DE219865C - - Google Patents

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DE219865C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57c. GRUPPE
in LONDON.
Bei den bekannten Apparaten zum Entwickeln von Films bei Tageslicht werden umfangreiche Dunkelbehälter verwendet, welche mit Vorrichtungen ausgerüstet sind, um den Film von seiner Rolle auf eine Zwischenlagebahn aufzuwickeln. Zwecks Entwickeins muß alsdann bei manchen Apparaten der Film mit dieser Bahn aus dem Dunkelbehälter entfernt und in ein besonderes Entwicklungsgefäß gebracht werden. Diesen Vorrichtungen gegenüber kennzeichnet sich die vorliegende durch einen Dunkelbehälter von gedrängter Form, in welchem der Film von einem auf den Behälter aufsetzbaren Gehäuse aus auf die Bahn aufgewickelt und, nach Abnehmen dieses Gehäuses, in das Entwicklungsgefäß eingesetzt wird. Der Film verbleibt also bis zur vollendeten Entwicklung bzw. Fixierung im Schutz dieses Behälters.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung in
Fig. ι in einem Längsschnitt nach I-I der Fig. 2,
Fig. 2 in einem Querschnitt nach II-II der Fig. i,
Fig. 3 und 4 in Endansichten von rechts bzw. links auf die Fig. 1 und
Fig. 5 in einer Unteransicht dargestellt.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung mit Zwischenlagebahn und Film.
Fig. 7 und 8 zeigen je einen Einzelteil.
Ein Behälter 1 besitzt in seinen Stirnwänden 2 durch Platten 4 lichtdicht verdeckte Öffnungen 3. In diesen Platten und den Stirnwänden ist eine mit Drehknöpfen 18 und 19 versehene Welle 5 gelagert, deren Drehung durch eine auf ihren Sechskantteil 16 schleifende Feder 17 (Fig. ι und 4) gebremst wird. Die Welle 5 ist mit einer kleinen Hülse 26 (Fig. 1 und 2) für den Schutzstreifen des Films und Haken 27 zum Anhängen der in den Fig. 6 und 7 veranschaulichten, mit entsprechenden Gegenhaken 25 versehenen Zwischenlagebahn 21 versehen. Die Bahn 21 weist die bekannten Seitenleisten 22 auf, welche die einzelnen Lagen so weit voneinander halten, daß die lichtempfindliche Filmoberfläche freiliegt. Ein Kanal 23 (Fig. 2 und 3) gestattet das lichtsichere Einführen der Zwischenlage durch die Mündung 24 hin- durch in das Innere des Behälters.
Der Behälter 1 hat eine große Öffnung, welche durch eine bei 6 drehbar angelenkte Tür 7 abgeschlossen werden kann. Die Tür 7 besitzt einen Schubriegelverschluß 28, 37, 38 (Fig. 5) und einen Bügel 14, welcher mit den Flanschen 13 (Fig. 3) an ihr eine Rille 15 (Fig. 1) bildet. In diese greifen die Kanten der Stirnwände 2 ein und bewirken einen lichtdichten Abschluß.
Längs einer Öffnung 8 in der Tür 7 befinden sich Leisten 11, zwischen welche die Flanschen 10 eines Gehäuses 9 einschiebbar sind, wobei die Stirnwand 12 desselben sich gegen den Flansch 13 der Tür 7 legt (Fig. 1 bis 3). Die Stirnwand 12 ist zwecks Absperrens des Lichtes längs der oberen Kante mit einem aus Samt oder einem ähnlichen Stoff bestehenden Dich-
tungsstreifen 39 bekleidet (Fig. ι). Das Gehäuse 9 trägt auf der Innenseite der einen Stirnwand einen festen Zapfen 31 und diesem gegenüber einen entgegen der Kraft einer Feder 33 achsial verschiebbaren Zapfen 32 mit Drehknopf 34. Zwischen diese beiden Zapfen wird. . die den Film enthaltende Rolle 30 wie bei Rollkassetten eingespannt.
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird in der durch Fig. 6 veranschaulichten Weise die Bahn 22 durch die Mündung 24 und den Kanal 23 hindurch so weit in das Innere des Behälters 1 eingeführt, daß sie mit ihren ösen 25' in die Haken 27 eingehängt werden kann. Die FiImspule 30 wird in das Gehäuse 9 gebracht und letzteres zwischen die Leisten 11 der Tür 7 geschoben. Diese wird alsdann geöffnet, der Papierverschluß der belichteten Rolle gelöst und das Ende des Schutzstreifens 29 (Fig. 6) unter die Klemmhülse 26 geschoben; hierauf wird die Bahn 21 mit den Haken 25 eingehängt, die Tür 7 geschlossen und durch Drehen eines der Knöpfe 18, 19 der Film von der Rolle 30 ab- und mit der Bahn auf die Welle 5 aufgewickelt.
Hierauf wird das Gehäuse 9 entfernt und der Behälter 1 mitsamt dem Film und der Schutzbahn in ein Entwicklungsgefäß getaucht, welches etwa die in Fig. 8 veranschaulichte Form 35 haben und etwa bis zur Wulst 36 mit der Ent wickler flüssigkeit gefüllt sein wird. Der Behälter 1 wird ein- oder mehrmals angehoben, um etwa vorhandene Luft auszutreiben und das. Eindringen der Flüssigkeit auf alle Teile des Films zu sichern. Nach einigen Minuten wird der Behälter zweckmäßig ausgehoben, umgedreht und wieder eingesetzt und alsdann bis zur Vollendung der Entwicklung in dem Gefäß 35 gelassen. Der Film kommt alsdann in das Wasch- und in das Fixierbad; er kann nach dem Entwickeln gewünschtenfalls auch aus dem Gehäuse entfernt werden, um ein gründliches Durchwaschen zu ermöglichen.

Claims (4)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    1 ι. Vorrichtung zum Entwickeln von Filmbändern bei Tageslicht unter Benutzung einer mit dem Film aufzurollenden Zwischenlagebahn, gekennzeichnet durch einen in das Entwicklungsgefäß . einbringbaren Dunkelbehälter (1) mit abnehmbarem Gehäuse (9) für die Filmrolle und eine einen Kanal zum lichtdichten Einführen der Zwischenlagebahn (21) bildende Zwischenwand (23).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine lichtdicht am Behälter befestigte Tür (7) mit einer vom Filmrollengehäuse (9) überdeckten Öffnung.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekenn: zeichnet durch eine unter Bremswirkung stehende, mit Befestigungsvorrichtungen für die Schutzbahn und den Filmschutzstreifen versehene Spindel (5) innerhalb des Dunkelbehälters.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mittels Platten (4) lichtdicht verdeckte Öffnungen (3) in der Behälterwand (2) zum Durchtritt von Luft und Flüssigkeit.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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