Fig. 2) gedreht, bis der Hebel m
an den Anschlag Is anstöfst und durch Druck
der Feder FL festgehalten wird, wie in Fig. 4b und Fig. 2 in Vollstrichen angegeben ist.
Sämmtliche Fadenwächter α2 b e liegen dann auf dem Fadenspanner g auf, wodurch auch
trotz des lockeren Fadens dieselben nicht fallen und die Bremskeile f nicht wirken können.
Befindet sich die Zwirnmaschine kurze Zeit im Gang, d. h. sobald die Spindeln ihre normale
Tourenzahl erreicht haben bezw. die zu zwirnenden Fäden wieder fester angezogen worden sind, so wird der Handhebel m mit
dem Fadenspanner g in der dem Pfeil χ
(Fig. 2) entgegengesetzten Richtung an die Fäden geschoben, um, wie in Fig. 1 angegeben
ist, zur Spannung des Fadens zu dienen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung für Zwirnmaschinen u. dergl. zum Stillsetzen . der Zuführungsoberwalzen bei Fadenbruch, dadurch gekennzeichnet, dafs die Entfernung der an den .Fadenwächtern (a2 b e) angebrachten, zu dieser Stillsetzung dienenden Bremskeile (f) von den Oberwalzen durch Anheben der Fadenwächter mittelst eines verstellbaren Fadenspanners (g) beim Anlassen und Abstellen der Maschine gesichert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104014C true DE104014C (de) |
Family
ID=374452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104014D Active DE104014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104014C (de) |
-
0
- DE DENDAT104014D patent/DE104014C/de active Active
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