DE219166C - - Google Patents

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DE219166C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15g. GRUPPE
(Penns., V. St. A.).
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Umschaltvorrichtung für den Träger des Typenhebelkorbes von Schreibmaschinen, bei welcher der umschaltbare Träger in der einen oder anderen Stellung vorübergehend mittels der Umschalttaste in die entgegengesetzte Stellung gebracht werden kann. Gegenüber bekannten Umschaltvorrichtungen dieser Art, bei welchen verhältnismäßig umständliche Schlitzhebelan-Ordnungen verwendet werden, unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß das Ende der den Umschalttastenhebel mit dem Typenhebelkorbträger verbindenden Zugstange in dem Schlitz eines Kipphebels derartig verlegbar angeordnet ist, daß letzterer in dem einen Falle als doppelarmiger und in dem anderen Falle als einarmiger Hebel zur Wirkung gelangt, während gleichzeitig der Kipphebel mit dem die Verlegung der Zugstange bewirkenden Stellhebel durch eine Feder so verbunden ist, daß je nach der Lage des Stellhebels der Typenhebelkorbträger seine höchste oder tiefste Stellung unabhängig von dem Umschalttastenhebel einnimmt. Durch diese Anordnung soll eine einfache und stets sicher wirkende Umschaltvorrichtung geschaffen werden, mittels welcher in der durch das Umschaltschloß festgelegten umgeschalteten Lage des Typenhebelkorbträgers durch einfache Einwirkung auf die Umschalttaste statt der großen Buchstaben auch vorübergehend kleine Buchstaben und umgekehrt abgedruckt werden können.
Auf der Zeichnung ist die neue Umschaltvorrichtung in Fig. ι und 2 in Ansicht in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Der in dem Gehäuse α der Schreibmaschine gelagerte Träger b des Typenhebelkorbes ist in der Seitenwand mit einem Stift c versehen, welcher in die gabelförmige Öffnung eines Kipphebels d eingreift. Der Kipphebel d ist mittels Zapfens e an der Seitenwand des Maschinengehäuses drehbar gelagert und mit einem bogenförmigen Schlitz f versehen, in welchem sich der Zapfen g einer mit dem Umschalttastenhebel h drehbar verbundenen Zugstangn i bewegen kann. Der Drehzapfen e ist derart angeordnet, daß er sich unterhalb des Schlitzes f ungefähr in der Mitte der Länge desselben befindet. Der Kipphebel d, die Zugstange i und der Umschalttastenhebel h liegen innerhalb der Seitenwand des Maschinengehäuses. Außerhalb der Seitenwand ist auf dem gleichen Drehzapfen e des Kipphebels ein Stellhebel k drehbar angeordnet, dessen eines gabelförmiges Ende den über die Gehäusewand hervorstehenden Zapfen g umfaßt, während das andere Ende durch eine Feder m mit einer senkrechten Verlängerung η des Kipphebels d verbunden ist. Zwei mit dem Zapfen 0 des Trägers b des Typenhebelkorbes gelenkig verbundene Hebel ft und q sind bestrebt, durch den Zug einer Feder r den Typenhebelkorb nach oben zu bewegen. Der Zapfen 0 ragt aus einer Öffnung s des Maschinengehäuses heraus und begrenzt die
Bewegung des Typenhebelkorbträgers b durch Anschlag gegen eine der Stellschrauben t. Befindet sich der Stellhebel k in der Lage gemäß Fig. i, so wird durch den Zug der Feder m der Typenhebelkorbträger b nach unten gedrückt, da der Kipphebel d um den Drehzapfen e derartig herumgezogen wird, daß das gabelförmige Ende den Stift c abwärts drückt. Wird auf die Umschalttaste h ein Druck ausgeübt, so zieht die Zugstange i mittels des Zapfens g die Enden der Hebel d und k derartig herum, daß das gabelförmige Ende des als zweiarmiger Hebel zur Wirkung gelangenden Hebels d sich nach oben bewegt und durch den Zapfen c den Typenhebelkorbträger b gleichfalls nach oben drückt. Es erfolgt somit durch den Druck auf die Umschalttaste eine zeitweilige Umschaltung, ζ. Β. von kleinen auf große Buchstaben.
Wird der Stellhebel k in seine entgegengesetzte Lage, d. h. in die Lage gemäß Fig. 2 umgelegt, was durch einen mit dem freien Ende des Stellhebels k zu verbindenden Schalthebel bewirkt werden kann, so gelangt der Zapfen g der Zugstange i an das andere Ende des Schlitzes f und wird hier festgehalten durch den Zug der Feder m, welche bestrebt ist, die Hebel d und k in der entgegengesetzten Richtung als bei der vorherigen Lage zusammenzuziehen. Infolge dieser Wirkung der Feder m wird gleichzeitig der Kipphebel d um den Drehzapfen e derartig gedreht, daß sich das gabelförmige Ende nach oben bewegt und durch den Stift c den Typenhebelkorbträger b in die Hochlage drückt, so daß hierdurch zunächst dieselbe Wirkung erzielt wird, als wenn das Umschaltschloß zum ständigen Schreiben großer Buchstaben eingestellt ist. Bei dieser Umschaltung bleibt die Umschalttaste selbst in ihrer Lage ebensowenig verändert wie bei der vorigen Stellung des Typenhebelkorbes. Die Umschalttaste gestattet daher bei ihrem Niederdrücken auch jetzt eine Abwärtsbewegung, welche zur Folge hat, daß unter Vermittlung der Zugstange i der Zapfen g auf den Vorderteil des Kipphebels d einwirkt und diesen nach unten zieht, so daß der Kipphebel als einarmiger Hebel zur Wirkung gelangt. Es bewegt sich somit auch das gabelförmige Ende des Kipphebels d nach abwärts und nimmt mittels des Zapfens c den Typenhebelkorbträger δ mit, welcher dadurch wieder zeitweilig in seine frühere Stellung zum Schreiben kleiner Buchstaben usw. gelangt.
Es läßt sich somit die Umschalttaste in beiden Stellungen des Typenhebelkorbträgers zur zeitweiligen Umschaltung ohne Änderung der Feststellung verwenden. Der Stellhebel k stößt gegen Anschläge u.

Claims (1)

  1. 60 Patent-Anspruch :
    Umschaltvorrichtung für den Träger des Typenhebelkorbes von Schreibmaschinen, bei welcher der umschaltbare Träger in der einen oder anderen Stellung vorübergehend mittels der Umschalttaste in die entgegengesetzte Stellung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der die Umschalttaste mit dem Träger (b) des Typenhebelkorbes verbindenden Zugstange (1) in dem Schlitz (f) eines Kipphebels (A). derart verlegbar angeordnet ist, daß letzterer. (d) in dem einen Falle als doppelarmiger und in dem anderen Falle als einarmiger Hebel zur Wirkung gelangt, während gleichzeitig der Kipphebel (d) mit einem die Verlegung des Endes der Zugstange (i) bewirkenden Stellhebel (k) durch eine Feder (m) so verbunden ist, daß je nach der Lage des Stellhebels (k) der Träger des Typenhebelkorbes seine höchste oder tiefste Stellung unabhängig von der Umschalttaste einnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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