DE209196C - - Google Patents
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- DE209196C DE209196C DENDAT209196D DE209196DA DE209196C DE 209196 C DE209196 C DE 209196C DE NDAT209196 D DENDAT209196 D DE NDAT209196D DE 209196D A DE209196D A DE 209196DA DE 209196 C DE209196 C DE 209196C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/22—Hammocks; Hammock spreaders
- A45F3/24—Stands; Supports
Landscapes
- Bedding Items (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 209196-KLASSE 33d. GRUPPE
EMIL DRIELING in BREMEN.
Hängematte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine zerlegbare Hängematte aus zusammengesetzten Stoffstücken,
bei welchen die vier herabklappbaren Seitenteile mit dem Bodenteil vernäht sind, während
zur Verspreizung der Hängematten Stäbe oder Rohre verwendet werden.
Gemäß der Erfindung besteht die Neuerung darin, daß an den Stoffstücken der Seitenteile
Säume angeordnet sind, in welche in eingenähte„ Ösen eingelegte Seile eingebettet sind,
während in die Ösen die in den Säumen der Stirnteile angeordneten Rohre o. dgl. gesteckt
werden. Eine weitere Neuerung besteht in der Anordnung von Zapfen, an welche die
Ringe der Hängeseile angehakt werden.
Durch diese Anordnung wird eine leichte Zerlegbarkeit der Hängematte erzielt, die wesentliche
Vorteile bietet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-
ao stand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf die Hängematte
in ausgebreitetem Zustande. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die zusammengeklappte, also
im GebraUchszustande befindliche Hängematte.
Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht. Fig. 4 zeigt eine Gesamtansicht der Hängematte mit Gestell.
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
Die als Hängebett dienende Hängematte besteht aus dem Bodenstück α mit den umklappbaren
Endstücken b. An den Enden derselben sind Hohlsäume c und in Länge der
Seitenteile d aufgenähte Streifen e angeordnet, die zum Durchstecken der metallenen Hängerohre/"
dienen. Die Seitenteile d von beliebig gewebtem Stoff sind mit dem Bodenstück, a
durch Hohlnaht g verbunden sowie außen; ; mit Hohlsaum h versehen zwecks Durchziehens
der über die ösen (Kauschen) i geführten endlosen Seile k. Bei Gebrauch der Hängematte
werden die Hängerohre / in die Ösen (Kauschen) i- gesteckt, so daß ein seitliches Zusammenziehen
des Stoffes verhindert wird, während die um die Ösen i gespannten Seile k sowie
die ebenfalls gespannten Hängeseile I nur eine geringe Durchbiegung in der Längsrichtung
bei Benutzung der Hängematte gestatten. Um bei Benutzung der Hängematte die Gegeneinanderbewegung der Hängerohre /
zu verhindern, sind der Entfernung der Ösen i entsprechend lange Spreizrohre m an dem Ansatz
η der Zapfen 0 befestigt, welche in die
Hängerohre hineingreifen und auch zugleich selbige, indem eine der Wandstärke entsprechend
eingedrehte Rille f angeordnet ist, umfassen, um ein Verbiegen oder Spalten der
Hängerohre / zu verhüten. Über den Kopf der Zapfen 0 werden die Ringe q der Hängeseile
gestreift. Der äußere Hohlsaum der Seitenteile b ist mit mehreren Löchern w versehen,
um eine schnelle Verbindung mehrerer auseinandergebreiteter Hängebetten mittels der
Hängeseile I durch die Löcher und Kauschen zu ermöglichen, um als Sprungtuch bei Brandfällen
Verwendung finden zu können. Das Hängebett kann in geschlossenem Zustande auch als Transportmittel für Verunglückte
verwendet werden. Das Gestell besteht aus
zwei mit Füßen r versehenen Säulen s, die mit Zähnen t zum Einhängen der Hängeseile I
versehen sind. Die Säulen sind durch Längsstreben u, die in zweckmäßiger Weise geteilt
sind, wobei die Teile wieder gelenkartig verbunden sind zwecks Erzielung leichter Zusammenlegbarkeit,
miteinander verbunden und können von beliebigem Querschnitt sowie beliebigem
Material hergestellt sein. Vorteilhaft
ίο bestehen die Verbindungen aus nachstellbaren
Teilen, als Keilen, Flügelschrauben o. dgl. Bei Nichtverwendung des Gestelles für das Hängebett
kann das Gestell auch als Garderobenständer, Ofenschirm o. dgl. dienen.
Das Hängebett kann mit oder ohne Gestell Anwendung finden, ebenso kann in beliebiger
Weise ein Dach ν von Stoff oder einem anderen Material oder ein Netz zum Schütze
gegen Insekten angeordnet sein.
Claims (2)
1. Hängematte, bestehend aus vier mit dem Bodenteil vernähten, als Stirn- und
Seitenwände dienenden herabklappbaren Stoffstücken und an den Stirnwänden angeordneten,
zum Spreizen dienenden Rohren 0. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffstücke der Seitenteile Säume besitzen,
in die um eingenähte Ösen gelegte Seile eingebettet sind, während in die ösen
die in den Säumen der Stirn teile oben und unten angeordneten Rohre o. dgl. gesteckt
werden.
2. Hängematte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ösen
Zapfen angeordnet sind, die in· und über die Versteifungsrohre der Stirnteile greifen
und an denen die Ringe der Hängeseile eingehakt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209196C true DE209196C (de) |
Family
ID=471180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209196D Active DE209196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209196C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4993347A (en) * | 1986-12-29 | 1991-02-19 | Petroleo Brasileiro S.A. - Petrobras | Offshore harbor |
-
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- DE DENDAT209196D patent/DE209196C/de active Active
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|---|---|---|---|---|
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