DE218879C - - Google Patents

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DE218879C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/28Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
    • E04B2/30Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid using elements having specially designed means for stabilising the position; Spacers for cavity walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218879 KLASSE 37b. GRUPPE
ANTONIO ZIYNO CHIODO in KAIRO.
Formsteinsatz zur Herstellung hohler Mauern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1906 ab.
Es sind zwar bereits Formsteine bekannt, welche mit Vorsprüngen und Kerben versehen sind, so daß ein Zusammengreifen der Steine nach Art von Nut und Feder stattfinden kann; doch konnte wegen der Anordnungsweise der Vorsprünge und Kerben bei diesen Steinen die Nut- und Federverbindung nur in den Lagerfugen der Steine·, nicht aber auch in den Stoßfugen ausgeführt werden.
Vermöge der der vorliegenden Erfindung entsprechenden Form der Steine, die gewissermaßen mit Läufer und Binder zusammen als ein Steinsatz anzusehen sind, können hohle Mauern mit beliebig vielen Hohlräumen unter Erzielung eines kräftigen Verbandes ausgeführt werden, da die Binder an beliebiger Stelle einbaubar sind. Binder und Läufer können außerdem auf der Strangpresse hergestellt werden, da sie gleichartig in der Weise gestaltet sind, daß die Binder an den Langseiten, die Läufer an den Stirnseiten mit Nut und Feder versehen sind, wobei jedoch die Binder an je zwei Stellen der Langseiten Nut und Feder aufweisen, so daß sie an ganz be-
25. liebiger Stelle der Läuferschicht eingesetzt werden können, und die Zahl der Hohlräume der Mauer bei entsprechender Wandstärke beliebig vermehrt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eis' Ausführungsbeispiel für den neuen Steinsatz dargestellt.
Es zeigen:
Fig. ι einen wagerechten Schnitt durch eine hohle Mauer, von welcher in
Fig. 2 ein Eckverband dargestellt ist, während in
Fig. 3 je ein einzelner, für die Herstellung des Steinsatzes benutzter Läufer und Binder veranschaulicht ist.
Die Läufer α tragen an der einen Stirnfläche einen senkrecht verlaufenden, prismatischen Vorsprung (Feder), an der anderen Stirnfläche eine diesem Vorsprung entsprechende Einkerbung (Nut). Beim Aufbau der Läuferschichten fügt sich immer der Vorsprung eines Steines · in die entsprechende Kerbe des nächstfolgenden.
Die Binder b weisen an der einen schmalen Langfläche zwei senkrecht verlaufende Vorsprünge, an der anderen schmalen Langfläche zwei entsprechende Einkerbungen auf. Vor-Sprünge und Einkerbungen sind um halbe Steinbreite von der Eckkante des Steines entfernt, derart, daß ein Vorsprung eines Binders oder Ankersteines b beim Aufbau der Mauer in die Einkerbung eines Läufers α sich einfügt oder umgekehrt.
Für den Eckverband der Fig. 3 müssen entweder besondere kleinere Formsteine vorhanden sein, oder die Steine können auch durch Zuhauen in die erforderliche Form gebracht werden.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel einer hohlen Mauer besteht aus drei je einen halben Stein starken Teilmauern I, II, III, die zwei Hohlräume zwischen sich lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Formsteinsatz zur Herstellung hohler Mauern, dadurch gekennzeichnet, daß die Läufer (a) an dem einen Stirnende mit lotrecht stehender Feder, am anderen Stirnende mit entsprechender Nut und die Binder (b) an den Stoßflächen einerseits mit zwei lotrechten Federn, andererseits mit zwei ebensolchen Nuten, entsprechend den Nuten bzw. Federn der Läufer oder Binder, versehen sind, derart, daß die Binder nach einer beliebigen Folge von Läufern eingeschaltet und die Zahl der Hohlräume bei entsprechender Wandstärke beliebig vermehrt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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