DE218873C - - Google Patents

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DE218873C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/10Dispersions; Emulsions

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 218873 -" KLASSE 30 h, GRUPPE
Dr. LEO EGGER in BUDAPEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1909 ab.
Es ist bekannt, Metalle, insbesondere Quecksilber, durch die verteilende Wirkung des elektrischen Lichtbogens in Flüssigkeiten zu zerstäuben. Da man aber hierbei das Quecksilber als solches nicht in eine die Bildung des Lichtbogens begünstigende Form zu bringen vermochte, mußte man sich damit begnügen, an Stelle des Metalls aus Amalgam hergestellte Drähte zu verwenden.
ίο In der Patentschrift 153995 ist allerdings angegeben, daß man auch metallisches Quecksilber durch den Lichtbogen zu zerstäuben vermag, wenn man als Medium geschmolzene Fette und das Quecksilber als Kathode benutzt. Nähere Angaben über die Beschaffenheit dieser Quecksilberkathode fehlen indessen. Es wurde nun gefunden, daß man besonders günstige Ergebnisse erzielt, wenn die starre Elektrode unterhalb der Oberfläche der die Emulsionsbasis bildenden Flüssigkeit gehalten und die Quecksilberelektrode durch einen gegen die .starre Elektrode gerichteten feinen, zweckmäßig vertikalen Flüssigkeitsstrahl gebildet wird.
Zur Ausführung des neuen Verfahrens kann beispielsweise die in der Zeichnung schematisch dargestellte Apparatanordnung dienen.
Die an sich flüssige oder durch Wärmeeinwirkung in flüssigen Zustand versetzte Emulsionsbasis ist in einem Troge α enthalten, in dem eine der Elektroden z. B. in Form eines Blättchens oder einer Spitze t angeordnet ist.
Dieser Elektrode t ist die enge Mündung eines vertikalen Rohres η zugekehrt, das mit einem durch Hahn 0 absperrbaren Quecksilberbehälter m in Verbindung steht; das Rohr η ist mit einem vertikalen, nicht kommunizierenden Rohransatz p versehen, dessen tiefster Teil Quecksilber enthält, in das der Stromzuführungsdraht k taucht, und das mit dem im Röhrchen η enthaltenen Quecksilber durch einen in die Glaswand eingeschmolzenen Platindraht r in Verbindung steht.
Beim Schließen des Stromes und gleichzeitigen öffnen des Hahnes 0 fällt das Quecksilber in dünnem Strahl auf die starre Elektrode t, und der zwischen dieser und dem Quecksilberfaden auftretende Lichtbogen übt nunmehr die bekannte zerstäubende Wirkung aus.
Da die Quecksilberemulsion infolge ihres erhöhten spezifischen Gewichtes nach abwärts sinkt, kann der Betrieb dadurch kontinuierlich gestaltet werden, daß man oben stets neue Flüssigkeit zuleitet und die fertige Emulsion unten abfließen läßt.
Die durch das beschriebene Verfahren erhaltene Emulsion ist eine derart feine, daß die Quecksilberteilchen kaum durch das Ze iß sehe Ultramikroskop wahrnehmbar sind.
Der Quecksilberstrahl kann bei Gleichstrom die Anode, zweckmäßiger aber die Kathode bilden, weil dann das Quecksilber eine feinere Verteilung erfährt.
Verwendet man Wechselstrom, so ist das
Ergebnis, da die Pole fortwährend wechseln, naturgemäß ein mittleres. Dabei liefert ein Wechselstrom von 50 Touren und 110 Volt Spannung unter Anwendung. entsprechender Vorschaltwiderstände brauchbare Produkte. Ähnlich verhalten sich pulsierende Ströme.
Der Zwischenraum zwischen der Mündung der Rohres n, aus dem der Quecksilberstrahl ausfließt, und der gegenüberliegenden Elektrode muß selbstverständlich den jeweiligen Stromverhältnissen angepaßt werden. Zu diesem Zwecke kann entweder das Quecksilbergefäß oder die dem Quecksilberstrahl gegenüberliegende Elektrode in üblicher Weise verstellbar, eingerichtet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Quecksilberemulsionen mittels der zerstäubenden Wirkung des elektrischen Lichtbogens in Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man als Quecksilberelektrode einen feinen, gegen die zweite Elektrode gerichteten Quecksilberstrahl verwendet.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zwecks kontinuierlichen Arbeitens dem die Emulsionsbasis enthaltenden Gefäß ständig neue Flüssigkeit zuführt und die gebildete Emulsion ständig an der tiefsten Stelle des Gefäßes ableitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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