DE269731C - - Google Patents
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- DE269731C DE269731C DENDAT269731D DE269731DA DE269731C DE 269731 C DE269731 C DE 269731C DE NDAT269731 D DENDAT269731 D DE NDAT269731D DE 269731D A DE269731D A DE 269731DA DE 269731 C DE269731 C DE 269731C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/02—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels comprising only rigid parts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B17/00—Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
- B63B17/04—Stanchions; Guard-rails ; Bulwarks or the like
- B63B2017/045—Bulwarks, or the like
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269731 KLASSE 65 c. GRUPPE
VALDEMAR ENGELHARDT in KOPENHAGEN.
Zustande gehalten wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Rettungsboote, die aus einem ringsherum mit wasserdichtem
Stoff bekleideten und mit Sitzbänken versehenen zusammenklappbaren Oberteil und
einem tragiähigen, allseitig geschlossenen und eventuell mit Kork ο. dgl. gefüllten Unterteil
bestehen und zusammenlegbar sind, um eine möglichst große Anzahl von ihnen übereinander
lagern zu können.
ίο Es ist bei Booten dieser Art bekannt, zum
Zweck der Zusammenklappbarkeit auf dem Unterteil ringsherum gelenkig Stützen anzubringen, die aus zwei derart gelenkig miteinander
verbundenen Teilen bestehen,' daß man sie zusammenklappen und auf das Deck des
Unterteils niederlegen kann. An ihrem oberen Ende sind diese Stützen gelenkig mit einer
ringsherumlaufenden, als Dollbord dienenden Leiste verbunden, die sich beim Zusammen-
2.0 klappen der Stützen ebenfalls auf Deck legt und an der die Segeltuchbekleidung befestigt
ist. Um im aufgeklappten Zustande ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen unmöglich
zu machen, ist eine ringsherumlaufende, als starrer Rahmen ausgebildete Bank von solcher
Form vorgesehen, daß sie sich bei aufgeklapptem Oberteil ein größeres Stück unter den
Dollbord gegen die diesen tragenden Stützen legt. Getragen wird sie hierbei von eisernen
Stangen die unten an dem Dollbord befestigt sind.' Zu diesem Zweck sind an der Bank
nach außen ragende Arme angebracht, die die Stangen am Dollbord umfassen, und auf ihnen
frei verschiebbar sind. Sobald der Oberteil des Bootes aufgeklappt ist, legen sich diese
Arme auf Bunde am unteren Ende der Stangen am Dollbord auf, so daß auf diese Weise
also die Bank dann am Dollbord aufgehängt ist. Beim Zusammenklappen des Oberteils
und Heruntersinken des Dollbords sinkt auch die Bank mit herunter, indem sich die Stangen
unten ν am Dollbord durch die an der Bank angebrachten Tragarme hindurchschieben.
Da die Bank, um die Stützen auf den Unterteil gegen Zusammenklappen zu sichern,
sich fest gegen die Innenkante der Stützen legen muß, kann leicht ein Klemmen eintreten,
das eine schnelle Bedienung des Bootes erschwert. Außerdem ergibt sich der Übelstand,
daß die zum Tragen der Bank dienenden Stangen unten am Dollbord im zusammengeklappten
Zustande des Oberteiles sehr weit nach unten vofstehen, und dadurch einerseits
ein Zusammenfalten des Segeltuchbezuges ünmöglich machen und anderseits leicht ein
Beschädigen desselben zur Folge haben können.
Diese Übelstände sollen bei der neuen Vorrichtung dadurch vermieden werden, daß im
aufgeklappten Zustande des Bootes die ringsherumlaufende, einen starren Rahmen bildende
Bank nicht mittels Stangen an dem Dollbord aufgehängt ist, sondern sich direkt auf konsolärtige
Ansätze an den auf dem Unterteil angebrachten Stützen auflegt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, Und zwar zeigt Fig. 1 einen Teil des
Bootes in der Draufsicht, Fig. 2 einen Querschnitt des zusammengeklappten Bootes nach
Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 einen Querschnitt des aufgeklappten Bootes nach Linie 3-3
der Fig. 1. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Aus-
führungsform der gelenkigen Stützen im eingeknickten
und gestreckten Zustand, während Fig. 6 einen Querschnitt der Stütze nach Linie 6-6 der Fig. 5 in größerem Maßstabe
zeigt. In Fig. 7 ist die Lage der Ringbank auf den Ansätzen der Stützen mit einer besonderen
Festhaltevorrichtung für die Ringbank dargestellt und in Fig. 8 und 9 eine andere Ausführungsform der Stützen in niedergelegter
und gestreckter Lage.
Ein ringsherumlaufender, einen starren Rahmen bildender Dollbord B, der durch Querbäume
B1 abgesteift sein kann, ist bei der
Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 durch kniegelenkartige Stützen C, C1 mit dem Unterteil
A1, dessen Inneres durch Luken A2 zugänglich
gemacht sein kann, so verbunden, daß er auf ihn niedergelegt und in gehobener
Lage gehalten werden kann. Zwischen den über den ganzen Umfang des Unterteils verteilten
Stützen ist lose eine ringsherumlaufende, ebenfalls einen starren Rahmen bildende
Bank D mit Querbänken E angeordnet. Auf der Außenseite der Stützen ist zwischen dem
Unterteil A1 und dem Dollbord eine Bekleidung F aus wasserdichtem Stoff befestigt,
die sich beim Umlegen der Stützen C, C1 zusammenfaltet,
wie Fig. 4 zeigt.
Gemäß der Erfindung ist die Bank D mit keinem Teile des Bootes verbunden, so daß
sie frei gehoben und gesenkt werden kann. Die Kniegelenkstützen C, C1 sind mit nach
innen ragenden Ansätzen C2 versehen, die zum Auflagern der Bank D-E dienen, wie aus Fig. 3
ersichtlich ist. Solange die Bank auf diesen Ansätzen ruht, können die Gelenkstützen sich
nicht nach innen legen, also auch die den Bootsoberteil bildenden Teile nicht zusammengeklappt
werden. Soll dieses Zusammenklappen stattfinden, so muß die Bank DE angehoben
werden, z. B. mittels der Querbäume Z?1, und wenn dann die Stützen eingeknickt und
niedergelegt werden, senkt sich die Ringbank auf die Stützglieder, wie in Fig. 2 dargestellt
ist, herunter.
Die Stützen C, C1 sind so eingerichtet, daß
sie sich nur nach innen zusammenlegen. Sie bestehen zweckmäßig aus zwei Einzelgliedern
von U-förmigem Querschnitt, die durch einen Gelenkbolzen C3 miteinander verbunden sind
(Fig. 6). Werden die Stützen zusammengelegt, so legt sich das Glied C1 vollständig in das
Glied C ein, wie aus Fig. 4 und 6 ersichtlich ist. Werden sie gestreckt, so finden sie an
ihren sich übergreifenden Enden einen gegenseitigen Halt, der eine weitere Bewegung nach
außen verhindert.
Wenn das Eigengewicht der Bank D-E zu gering ist, so können an den Querbäumen B1
Stützstangen D1 (Fig. 7) angebracht werden, die sich mit ihren unteren Enden auf die
Bankoberfläche stützen und dadurch die Bank auf die Ansätze C2 pressen.
Die gelenkigen Stützen können auch in anderer Weise ausgebildet werden, z. B. wie
in Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Hier ist das Stützglied nicht aus zwei Gelenkteilen, sondern
nur aus einer einzigen Strebe gebildet, ·- die am Dollbord B gelenkig angebracht ist
und am unteren Ende mittels eines Bolzens in einen Schlitz C5 einer Führungsschiene C4
eingreift. Durch Verschieben des Bolzens in dem Schlitz der Führungsschiene wird die
Stütze umgelegt (Fig. 8) oder aufgerichtet (Fig. 9).
Wie bereits erwähnt, muß die Bank D-E angehoben werden, wenn der Oberteil des
Bootes zusammengelegt werden soll. Damit keine Klemmungen eintreten, muß das Anheben
gleichmäßig sein, und um hierbei eine Erleichterung zu schaffen, wird eine Einrichtung
getroffen, mittels deren die Bank nach Anheben am Dollbord aufgehängt worden
kann. Da im Falle der Gefahr das Boot sehr schnell aufgeklappt worden muß, so können
durch die nicht gelöste Aufhängung Verzögerungen eintreten. Um das zu vermeiden, ist
die Aufhängevorrichtung so eingerichtet, daß die Bank D-E sich selbsttätig auslöst, sobald
der Oberteil aufgeklappt wird und sich dann allmählich auf die Ansätze C2 der Stützen
senkt. Zu diesem Zweck sind an der Bank D-E Haken G und an den Querbäumen B\ Bolzen G1
angeordnet. Soll das Boot zusammengelegt werden, so wird die Bank D-E gehoben und
mittels der Haken G an den Bolzen G1 aufgehängt. Kommt beim Zusammenlegen der
Dollbord B seiner tiefsten Stellung nahe, so legt sich die Bank D-E auf die eingeknickten
Stützen C, C1, und da nun die Haken G das Gewicht der Bank nicht mehr zu tragen
haben, so lösen sie sich selbsttätig von den Bolzen G1 ab.
Zur Versteifung der Querbäume JB1 nach Aufrichtung des Oberteils können Stützen Z?2
benutzt werden, die sich auf die Oberseite A des Unterteils A1 aufsetzen (Fig. 3).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Boot mit zusammenklappbarem Oberteil, der durch gelenkige Stützen im aufgespannten Zustande gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (C, C1J mit nach innen ragenden Ansätzen (C*) zum Auflagern loser, zu einem Rahmen vereinigter Sitzbänke (D) versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269731C true DE269731C (de) |
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ID=526564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269731C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006048504A1 (en) * | 2004-11-08 | 2006-05-11 | Aker Yards Oy | Lifeboat |
-
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- DE DENDAT269731D patent/DE269731C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006048504A1 (en) * | 2004-11-08 | 2006-05-11 | Aker Yards Oy | Lifeboat |
| CN100542884C (zh) * | 2004-11-08 | 2009-09-23 | 艾克亚兹公司 | 救生艇 |
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