DE259299C - - Google Patents

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DE259299C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/02Hand or other personal actuation
    • B61H13/04Hand or other personal actuation by mechanisms incorporating toothed gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 259299— KLASSE 20/. GRUPPE
Vorrichtung zum Anziehen und Lösen von Wagenbremsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anziehen und Lösen von Wagenbremsen, und zwar vornehmlich auf eine Anstellvorrichtung, deren Antriebachse und Kettentrommelachse horizontal in einem frei stehend im Führerstande angeordneten Konsolgehäuse gelagert sind. . Von anderen bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die
ίο Windetrommel aus zwei symmetrischen Schnekkenhälften besteht, an deren größtem Durchmesser das Ende der Windekette so befestigt ist, daß sie sowohl beim Rechts- wie beim Linksdrehen der Antriebwelle in gleicher Weise mit zunehmender Kraft auf die Bremsklötze einwirkt. Die mit der Trommel zusammenwirkenden Teile der Anstellvorrichtung sind so gestaltet, daß ohne Schwierigkeiten der rechtsdrehende Mechanismus in einen linksdrehenden umgewandelt werden kann oder umgekehrt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Vorrichtung dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι die Vorrichtung teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt,
Fig. 3 eine Stirnansicht im Schnitt, wobei die Stirnwand des Gehäuses und das Handrad weg gelassen sind,
Fig. 4 eine Teilansicht in vergrößertem Maßstabe im Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 6 in Teilansicht und in vergrößertem Maßstabe, Fig. 6 eine Teilansicht eines Aufwindemechanismus, der in entgegengesetzter Richtung wie der in Fig. 3 veranschaulichte gedreht werden kann,
Fig. 7 eine Draufsicht der Aufwindetrommel im Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 4,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Aufwindetrommel in Einzeldarstellung,
. Fig. 9 den Fußhebel und seine benachbarten Teile,
Fig. 10 einen teilweisen Schnitt des unteren Teiles der Bremsenanstellvorrichtung unter Benutzung eines Winkelhebels.
A bezeichnet das Gehäuse, in das die Aufwindeschnecke und ihr Antrieb eingebaut sind. Es hat die Form eines Fußgestells, dessen Basis auf dem Boden α des Fahrzeugs und dessen Oberteil a1, in dem die Aufwindeschnecke und die Antriebsteile gelagert sind, am Schutzblech oder der Endwand a2 des Fahrzeuges befestigt sind.
Die Aufwindeschnecke B ist am Umfang mit einem Aufwindeteil von solcher Gestalt versehen, daß er die Kette schnell aufnehmen kann, während die Hebekraft beim Drehen der Trommel zunimmt. Solche Schnecken sind an sich bekannt; das Neue besteht in der doppelseitigen Ausbildung, so daß sie in beiden Drehrichtungen in gleicher Weise auf die Kette einwirkt. Die Trommel ist mit dem Zahnkranz δ versehen und besitzt einen Aufwindeteil δ1, der exzentrisch zur Achse der Trommel liegt, sowie einen kleinen konzentrischen Teil δ2, der in einen Flansch δ3 endigt. Da, wo der Teil δ1 den größten Abstand von der Achse der Trommel hat, ist ein Zapfen δ4 zur Befestigung der Bremskette vorgesehen. Umfangsnuten oder Rillen δ5, δ6 von abnehmendem Radius verlaufen in Schneckenlinien in entgegengesetzter

Claims (1)

  1. Richtung vom Zapfen δ4 aus zum konzentrischen Teil b2 der Trommel.
    Diese kann in dem Gehäuse A in beliebiger Weise gelagert sein. In der dargestellten Kon-5. struktion ruht die Trommel mittels Rollen D auf einer festen Achse C, die an ihren Enden in Naben c, c1 der Stirn- und Rückwand des Gehäuses befestigt ist.
    Die wagerechte Welle E, die durch die Stirnwand des Gehäuses A hindurchragt, trägt an ihrem äußeren Ende ein Handrad e und an ihrem inneren oder Rückende einen Triebling F, der mit dem Zahnkranz b der Aufwindeschnecke in Eingriff steht.
    Der Triebling F ruht auf einer Achse f, die an ihrem inneren Ende an der Rückwand des Gehäuses befestigt ist, während die Welle E hohl ist und das äußere Ende dieses Zapfens umgibt und in einem Ringlager f1 gelagert ist, das an der Stirnwand des Gehäuses befestigt ist. Auf dem Zapfen f im inneren Ende des Schaftes E sind Kupplungsglieder G und H lose gelagert (Fig. 4). Das Glied G ist in. der Längsrichtung in der Hohlwelle E verschiebbar und hat ein vierkantiges Ende g, das mit einer vierkantigen Manschette g1 in dem Schaft E in Eingriff steht, so daß das Kupplungsglied und der Schaft sich gleichzeitig drehen. Das Kupplungsglied H hat einen ähnlichen Vierkantteil h, der mit einer Vierkantmanschette h1 im Triebling F in Eingriff steht. Eine Feder g2 auf der Achse f dient dazu, die Kupplungsglieder miteinander in Eingriff zu halten.
    Wenn man das Handrad oder die Handkurbel nach links dreht, so kommen Kupplungsglieder C1 und H1 zur Anwendung, die in Fig. 5 dargestellt und den Gliedern G und H ähnlich, aber mit entgegengesetzt gerichteten Sperrzähnen versehen sind. Jeder Kupplungssatz kann leicht von der Achse f abgenommen werden, indem man den Schaft herauszieht. Hierauf wird der andere Satz eingesetzt, um damit die wirksame Richtung der Handkurbel zu ändern.
    Die Vorrichtung zum Halten oder Sperren der Aufwindeschnecke besteht in üblicher Weise aus einem Gesperre I, K, das ebenfalls abgenommen und umgewendet werden kann. Die Ausrückung erfolgt durch den Fußtritt M, die Einrückung durch Gewichtswirkung. Die Bremskette N wird in üblicher Weise über Rollen O geführt oder an einen Winkelhebel R angeschlossen (Fig. 10).
    Paten τ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anziehen und Lösen von Wagenbremsen, deren Antriebsachse und Kettentrommelachse horizontal in einem frei stehend im Führerstande angeordneten Konsolgehäuse gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Windetrommel aus zwei symmetrischen Schneckenhälften besteht, an deren größtem Durchmesser das Ende der Windekette so befestigt ist, daß sie sowohl beim Rechts- wie beim Linksdrehen der Antriebwelle in gleicher Weise mit zunehmender Kraft auf die Bremsklötze einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT259299D 1911-02-03 Active DE259299C (de)

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GB191102813A (en) 1911-07-06
FR425829A (fr) 1911-06-21

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