DE219643C - - Google Patents
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- DE219643C DE219643C DENDAT219643D DE219643DA DE219643C DE 219643 C DE219643 C DE 219643C DE NDAT219643 D DENDAT219643 D DE NDAT219643D DE 219643D A DE219643D A DE 219643DA DE 219643 C DE219643 C DE 219643C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K47/00—Dynamo-electric converters
- H02K47/12—DC/DC converters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 219643 KLASSE 2\d. GRUPPE
Stromstärke sinkt.
Die Erregung von Gleichstrommaschinen, die bei Kurzschluß des äußeren Stromkreises
Strom begrenzter Stärke liefern sollen, muß so gewählt werden, daß s e bei Kurzschluß verschwindet.
So werden z. B. bei Verwendung einer gegenkompoundierten Maschine die von außen erregten und die vom Hauptstrom erregten
Amperewindungen bei Kurzschluß einander entgegengesetzt gleich. Dabei ist der
ίο Aufwand an Kupfer für die Gegen wicklung
desto größer, je geringer die Zunahme des Stromes bei Verringerung des äußeren Wider-
' Standes sein soll. Man kann die Wirkung der
Gegenkompoundierung verstärken bzw. man kommt bei gleicher Wirkung mit einem geringeren
Kupferaufwand aus, wenn man bei wechselndem Strom die Umdrehungszahl der Dynamo verringert.
Handelt es sich um die Umformung von Gleichstrom konstanter Spannung auf solchen
veränderlicher Spannung, so kann man z.B. nach Fig. ι die Dynamo D mit einer Gegenkompoundwicklung
a, den Motor M mit einer Kompoundwicklung δ versehen, die beide vom
Dynamostrom durchflossen werden. Motor und Dynamo sind in Fig. 1 außerdem von der
konstanten Netzspannung aus erregt (Wicklung c und d). Verbindet man die beiden Maschinen
in Sparschaltung nach Fig. 2, so hat man die Vorteile, daß man mit kleineren Maschinen
auskommt, mit besserem Wirkungsgrad arbeitet und nur eine schwächere Gegenkompoundierung
benötigt. Da sich nämlich der Strom im äußeren Kreise aus Motorstrom und Dynamostrom zusammensetzt, und da
bei Kurzschluß im äußeren Kreise der Motorstrom gering ist (Leerlaufstrom), so erhält man
auch bei nur schwacher Gegenkompoundierung eine gute Begrenzung des Kurzschlußstromes.
Die Benutzung des Dynamostromes zur Kornpoundierung des Motors statt der Benutzung
des Motorstromes ist deshalb zweckmäßig, weil letzterer bei sinkender Leistung im äußeren
Stromkreise ebenfalls sinkt, also weniger wirksam ist.
Gemäß der Erfindung wird der konstante Teil der Dynamoerregung vollständig durch
eine Erregung durch, den Motorstrom ersetzt, der sich bei Änderung des äußeren Widerstandes
im entgegengesetzten Sinne wie der Belastungsstrom bzw. wie der Dynamostrom ändert, wodurch die Gegenkompoundierung der
Dynamo besonders wirksam wird bzw. der Aufwand an Erregerkupfer und die Erregerverluste
verringert werden. Ferner bleibt die Wicklungsanordnung einfach im Gegensatz zu bekannten Einankerumformern, bei welchen
diese Erregungsart zusätzlich zu derjenigen durch die konstante Netzspannung hinzutritt.
Die Dynamospannung für die erwähnte Erregung zu verwenden, empfiehlt sich nicht,
weil beim Kurzschluß vollständige Entmagnetisierung eintreten kann. Die Fig. 3 und 4 zeigen
Ausführungsformen der Erfindung, und zwar letztere für Sparschaltung von. Motor und
Dynamo. Die an Stelle der Wicklung c tretende
Feldwicklung e der Dynamo ist vom Motorstrom durchflossen.
Fig. 5 zeigt die Anordnung der Fig. 3 bei Vereinigung von Motor und Dynamo in einer
einzigen Maschine. Die Motorbürsten sind mit f, g, die Dynamobürsten mit h, i bezeichnet.
Die übrigen Bezeichnungen stimmen mit den früheren überein. Bei dieser Anordnung
wird sowohl die Kompoundwicklung b der Motorseite durch das Ankerfeld des abgegebenen
Stromes als auch die Erregerwicklung e der Generatorseite durch das Ankerfeld des aufgenommenen
Stromes unterstützt. Es können daher diese Wicklungen' schwach bemessen
werden oder sogar, wie Fig. 6 zeigt, ganz fortgelassen werden.
Diese günstige Wirkung des Ankerfeldes des Generatorstromes, die hier im Gegensatz zu
bekannten ähnlichen Umformern vorhanden ist, beruht darauf, daß hier die Richtung des
Generatorfeldes eindeutig durch den Motorankerstrom bestimmt ist. Die Wirkung sei an
Hand des Diagrammes Fig. 8 erklärt. Die Wicklung d erzeuge ein von rechts nach links
gerichtetes Motorfeld N S. Die Ankerrückwirkung des Motors erzeugt ein Feld, welches
gegen sein Ständerfeld bekanntlich entgegen der Drehrichtung des Ankers um 90 ° bzw. um
eine halbe Polteilung verdreht ist, Tritt der Motorstrom z. B. bei f ein, so wird bei der
gezeichneten Ringwicklung das Anker'eld von oben nach unten gerichtet sein und der Anker
im Sinne des Uhrzeigers umlaufen. Dieses Ankerfeld ist nun hier zugleich das Erregerfeld
des Generators. Die Ankerrückwirkung des letzteren ist gegen sein Feld ebenfalls um 90 °,
aber in der Drehrichtung des Ankers verdreht und fällt daher in ihrer Richtung mit dem
Motorfeld N S zusammen und wirkt kompoundierend.
Ferner ist gegenüber einer Reihe bekannter ähnlicher Umformer der Vorteil vorhanden, daß die Wicklungsanordnung wesentlich
einfacher und die Erregerverluste geringer sind.
Sind Motorspannung und Dynamospannung voneinander erheblich verschieden, so wird
man beim Umformer mit Rücksicht auf die Größe des Ankers die Wicklungen für den Motorstrom und den Dynamostrom auf dem
Anker getrennt ausführen und sie nach Fig. 7 in Sparschaltung verbinden. Hierbei wirken
folgende Teile der Anordnung in gleicher Weise auf eine Verringerung des aufzuwendenden
Kupfers für die Gegenkompoundierung der Dynamo:
1. die Kompoundierung des Motors durch das Ankerfeld der Dynamo,
2. die Erregung der Dynamo durch das Ankerfeld des Motors,
3. die Sparschaltung. Es bleibt im Prinzip gleichgültig, ob bei
Sparschaltung die Nebenschlußerregung des Motors von der Netzspannung oder der Motorspannung
aus erfolgt, ferner ob die Kompoundierung des Motors bzw. die Gegenkompoundierung
der Dynamo vom Dynamostrom, wie gezeichnet, oder vom äußeren Strom aus erfolgt. Die Kompoundierung des Motors kann
unter Umständen ganz fortfallen. Bei sämtlichen Maschinen können erforderlichenfalls
Wendepole angewendet werden, bei den Motorgeneratoren auch Kompensationswicklungen.
Der Anlauf kann in einfachster Weise durch Bürstenverschiebung erfolgen.
Claims (2)
1. Motorgenerator bzw. Einankerumformer zur Umwandlung von Gleichstrom
konstanter Spannung in.Gleichstrom, dessen Spannung mit wachsender Stromstärke sinkt,
dadurch gekennzeichnet, daß die gegenkompoundierte Generatorseite ausschließlich
vom Motorstrom erregt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Sparschaltung der beiden
Ankerwicklungen, so daß der sekundäre Verbrauchsstrom gleich der Summe von
Motor- und Generatorstrom ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219643C true DE219643C (de) |
Family
ID=480761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219643D Active DE219643C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219643C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935982C (de) * | 1949-04-23 | 1955-12-01 | Gino Turinelli | Anordnung zur Umwandlung von Gleichstrom konstanter Spannung in Gleichstrom von veraenderlicher Spannung oder umgekehrt |
| DE1029079B (de) * | 1952-02-15 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Verstaerkermaschine fuer Steuer- und Regelzwecke mit einem Aufbau nach Art eines Einankerumformers |
-
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935982C (de) * | 1949-04-23 | 1955-12-01 | Gino Turinelli | Anordnung zur Umwandlung von Gleichstrom konstanter Spannung in Gleichstrom von veraenderlicher Spannung oder umgekehrt |
| DE1029079B (de) * | 1952-02-15 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Verstaerkermaschine fuer Steuer- und Regelzwecke mit einem Aufbau nach Art eines Einankerumformers |
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