DE219740C - - Google Patents

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DE219740C
DE219740C DENDAT219740D DE219740DA DE219740C DE 219740 C DE219740 C DE 219740C DE NDAT219740 D DENDAT219740 D DE NDAT219740D DE 219740D A DE219740D A DE 219740DA DE 219740 C DE219740 C DE 219740C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V^ 219740 — KLASSE 51 d. GRUPPE
Mechanik für selbstspielende Flügel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Mechanik für selbstspielende Flügel unter Anwendung einer mit der Anschlagtaste gelenkig verbundenen Hilfstaste, die im wesentlichen durch die Lagerung des Spielhebels im Körper der Haupttaste gekennzeichnet ist. Durch diese Anordnung wird erreicht; daß beim Selbstspiel ohne besondere Hilfsmittel lediglich die Hilfstaste zur Wirkung gebracht ίο wird, die Haupttaste dagegen in der Ruhelage verharrt.
Bei den bekannten Anordnungen dieser Art macht sich in der Regel der Übelstand bemerkbar, daß bei der Bewegung der für das Selbstspiel bestimmten Hilfstaste die Haupttaste mitgenommen wird. Die Folge hiervon ist, daß sich Hammer und Fänger nicht rechtzeitig voneinander trennen können, wodurch die exakte Wirkung der Mechanik stark beeinträchtigt wird. Ein weiterer Vortieil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß durch die eigenartige Lagerung des Spielhebels die Stellschraube für die Höhenstellung frei zugänglich gemacht ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Es bedeuten
Fig. ι die Gesamtansicht einer Flügelmechanik, Fig. 2 und 3 Einzelansichten in vergrößertem Maßstabe, teilweise im Schnitt.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Mechanik.
Die Ausbildung der Mechanik selbst ist die bei Flügeln übliche und wird als bekannt vorausgesetzt. Mit der Anschlagtaste α ist eine für das Selbstspiel bestimmte Hilfstaste b gelenkig verbunden, die an der Stellschraube c · die Mechanik angreift. Beim Handspiel wird diese Hilfstaste b von der Haupttaste mitgenommen.
Oberhalb der Tasten α und b erstreckt sich ein Hebel d, auf dessen vorderes Ende der Antriebsbälg e des mechanischen Spielwerkes wirkt, während das andere Ende unter eine Anschlagnase f greift, die die Mechanik in Tätigkeit setzt. Vorteilhaft ist der Tastenblock c' gleichzeitig als Anschlagnase für den Hebel d ausgebildet.
Als Lager für den Hebel d dient beispielsweise eine zweckmäßig ausgebildete Kapselschraube g, die durch den Hebel d und die Hilfstaste b hindurchgeführt und in der Haupttaste α befestigt ist. Der Kopf der Kapselschraube g geht durch eine Öffnung k des Hebels d hindurch und ist mit einem Einschnitt h sowie einer gegenüber angeordneten Platte i versehen und zur Aufnahme der Drehachse / des Hebels d bestimmt.
Sobald nun beim Selbstspiel ein Druck oder Zug auf das vordere Ende des Hebels d ausgeübt wird, nimmt der Hebel d die Anschlagnase f der Hilfstaste b mit, wodurch die Mechanik zur Wirkung gelangt. Die Haupttaste α dagegen, in der die Kapselschraube g befestigt ist, wird während des Selbstspieles in der Ruhelage gehalten.
Während bei der Ausführungsforrn gemäß
den Fig. ι bis 3 der Spielhebel d durch Druck in Tätigkeit gesetzt wird, erfolgt der Antrieb bei der Ausführungsform nach Fig. 4 durch Zug.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mechanik für selbstspielende Flügel unter Anwendung einer mit der Anschlagtaste gelenkig verbundenen Hilfstaste,. gekennzeichnet durch die Lagerung des Spielhebels (d) im Körper der Anschlagtaste (a), derart, daß beim Selbstspiel ohne besondere Hilfsmittel nur die Hilfstaste (b) bewegt wird, die Anschlagtaste dagegen in der Ruhelage verharrt.
  2. 2. Mechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager für den Spielhebel (A) eine in der Anschlagtaste befestigte, durch die Hilfstaste frei hindurchgehende Kapselschraube (g) . dient, deren Kopf zur Aufnahme der Drehachse
    (I) des Spielhebels bestimmt ist.
  3. 3. Mechanik nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenblock (c1) für die Mechanik gleichzeitig als Anschlagnase (f) für den Spielhebel ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE219740C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973380C (de) * 1951-07-31 1960-02-04 Michael Maul Tastenbetaetigte Maschine mit UEbersetzerschienen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE973380C (de) * 1951-07-31 1960-02-04 Michael Maul Tastenbetaetigte Maschine mit UEbersetzerschienen

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