DE218873C - - Google Patents
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- DE218873C DE218873C DENDAT218873D DE218873DA DE218873C DE 218873 C DE218873 C DE 218873C DE NDAT218873 D DENDAT218873 D DE NDAT218873D DE 218873D A DE218873D A DE 218873DA DE 218873 C DE218873 C DE 218873C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K9/00—Medicinal preparations characterised by special physical form
- A61K9/10—Dispersions; Emulsions
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- Veterinary Medicine (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 218873 -" KLASSE 30 h, GRUPPE
Dr. LEO EGGER in BUDAPEST.
Es ist bekannt, Metalle, insbesondere Quecksilber, durch die verteilende Wirkung des
elektrischen Lichtbogens in Flüssigkeiten zu zerstäuben. Da man aber hierbei das Quecksilber
als solches nicht in eine die Bildung des Lichtbogens begünstigende Form zu bringen
vermochte, mußte man sich damit begnügen, an Stelle des Metalls aus Amalgam
hergestellte Drähte zu verwenden.
ίο In der Patentschrift 153995 ist allerdings
angegeben, daß man auch metallisches Quecksilber durch den Lichtbogen zu zerstäuben
vermag, wenn man als Medium geschmolzene Fette und das Quecksilber als Kathode benutzt.
Nähere Angaben über die Beschaffenheit dieser Quecksilberkathode fehlen indessen.
Es wurde nun gefunden, daß man besonders günstige Ergebnisse erzielt, wenn die starre Elektrode unterhalb der Oberfläche der
die Emulsionsbasis bildenden Flüssigkeit gehalten und die Quecksilberelektrode durch
einen gegen die .starre Elektrode gerichteten feinen, zweckmäßig vertikalen Flüssigkeitsstrahl
gebildet wird.
Zur Ausführung des neuen Verfahrens kann beispielsweise die in der Zeichnung schematisch
dargestellte Apparatanordnung dienen.
Die an sich flüssige oder durch Wärmeeinwirkung in flüssigen Zustand versetzte
Emulsionsbasis ist in einem Troge α enthalten, in dem eine der Elektroden z. B. in Form
eines Blättchens oder einer Spitze t angeordnet ist.
Dieser Elektrode t ist die enge Mündung eines vertikalen Rohres η zugekehrt, das mit
einem durch Hahn 0 absperrbaren Quecksilberbehälter m in Verbindung steht; das Rohr η
ist mit einem vertikalen, nicht kommunizierenden Rohransatz p versehen, dessen tiefster
Teil Quecksilber enthält, in das der Stromzuführungsdraht k taucht, und das mit dem
im Röhrchen η enthaltenen Quecksilber durch einen in die Glaswand eingeschmolzenen Platindraht
r in Verbindung steht.
Beim Schließen des Stromes und gleichzeitigen öffnen des Hahnes 0 fällt das Quecksilber
in dünnem Strahl auf die starre Elektrode t, und der zwischen dieser und dem
Quecksilberfaden auftretende Lichtbogen übt nunmehr die bekannte zerstäubende Wirkung
aus.
Da die Quecksilberemulsion infolge ihres erhöhten spezifischen Gewichtes nach abwärts
sinkt, kann der Betrieb dadurch kontinuierlich gestaltet werden, daß man oben stets neue
Flüssigkeit zuleitet und die fertige Emulsion unten abfließen läßt.
Die durch das beschriebene Verfahren erhaltene Emulsion ist eine derart feine, daß die
Quecksilberteilchen kaum durch das Ze iß sehe Ultramikroskop wahrnehmbar sind.
Der Quecksilberstrahl kann bei Gleichstrom die Anode, zweckmäßiger aber die Kathode
bilden, weil dann das Quecksilber eine feinere Verteilung erfährt.
Verwendet man Wechselstrom, so ist das
Ergebnis, da die Pole fortwährend wechseln, naturgemäß ein mittleres. Dabei liefert ein
Wechselstrom von 50 Touren und 110 Volt Spannung unter Anwendung. entsprechender
Vorschaltwiderstände brauchbare Produkte. Ähnlich verhalten sich pulsierende Ströme.
Der Zwischenraum zwischen der Mündung der Rohres n, aus dem der Quecksilberstrahl
ausfließt, und der gegenüberliegenden Elektrode muß selbstverständlich den jeweiligen
Stromverhältnissen angepaßt werden. Zu diesem Zwecke kann entweder das Quecksilbergefäß
oder die dem Quecksilberstrahl gegenüberliegende Elektrode in üblicher Weise verstellbar, eingerichtet werden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Quecksilberemulsionen
mittels der zerstäubenden Wirkung des elektrischen Lichtbogens in Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Quecksilberelektrode einen feinen, gegen die zweite Elektrode gerichteten
Quecksilberstrahl verwendet.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man zwecks kontinuierlichen Arbeitens dem die Emulsionsbasis enthaltenden Gefäß ständig neue Flüssigkeit zuführt und
die gebildete Emulsion ständig an der tiefsten Stelle des Gefäßes ableitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218873C true DE218873C (de) |
Family
ID=480057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218873D Active DE218873C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218873C (de) |
-
0
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