DE219843C - - Google Patents
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- DE219843C DE219843C DENDAT219843D DE219843DA DE219843C DE 219843 C DE219843 C DE 219843C DE NDAT219843 D DENDAT219843 D DE NDAT219843D DE 219843D A DE219843D A DE 219843DA DE 219843 C DE219843 C DE 219843C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
- B61H13/02—Hand or other personal actuation
- B61H13/04—Hand or other personal actuation by mechanisms incorporating toothed gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 219843 — KLASSE 20/. GRUPPE
GRIFFIN S, ACKLEY in BUFFALO, New-York.
Anstellvorrichtung für Bremsen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Anstellvorrichtung für Bremsen von Fahrzeugen zum Aufholen
der Bremskette, bei welcher die von Hand bediente Bremsspindel in üblicher Weise
in Eingriff mit einer Kettentrommel steht, die eine schraubenförmige Kettenrille oder
Führung hat, so daß die Kette auf einem Mantel von zunehmendem Radius aufgewickelt
wird. Diese Anstellvorrichtungen, bestehend
ίο aus Kettentrommel, Triebwerk und dem beide
einschließenden Gehäuse, können als ein Ganzes in den Handel gebracht und ohne Schwierigkeiten
in die Fahrzeuge, Eisenbahnwagen usw. eingebaut werden, die bereits mit den sonstigen
Zubehörteilen für die Bremse versehen sind.
Die Anstellvorrichtung ist nun so eingerichtet, daß sie in verschiedenen Lagen, je nach
der Zugrichtung der Kette usw., angebracht werden kann. Zu dem Zwecke wird die Aufwendetrommel
von einem die untere Lagerplatte bildenden Bügel gehalten, während die obere Lagerplatte so eingerichtet ist, daß der
Bügel je nach der Zugrichtung der Bremskette mit' Bezug auf die obere Platte verschiedene
Stellungen einnehmen kann. . Dementsprechend erfolgt auch die Befestigung der Kette an der
Trommel durch ein in seiner Krümmung dem Trommelumfang angepaßtes längeres Anschlußglied,
welches, in einer Umfangsnut liegend, vorteilhaft durch auswechselbare Bolzen gehalten
wird.
Damit bei den verschiedenen Lagen der Anstellvorrichtung das Einpassen der Spindel der
Handkurbel keine Schwierigkeiten macht und kein Ecken usw. eintritt, ist die obere Lagerplatte
mit einem hohlen Nabenansatz versehen, der durch den Boden des Fahrzeuges
hindurchgeführt ist und in welchem die Nabe des Antriebsrades für die Kettentrommel drehbar
so gelagert ist, daß der Schaft der Kurbelspindel ohne besondere Zwischenlagerung einfach
eingesteckt werden kann.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι eine Draufsicht auf die Anstellvorrichtung,
welche in punktierten Linien in veränderter Lage veranschaulicht wird.
Fig. 2 ist ein achsialer Schnitt durch die Bremswinde in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 3 läßt hiervon eine Draufsicht von unten erkennen.
Fig. 4 gibt eine Seitenansicht, während
Fig. 5 einen wagerechten Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4 veranschaulicht.
Fig. 6 ist ein wagerechter Schnitt durch die Trommel nach Linie 6-6 der Fig. 2.
Fig. 7 zeigt eine entsprechende Darstellung mit geänderter Kettenanordnung.
Fig. 8 zeigt die Trommel teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt nach Linie 8-8 der
Fig. 7.
Hiernach setzt sich der Gestellrahmen der Anzugsvorrichtung zusammen aus einer Grundplatte
A, welche an der unteren Seite des Wagenbodens α mittels Bolzen a1 befestigt ist,
und einem U-förmigen Bügel B, welcher mit der Grundplatte an zwei diagonal liegenden
Ecken gleichzeitig durch die Bolzen a1 verbunden
wird. Um das Verschieben des Bügels mit Bezug auf die Grundplatte zu verhüten, ist eine Falzverbindung zwischen beiden vorgesehen,
indem die Grundplatte mit Rippen b, die Flansche oder Enden des Bügels dagegen
mit entsprechenden Aussparungen versehen sind (Fig. 3 und 4). Der Bügel kann in zwei
Stellungen angeordnet werden (Fig. 3). Die Anordnung des Bügels oder seine relative.
Lage zur Grundplatte ist abhängig von der besonderen Bauart des Wagens oder der Ein-
Claims (1)
- richtung der Bremse und demgemäß von der Zugrichtung, welche der Kette zu geben ist.Die Spindel c der Bremskurbel trägt naheihrem unteren Ende ein Sperrad c1 zu ihrer Festlegung bei angezogener Bremse.Durch ein Zahnradgetriebe wird in üblicher Weise die Bewegung von der Bremsspindel auf die Kettentrommel übertragen.
Bisher bedingte die Lagerung der Bremsspindel am Fahrzeug und die des Triebrades eine den Einbau erschwerende genaue Übereinstimmung. Um eine zuverlässige Lagerung und Bewegungsübertragung zu erhalten, ist nun gemäß der Erfindung die Grundplatte A mit einer Nabe d versehen, welche durch den Boden des Fahrzeuges hindurchgesteckt wird und als einziges Lager für die Bremsspindel dient. Das Triebrad D besitzt einen entsprechenden nabenartigen Ansatz JP-, mit dem es in der Nabe d der Grundplatte drehbar gelagert und vorteilhaft durch einen Ring d2 gehalten wird. Auf diese Weise ist das Trieb- , rad unabhängig von der Bremskurbelstange gelagert, die mit ihrem vierkantigen Ende in das Rad D eingesteckt und eventuell durch einen Splint ds gesichert wird. Eine genaue zentrische Übereinstimmung der beiden Teile fällt also nunmehr fort. Da das Triebrad nicht von der Stange gehalten wird, ist die Betriebssicherheit erhöht, indem beim Verlorengehen oder Lösen des Splintes d3 an der Anstellvorrichtung selbst sich nichts ändert. Vorteilhaft wird ein Rollenlager di zwischen der Zahnradnabe, der Lagerbüchse d und dem Haltering d% angeordnet.Die Kettentrommel E ist mit ihrem Zahnkranz e zwischen der Grundplatte A und dem Bügel B gelagert. Es kann zwar die gewöhnliche schraubenförmige Trommel zur Anwendung kommen, vorteilhaft aber setzt sich der Trommelumfang zusammen aus einem schraubenförmig gerillten Teile β1 von verhältnismäßig großem Radius sowie einem zylindrischen Teile e% von kleinerem Radius; beide Teile e1 und e2 werden durch einen im wesentlichen geraden geneigten Teil β3 verbunden. Ein die Trommel umgebender Flansch oder Steg e4 hindert die Kette, von einem Teil auf den anderen hinüberzugleiten. Der Teil e1 der Trommel ist langer als ein schraubenförmig gewundener Teil von gleichem Radius, welcher sich über die gleiche Anzahl Grade bzw. den gleichen Winkel erstreckt. Der gerade Teil es wiederum bildet den kürzesten Weg zwischen dem großen und kleinen konzentrischen Teile und läßt so die Hebelübersetzung auf die Kette bedeutend schneller zunehmen, als ein schraubenförmiger Teil es könnte, so daß mittels der soeben beschriebenen Trommel die Lose der Kette . schneller aufgenommen, die größte Hebelübersetzung mit einer kürzeren Drehbewegung als mit einer schraubenförmig gewundenen Trommel von gleich großem Radius erzielt und gegen Schluß der Anstellung ein kraftvolleres Anziehen der Bremsen erreicht wird. Um die Länge der Kette den vorhandenen Verhältnissen anzupassen, ist sie ■ mit einem langen Endglied f versehen, das nach demselben Radius wie der Teil e1 der Trommel gekrümmt ist und in einer Rille f1 der letzteren mittels Bolzen f% festgehalten wird. Die Anordnung dieser Bolzen gestattet eine Verstellung der Kette und erlaubt so, die Trommel zum Aufwinden verschiedener Kettenlänge bzw. verschiedener Lose zu benutzen.Das gekrümmte Glied f ruht seiner ganzen Länge nach auf dem Trommelumfang und veranlaßt keine seitliche Beanspruchung der Bolzen f2. Bei normalen Verhältnissen bilden die Bolzen eine mehrfache Sicherung des Kettenanschlusses, so daß, wenn der vordere Bolzen brechen sollte, die Kette von dem zweiten Bolzen gehalten wird. Werden beide Bolzen benutzt (Fig. 7), so läuft die Kette vom vorderen Ende des gekrümmten Gliedes aus, während, wenn der vordere Bolzen f2 entfernt wird, das Endglied um den einen Bolzen nach auswärts schwingen kann. (Fig. 6) Jeder Bolzen f% ist mit seinem Kopfe in entsprechende Verstärkungen der Trommelseitenwand eingelassen und versplintet (Fig. 8).Die Trommel ist mittels Rollenlager H auf einer Achse G gelagert (Fig. 2), die ihrerseits mit ihrem oberen Ende in der Grundplatte a ruht, während das freie Ende lose in den Bügel B eingepaßt ist.Patent-A ν SPKU c H.:Anstellvorrichtung für Bremsen, die in verschiedenen Lagen am Fahrzeug bzw. der jeweiligen Zugrichtung der Bremskette entsprechend angebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (A) in einem durch den Fahrzeugboden ragenden hohlen Nabenansatz (d) die Nabe des Antriebsrades (D) für die Kettentrommel (E) gelagert ist, in die in üblicher Weise die Kurbelspindel (c) eingesteckt wird, während die Bremskette (F) mittels eines langgekrümmten Anschlußzylinders (f) sowie versetzbarer Bolzen in einer Umfangsnut der Aufwindetrommel (E) befestigt ist, die selbst von einem die untere Lagerplatte bildenden, auf der oberen (A) kreuzweise verstellbaren Bügel (B) gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB190921563T | 1909-09-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219843C true DE219843C (de) |
Family
ID=32557619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219843D Active DE219843C (de) | 1909-09-21 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219843C (de) |
| FR (1) | FR394601A (de) |
| GB (1) | GB190921563A (de) |
-
0
- DE DENDAT219843D patent/DE219843C/de active Active
-
1908
- 1908-09-24 FR FR394601A patent/FR394601A/fr not_active Expired
-
1909
- 1909-09-21 GB GB190921563D patent/GB190921563A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR394601A (fr) | 1909-01-28 |
| GB190921563A (en) | 1909-12-31 |
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