DE43626C - Transponirvorrichtung an Pianinos - Google Patents

Transponirvorrichtung an Pianinos

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DE43626C
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DENDAT43626D
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Dr. SHOHE TANAKA aus Awaji in Japan, z. Zt. in Berlin N., Artilleriestr. 8 II
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/28Transposing devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Rahmen a, auf welchem die Klaviatur k liegt, ruht auf Achsen b und Rollen c. Diese laufen auf Schienen d, welche der Klaviatur parallel sind. Das Gestell e, in welchem die durchweg gleich gestalteten Hammermechaniken angeordnet sind, ist auf dem Rahmen α befestigt. An dem so ausgestalteten Tasten-Hammerwerkswagen ist der Klaviatur gleichfalls parallel eine Zahnstange f festgemacht; in diese greift ein Zahnrad g, welches vermittelst des Handgriffes i und des auf der Achse Q befestigten Zahnrades h gedreht werden kann. Die durch die obere Pianowand hindurchreichende Achse Q ist in ihrer Längsrichtung verschiebbar und wird durch eine Schraubenfeder w, welche sich gegen den auf der Achse festen Bund m stemmt, in Richtung gegen das Klavierinnere gedrückt, Fig. 1 und 5.
Auf der Achse Q ist der Zeiger ^ befestigt, Fig ι, 2 und 5, welcher mit einem Stift 0 in eins der Löcher ρ der auf der Pianowand angebrachten Scala greiti. Wird vermittelst des Griffes i die Achse herausgezogen, der Druck der Feder η also zum Theil überwunden, so verläfst auch der Stift ο die betreffende Vertiefung und der Zeiger läfst sich drehen. Es dreht sich mit der Achse Q. das Zahnrad h, und Klaviatur und Mechanik werden verschoben.
Tritt der Stift ο wieder bei einer der Tonbezeichnungen auf der Scala in ein Loch ρ ein, so steht im Pianoforte dann die C-Taste mit ihrem Hammer der Saite des an der Scala vom Zeiger bezeichneten Tones gegenüber, und dessen Dur- oder Molltonart kann mit dem betreffenden C-Fingersatz gespielt werden.
Zum Versetzen der Mechanik ist indessen noch die Bedingung zu erfüllen, dafs vor jeder Seitenbewegung der Hammer die Dämpfer q von jeder Saite abgehoben werden und auf dem neuen Standort an die anderen Saiten wieder angelegt werden.
In jedem Pianino befindet sich schon ein Balken s, auf dem sämmtliche Dämpferhebel r ruhen und mit dem diese durch das Pedal sämmtlich gleichzeitig gehoben werden können. Dieser auf und ab parallel geführte Balken s ruht jetzt auf zwei Rollen ff. Beim Hin- und Hergang des Wagens gestatten die Rollen leicht das Mitgehen des Balkens mit dem gesammten Hammerwerk. Die Rollen sitzen leicht drehbar auf dem Kopf kurzer Hebelarme v, Fig. ι und 5, an der Welle u. Diese selbst ist durch Kniehebelgelenkstücke χ mit der Handgriffdrehachse Q verbunden. Wird letztere herausgezogen, so schwingt die an beiden Klavierendwänden fest gelagerte Wrelle 11 um einen kleinen Winkel und drückt dadurch die Stange s und sämmtliche Dämpferhebel r hoch. Die Dämpfer heben sich ab, die Wagenbewegung wird eingeleitet, und wenn diese wieder durch Eintreten des Stiftes 0 in ein Loch ρ gesperrt worden ist, hat auch das Kniegelenk χ wieder seine ursprüngliche Lage eingenommen, alle Dämpfer sind wieder an die Saiten angelegt, Fig. 5.
Die Vorrichtung wird noch verbessert, wenn bei der Verschiebung die Hammerwerke an
ihren Saiten fest stehen bleiben. Sie werden dann nur an ihren Auflagestellen ι, 2 von den Tasten vor jeder Klaviaturverschiebung abgehoben, wenn auch nicht so weit, dafs sie die Saiten anschlagen. Dies wird in derselben Weise zur Ausführung gebracht, wie die Dämpferhebel r durch Ausziehen der Griffdrehachse gehoben werden. Wie in Fig. 1 punktirt angedeutet ist, wird der kleine Leithebel 3 an seinem schwingenden Ende verlängert, und ein Balken s' liegt dann unter der langen Reihe dieser Hebel 3 und hängt an den Armen auf der Welle 11.
Eine ähnliche Einrichtung müfste man beim Umbau alter Pianinos und in tafelförmigen Klavieren oder in Klavierflügeln benutzen, weil bei solchen die Verschiebung des gesammten Hammerwerkes mit der Klaviatur aus verschiedenen Gründen nicht gut ausführbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Transponirvorrichtung für Pianino's und andere Tasteninstrumente, bestehend aus einer oberhalb der Klaviatur dreh- und verschiebbar angeordneten, mit Handhabe i, Zeiger \ und Ansatz m versehenen, durch die Feder η nach innen gedrückten Achse Q, vermittelst welcher das Rädergetriebe h gf in Thätigkeit gesetzt und die auf den Schienen d verschiebbar gelagerte Klaviatur gegen die Tonerzeuger verschoben wird, wobei durch den Zeiger ^ mit Stift 0, welcher in die Vertiefungen ρ der Scala greift, die Gröfse der Verschiebung angezeigt wird, ferner durch die axiale Bewegung von Q die Dämpfer q vermittelst der Winkelhebelvorrichtung χ von den Tonerzeugern entfernt werden bezw. die Mechanik von der Klaviatur abgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43626D Transponirvorrichtung an Pianinos Expired - Lifetime DE43626C (de)

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