DE218869C - - Google Patents

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DE218869C
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switch
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protective box
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/02Details
    • H01H21/04Cases; Covers
    • H01H21/06Cases; Covers interlocked with operating mechanism

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung von Schalter und Schutzkastendeckel unterscheidet sich von den bisher bekannten Verriegelungen dadurch, daß sie hinter der Grundplatte des Schalters angeordnet und dadurch den äußeren Einflüssen nicht ausgesetzt ist. Die Einrichtung besitzt einen durch den Schalthebel zwangläufig verschiebbaren Riegel, welcher bei geschlossenem Schalter und Schutzkastendeckel durch einen Teil des letzteren hindurchragt. Dieser Teil ragt in die einen Springbolzen enthaltende Bohrung eines an der Rückseite der Grundplatte befestigten Gehäuses und
wird beim Öffnen des Schalters von dem Riegel freigegeben, so daß der Deckel weggenommen werden und der Bolzen dem Riegel den Weg versperren kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung im Längsschnitt bei geschlossenem Schalter, Fig. 2 eine Sonderansicht der Verriegelung bei offenem Schalter.
Auf der Grundplatte 5° ist der Schalthebel c mit den zugehörigen Kontakten befestigt und von einem abnehmbar befestigten Kasten b umgeben. Auf dem Drehzapfen des Schaltmessers c ist ein mit diesem durch eine Feder in Verbindung stehender Hebel α befestigt und durch eine Lenkerstange d mit dem lan-.
geren Arm e1 eines doppelarmigen Hebels e, e1 verbunden. Der Hebel e, e1 ist mit einem Handgriff f, durch welchen das Ein- und Ausschalten des Schalters bewerkstelligt wird, starr verbunden. Der kürzere Arm e des Hebels β, β1 ist durch einen Lenker g mit einem Riegel g1 in Verbindung gebracht. Der Riegel g1 ist in der Bohrung h1 eines von dem zylindrischen Gehäuse h lotrecht nach oben ragenden Stutzens geführt. In das Gehäuse h ist ein Bolzen i und eine Schraubenfeder / eingesetzt. Die Feder / ist stets bestrebt, den Bolzen i gegen den durch eine Ausnehmung der Grundplatte des Gehäuses h ragenden Lappen k1 eines die Sicherungen m überdeckenden Kastens k zu drücken. Der Lappen k1 weist eine Öffnung auf, in welche der Riegel g1 bei geschlossenem Schalter eingreift, so daß der Kasten k nicht weggenommen werden kann.
Die beschriebene Verriegelung bewirkt, daß vor dem Abnehmen des Kastens k der Schalter geöffnet werden muß und der Schalter nicht eher wieder geschlossen werden kann, bevor der Kasten an seine frühere Stelle gebracht ist. Dadurch wird die Gefahr des Verletzens durch Stromschläge beim Arbeiten an den Sicherungen beseitigt.
Die Wirkungsweise der Verriegelung ist folgende:
Muß eine Sicherung ersetzt werden, so muß
der Kasten k abgenommen werden. Dieser wird aber, wie beschrieben, durch den Riegel g1 in dem Lappen k festgehalten; es muß also erst der Handgriff f nach oben bewegt werden, dadurch gibt der Riegel g1. den Lappen k1 frei. Gleichzeitig wird durch die Stange d der Schalter c ausgeschaltet. Der Bolzen i rückt dem Lappen k1 beim Wegnehmen des Kastens k nach, bis er an der Grundplatte des Schalters
ίο ansteht. Jetzt kann die Sicherung gefahrlos ersetzt werden. Der Schalter kann nicht eingeschaltet werden, da der Riegel g1 auf dem Bolzen i aufsteht (Fig. 2), welcher erst dann die Bahn des Riegels g1 freigibt, wenn er beim Anbringen des Kastens k durch den Lappen k1 wieder zurückgeschoben wird.
Die Deckel b und k können auch zu einem gemeinschaftlichen Deckel vereinigt und dieser durch die beschriebene Verriegelung gesperrt sein. Auch könnten der Deckel b und der Deckel k einzeln verriegelt werden. Ferner könnte die beschriebene Verriegelung durch mehrere mit den Teilen g1, h, i und / versehene Einrichtungen mit dem Schalthebel verbunden sein, wobei sie entweder nebeneinander oder an verschiedenen Stellen des Schalters anzuordnen wären.
Bei dem dargestellten Schalter kann der Kasten b auch plombiert sein, damit dieser nur in außergewöhnlichen Fällen weggenommen werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einrichtung zur gegenseitigen Verriegelung von Schalter und Schutzkastendeckel, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Grundplatte (b°) des Schalters ein Riegel (g1) vorgesehen ist, welcher zwangläufig mit dem Schalthebel (a) verbunden ist und in dessen Geschlossenstellung durch einen die Grundplatte (b°) des Schalters durchdringenden Lappen (k1) des Schutzkastendeckels (k) hindurchragt, durch das Öffnen des Schalters aber zurückgeschoben und durch einen bei geöffnetem Schutzkastendeckel seine Bahn versperrenden ' Springbolzen (i) an der Vorwärtsbewegung verhindert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Springbolzen (i) und der Riegel (g 1J in einem gemeinschaftlichen Gehäuse (h) geführt sind, welches auf der Rückseite der Grundplatte befestigt ist, und daß der von dem Riegel (g1) durchdrungene Lappen (kx) des Schutzkastendeckels in die den Springbolzen (i) enthaltende Bohrung des Gehäuses (h) ragt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR395121A (fr) 1909-02-11

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