DE219447C - - Google Patents

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DE219447C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 219447-KLASSE 4d. GRUPPE
EHRICH & GRAETZ in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1908 ab.
Bei Zünd- und Löschvorrichtungen für Glühlichtbrenner, bei denen die Gaszuleitungen zum Zünd- und Hauptbrenner wechselweise an- und abgestellt werden, ist es bekannt, zwischen die Haupt- und Zündleitung, und zwar hinter dem Umschalthahn, einen durch eine Membran in zwei Teile geteilten Gasspeicher so einzuschalten, daß die eine Hälfte der Membrankammer mit der Haupt-, die andere mit der Zündleitung in Verbindung steht. Bei dieser Einrichtung wird die Membran nach jedesmaligem Umschalten des Gashahns durch den Überdruck, der in der jeweils mit der Gaszuleitung in Verbindung stehenden Leitung herrscht, nach der anderen Seite der Kammer verdrängt und die in dieser enthaltene Gasmenge durch die zugehörige Leitung ausgetrieben, so daß die zu löschende Flamme noch eine Zeitlang weiter brennt und die Zündung des jeweils angestellten Gasstromes mit Sicherheit stattfindet. Bei Undichtwerden der Membran kann es vorkommen, daß Gas von der unter Druck stehenden Seite der Kammer in die abgestellte Leitung übertritt. Handelt es sich dabei um die Hauptleitung, so brennt die Hauptflamme unter starker Rußbildung weiter und verschmutzt den Glühkörper und Brenner, besonders bei mit Fettgas oder ähnlichen Gasen betriebenen Waggonlampen, derart, daß diese betriebsuntauglich werden. Dicht eingeschliffene Kolben — an Stelle der Membran — lassen sich in praktisch zulässigen Abmessungen wegen der starken Reibung bei dem geringen zur Verfügung stehenden Drucke kaum verwenden.
Nach der Erfindung soll daher jede Brenrierleitung einen besonderen Gasspeicher erhalten, in dem der zum Zurückdrängen der Membran erforderliche Gegendruck zweckmäßig in bekannter Weise durch eine in dem gasfreien . Kammerraum untergebrachte Feder o. dgl. erzielt wird.
In der Zeichnung sind zwei Anwendungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 schematisch eine mit der neuen Vorrichtung versehene Waggonlampe in senkrechtem Schnitt, Fig. 2 den Einbau mehrerer solcher Lampen in ein gemeinsames Leitungsnetz in kleinerem Maßstabe.
In dem Lampengehäuse 1 ist der Dreiweghahn 3 gelagert, welcher die Gaszuleitung 2 entweder über die Leitung 4 mit der Hauptflamme oder über die Leitung 7 mit der Zündflamme in Verbindung setzt. An die Leitung 4 ist die in den Gasspeicher 10 mündende Leitung angeschlossen,- während zwischen die Leitung 7 und das zur Zündflamme 6 führende Rohr 8 der Gasspeicher 11 eingeschaltet ist.
Die Gasspeicher iö und 11 bestehen im wesentlichen aus Töpfen, welche durch feder- oder gewichtsbelastete Membranen 12 und 14 · abgeschlossen sind. In vorliegendem Falle dienen zur Belastung der Membranen die Federn 13 und 15.
In der Zeichnung ist der Augenblick dargestellt, in welchem mit Hilfe des Handgriffes 9 der Dreiweghahn 3 auf Verbindung zwischen der Gaszuleitung 2 und der Hauptbrennerleitung 4 eingestellt ist. Die Zündflammenleitung 7, 8 ist daher von der Zufuhr frischen
Gases abgeschnitten. Demgemäß drückt die Feder 15 die Membran 14 nach rechts hinüber und treibt das in dem Speicherraum ,enthaltene Gas zur Leitung 8 hinaus, so daß die Zündflamme 6 noch einige Zeit fort brennt. Inzwischen hat das Gas Zeit genug, durch die Leitung 2 nach dem Rohr 4 und in den Glühlichtbrenner überzutreten und sich im Glühkörper 5 an der Flamme 6 zu entzünden.
Gleichzeitig wird die Membran 12 aufgebläht und die Feder 13 zusammengedrückt. Sobald der Gasvorrat im Speicher 11 erschöpft ist, erlischt die Zündflamme 6.
Wird der Hahn 3 nunmehr auf Verbindung zwischen den Leitungen 2 und 7 geschaltet, so geht der Vorgang in umgekehrter Weise vor sich. Der Speicher 10 entleert sich dann in die Hauptflamme, und der Speicher 11 wird neu geladen.
ao Die Gasspeicher werden zweckmäßig so angebracht, daß sie unter der Hitze der Abgase nicht leiden. Dies kann außer in der in Fig. 1 dargestellten Weise auch dadurch geschehen, daß man sie innerhalb der Schale 18 unterbringt oder sie, wie in Fig. 2 angedeutet, auf das Wagendach setzt.
Diese Figur veranschaulicht außerdem, wie bei mehreren von einer gemeinsamen Gasleitung aus gespeisten Lampen die Gasspeicher je für mehrere Lampen gemeinsam angebracht werden können. In diesem Falle ist der Dreiweghahn 3 im Wagen, ζ. B. an der Stirnwand, gelagert. Von ihm zweigen sich die Hauptleitung 20, an welche die einzelnen Leitungen 4 für die Hauptbrenner angeschlossen sind, und die Leitung ig für die Zündflammenrohre 8 ab. Der Gasspeicher 11 ist an die Leitung 19 und der Speicher 10 an die Leitung 20 angeschlossen. Ein Unterschied gegenüber der Einrichtung nach Fig. 1 besteht nur insofern, als die Speicher 10 und 11 sich nicht in die Leitungen einer einzelnen Lampe, sondern in die Leitungen sämtlicher Lampen entleeren.
Bei der Einrichtung nach Fig. 2 ergibt sich der Vorteil, daß sämtliche Lampen von einer Stelle aus bedient werden können, und daß nur ein Satz Gasspeicher Verwendung zu finden braucht. Diese Einrichtung ist daher auch in solchen Fällen von Vorteil, wo nicht getrennte Gasspeicher vorhanden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum wechselweisen Zünden und Löschen der Haupt- und Zündflamme von Glühlichtbrennern, insbesondere bei Eisenbahnwagenlampen, bei welcher mit der Haupt- und Zündleitung Gasspeicher in Verbindung stehen, die beim Umschalten des Gashahns ihren Inhalt in die jeweils abgestellte Leitung entleeren, dadurch gekennzeichnet, daß in jede Brennerleitung ein besonderer Gasspeicher eingebaut ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE219447C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5439913A (en) * 1992-05-12 1995-08-08 Schering Aktiengesellschaft Contraception method using competitive progesterone antagonists and novel compounds useful therein

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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