DE219947C - - Google Patents
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- DE219947C DE219947C DENDAT219947D DE219947DA DE219947C DE 219947 C DE219947 C DE 219947C DE NDAT219947 D DENDAT219947 D DE NDAT219947D DE 219947D A DE219947D A DE 219947DA DE 219947 C DE219947 C DE 219947C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219947 KLASSE 65 c. GRUPPE
ADOLF LEHMANN in GUBEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammenklappbares Gerippe für Schwimmkörbe,
deren Boden aus radial liegenden Stäben und dessen Mantel aus aufrecht stehenden Stäben
besteht, und bezweckt, das Gestell in eine annähernd zylindrische Form mit kleinem
Durchmesser zusammenlegen und dabei alle Teile in unverändertem Zusammenhang lassen
zu können.
ίο Gemäß der Erfindung sind die Glieder, welche zur Verbindung einerseits der oberen
Enden der Mantelstäbe untereinander und andererseits der unteren Enden derselben Stäbe
untereinander und mit den äußeren Enden der radialen Bodenstäbe dienen, sämtlich in
sich zusammenklappbar und gelenkig an die betreffenden Enden angeschlossen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Schwimmkorbgerippes in Fig. 1,
und 2 in Ansicht, Schnitt und Grundriß dargestellt. Die Fig. 3 bis 8 veranschaulichen
Einzelheiten in größerem Maßstabe.
Das aus Metallstäben bestehende Gestell hat die Form eines oben offenen Hohlkörpers.
Sein Boden wird durch radiale Stäbe α und
sein Mantel durch achsiale, aufrecht stehende Stäbe b gebildet. Die oberen Enden der
Mantelstäbe sind untereinander, die unteren Enden sowohl untereinander als auch mit den
Bodenstäben durch Glieder c gelenkig verbunden. Jedes Gelenkglied c besteht aus zwei
in ihrer Mitte durch ein Gelenk d zusammengehaltenen Teilen. Sie sind an die oberen
Enden der Mantelstäbe b mittels eines Bolzens e (Fig. 5) und an die unteren Enden der
Mantelstäbe sowie an die Bodenstäbe mittels eines Bolzens f (Fig. 6), zweier Winkelstücke g
sowie weiterer Bolzen h angeschlossen.
Um ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen der Gelenkglieder zu verhüten, sind ihre mittleren
Gelenke d mit federnden Klammern i ausgerüstet (Fig. 1, 2, 7 und 8), welche mit
seitlich umgebogenen Lappen i1 die beiden Teile c umfassen. Will man ein Gelenkglied
zusammenklappen, so drückt man die federnden Enden der Klammer zurück, so daß die
Lappen i1 die Teile c freigeben.
Die inneren Enden der Bodenstäbe α können gekröpft und durch eine Mittelplatte k
hindurchgesteckt sein (Fig. 2, 3 und 4). Diese Anordnung hat den doppelten Vorteil, daß
man die Anlenkpunkte der Bodenstäbe sehr nahe aneinander heranrücken kann und zugleich
eine kräftige Versteifung des Bodens gegen den von dem Benutzer ausgeübten Druck
erhält.
Will man das Gestell zusammenklappen, so knickt man zunächst die oberen Gelenkglieder
c nach unten und die unteren Gelenkglieder c nach oben ein und hebt die Mittelplatte
k an, welche hierbei die inneren Enden der Bodenstäbe α mitnimmt. Die letzteren
nehmen alsdann gleichfalls achsiale Richtung an, während die Mantelstäbe b immer näher
zusammenrücken, bis schließlich das ganze Gestell ein dünnes Bündel bildet.
Das Gestell läßt sich noch in einer Reihe von anderen Formen ausführen; so könnten
ζ. B. die Mantelstäbe sich kreuzen, statt parallel zu verlaufen usw.
Der aus irgendeinem wasserdichten Stoff bestehende Überzug m wird an den oberen
Enden der Längsstäbe durch Bänder, Haken o. dgl. befestigt.
Um dem Schwimmkorb eine möglichst große Widerstandsfähigkeit gegen den auf seine
Außenfläche wirkenden Wasserdruck zu geben,
ίο ohne die Mantelstäbe besonders dick ausbilden
zu müssen, können letztere durch Schnüre η ο. dgl. bogenförmig gespannt sein, wodurch
der Schwimmkorb etwa die Form einer Tonne erhält.
Da der Überzug ausgebreitet die Form eines Kreises besitzt, so bildet er, wenn man ihn
an dem Gestell befestigt, die aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Falten, welche das Wasser
in das Innere des Schwimmkorbes hineindrücken würde. Um das zu vermeiden, wird auf das Gestell zunächst ein engmaschiges
Netz 0 aufgelegt, welches sich zwischen den einzelnen Mantelstäben straff spannt, und gegen
welches sich also der Überzug m anlegt. Infolgedessen läßt sich für letzteren auch sehr
dünner Stoff verwenden, da auf ihn keinerlei Zug ausgeübt wird. Es genügt, wenn das
Netz nur die Seiten des Schwimmkorbes bekleidet ; jedoch kann selbstverständlich auch
auf dem Boden ein derartiges Netz vorgesehen werden. ■
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zusammenklappbares Gerippe für Schwimmkörbe, dessen Boden aus radial liegenden Stäben und dessen Mantel aus aufrecht stehenden Stäben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (c), welche zur Verbindung einerseits der oberen Enden der Mantelstäbe (b) untereinander und andererseits der unteren Enden der Mantelstäbe untereinander und mit den äußeren Enden der radialen Bodenstäbe (a) dienen, sämtlich in sich zusammenklappbar und gelenkig an die betreffenden Enden angeschlossen sind, zu dem doppelten Zweck, das Gerippe in eine zylinderähnliche Form mit geringem Durchmesser zusammenlegen und dabei alle Teile in unverändertem Zusammenhang lassen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219947C true DE219947C (de) |
Family
ID=481034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219947D Active DE219947C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219947C (de) |
-
0
- DE DENDAT219947D patent/DE219947C/de active Active
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