DE207658C - - Google Patents

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DE207658C
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levers
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/16Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like
    • E05B37/163Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like the knobs being pushed in a prescribed sequence

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Deckeln an Behältern aller Art, welche nur von derjenigen Person benutzt werden kann, die mit der Handhabung der Vorrichtung vollständig vertraut ist. Es eignet sich z. B. diese Vorrichtung mit gutem Erfolge für Streichholzbehälter, da demzufolge die Entnahme von Streichhölzern durch Kinder vollständig verhütet ist. Bei dieser Einrichtung steht der zu öffnende Behälterdeckel mit einem Hebel in geeigneter Verbindung, welcher bei seiner Drehung den Deckel anhebt und bei der durch Federwirkung bewirkten Zurückschwingung den Deckel sofort selbsttätig schließt. Die Bewegung des Hebels wird zweckmäßig durch einen Druckknopf herbeigeführt. Dieser Hebel kann aber erst von außen durch Druck zur Wirkung gebracht werden, nachdem andere ihn sperrende Hebel in einer ganz bestimmten Reihenfolge bewegt worden sind. Die Anzahl und die zu wählende Reihenfolge der Hebel kann beliebig sein. Die Hebel werden, sobald sie sich außerhalb ihrer sperrenden Stellung befinden, von einer Arretierungsvorrichtung festgehalten, welche beim Schließen des Deckels wiederum außer Wirkung gesetzt wird, und zwar so, daß die Reihenfolge, in welcher die Hebel in ihre Sperrstellung zurückfallen, zu der beim Auslösen einzuhaltenden entgegengesetzt ist. Zu diesem Zwecke ist der den Deckel anhebende Hebel mit einem verschiebbaren Rahmen verbunden, welch letzterer durch Zwischenglieder an den verschiedenen Arretierungsvorrichtungen angreift, und zwar so, daß diese Arretierungsvorrichtungen nicht gleichzeitig, sondern in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander ausgelöst" werden. Dies kann in einfachster Weise dadurch erreicht werden, daß der Rahmen, welcher mit den Arretierungsvorrichtungen in Verbindung steht, für jeden Hebel einen anderen Spielraum im „ Verbindungsmittel beläßt, ehe die Rahmenverschiebung eine Auslösung der betreffenden Arretierung bewirkt. Damit ferner die Hebel bei ihrem Freiwerden selbsttätig in ihre Ruhestellung zurückschwingen, stehen sie unter entsprechender Federwirkung. Die Verschiebung des die Arretierungseinrichtungen auslösenden Rahmens erfolgt zweckmäßig durch einen unter Federwirkung stehenden Schleifhaken, welcher durch Ansätze eine ganz bestimmte Führung erhält, so daß er in geeignetem Augenblicke den Rahmen freiläßt, worauf die Arretierungseinrichtungen wieder in Ruhestellung zurückschwingen können.
Es empfiehlt sich ferner noch zur Erhöhung der Sicherheit, den Deckel des Behälters an geeigneter Stelle mit einer Führung für eine Verschlußstange bzw. einen Verschlußriegel zu versehen, welch letzterer mit einem der nacheinander zu bewegenden Hebel in Verbindung steht.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar in Fig. 1 bei geschlossenem und in Fig. 2 bei geöffnetem
Deckel. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf eine Anordnung mit vier nacheinander zu bewegenden Hebeln. Fig. 4 zeigt eine besondere Ausbildung des Deckelverschlusses mit Antrieb des Riegels von einem der Hebel aus.
Der Behälter α ist durch einen Deckel b abschließbar, welcher um Scharniere oder Zapfen c drehbar ist. Mit diesem steht durch Verbindungsstangen d, die bei e angelenkt sind, ein zweiarmiger Hebel/ in Verbindung, der durch einen Druckknopf g von außen bewegt werden kann. Ehe aber der Hebel / gedreht wird, müssen erst die auf dem anderen Hebelende aufruhenden weiteren Hebel abgehoben werden. Jeder dieser Hebel h. I, m ist zweiarmig, wird durch einen Druckknopf i bewegt und schwingt durch eine Feder k in seine Ruhelage zurück. Ferner besitzt jeder Hebel eine unter Federwirkung stehende Arretierungsvorrichtung bzw. eine Rast n, z, z'. Diese ist ein mit einem Einschnitt versehener zweiarmiger Hebel, welcher durch eine Blattfeder in einer bestimmten Ruhelage gehalten wird. Bei einer Schwingung des Hebels h drückt der Ansatzstift 0 den zugehörigen Hebel η so weit zur Seite, bis der Stift in die obere Einkerbung des Hebels η einschnappt (Fig. 2). Die Drehbewegung dieser Rast η durch die auf dieselbe wirkende Blattfeder wird durch einen Anschlag φ begrenzt. Ein Tisch q begrenzt die Abwärtsschwingung der einzelnen zur Anwendung kommenden Hebel. Damit die Hebel h, I, m wieder aus der in Fig. 2 ersichtlichen Stellung in die in Fig. ι dargestellte zurückschwingen körinen, greift an dem Arretierungshebel η eine Zugstange r an, die durch eine fensterartige Aussparung mit einem Rahmen s verbunden ist, welcher in einer geeigneten Führung geradlinig hin und her bewegt wird. Diese Bewegung wird erreicht durch einen Schleifhaken t, welcher an dem Hebel f angelenkt ist, und auf welchen eine Blattfeder wirkt. Dieser Schleifhaken t besitzt Ansätze u, die sich auf Führungsköpfen υ entlangbewegen. Eine Feder w drückt auf den Hebel /. Die ganze Hebelanordnung befindet sich in einem Gehäuse x. Soll der Deckel b außerdem noch durch einen hin und her schiebbaren Riegel gehalten werden,, so ist der Deckel b mit einer Führungshülse oder Führungsöse y versehen, in welche ein mit dem Hebel m in gelenkiger Verbindung stehender Riegel beim Niederfallen des Hebels eindringt (Fig. 4).
Der Arretierungshebel' ζ hält in gleicher Weise wie der Hebel η den Hebel I in der' nicht sperrenden Lage, während der Arretierungshebel z' für den Hebel m zur Anwendung kommt. Die Verbindung beider Hebel
60, mit dem verschiebbaren Rahmen s ist die gleiche wie beim Arretierungshebel n.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist nun folgende: Soll der Deckel b des Behälters α bei der in Fig. 1 dargestellten Lage der Hebel angehoben werden, so muß erst durch Drücken auf seinen Druckknopf der Hebel I eine Drehung erfahren, bis er durch seinen Arretierungshebel ζ gehalten wird. Das Gleiche geschieht sodann mit den Hebeln h und m. Bei Schwingung des Hebels m wird der Riegel aus der öse y herausgezogen. Nun ist. der eigentliche öffnungs- bzw. Schließhebel / frei, durch einen Druck auf den Druckknopf g wird er unter Überwindung der Kraft der Feder w gedreht und dabei mittels der Verbindungsstangen d der Deckel b um seine Schwingungszapfen c gedreht bzw. geöffnet. Bei der Schwingung des Hebels f % gleitet ferner der Schleifhaken t an den Führungsköpfen ν nach abwärts, bis er in den Rahmen s einfällt. Wenn nun der Druckknopf g losgelassen wird, so schlägt der Hebel f durch die Kraft der Feder w auf den Tisch q in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurück, wobei gleichzeitig durch den Schleifhaken t eine Verschiebung des Rahmens s herbeigeführt wird, bis durch Entlangbewegung der Ansätze u an den Führungsköpfen υ der Haken t mit dem Rahmen s außer Berührung kommt. Durch diese Verschiebung des Rahmens s werden nun infolge der Verbindungsstangen r die Arretierungshebel n, z, z' gedreht, so daß sie die auf ihnen ruhenden Hebel freilassen, und sobald der Haken t mit dem Rahmen s außer Berührung kommt, durch die auf ihnen ruhenden Federn wieder in ihre Ruhestellung (Fig. 1) zurückkehren. Hierbei muß die Verbindung für die Arretierungseinrichtung z' -kürzer als für die des Arretierungshebels η und diese wieder etwas kürzer als die für den Arretierungshebel ~z sein, damit die Hebel in entgegengesetzter Reihenfolge zurückfallen, als sie beim öffnen des Deckels b angehoben wurden.

Claims (3)

105 Patent-Ansprüche:
i. Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Deckeln beliebiger Behälter, dadurch " gekennzeichnet, daß der Behälterdeckel mit einem schwingbären Hebel derartig in Verbindung steht, daß bei Drehung dieses Hebels durch eine Druckknopfeinrichtung ein öffnen des Behälterdeckels erfolgt und ein selbsttätiges Schließen des Behälterdeckeis durch Federwirkung herbeigeführt wird, wobei die Drehung des Hebels erst vorgenommen werden kann, nachdem andere auf dem Öffnungshebel in Ruhestellung liegende Sperrhebel in einer be- 120 _ stimmten Reihenfolge gedreht und durch Arretierungshebel gehalten worden sind,
während beim Freigeben des Öffnungshebels die .Arretierüngsvorrichtungen für die Sperrhebel in umgekehrter Reihenfolge nacheinander ausgelöst werden als die Hebel vorher gelöst wurden.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterdeckel mit einer Hülse oder Öse fy) zur Aufnahme eines mit einem der Hebel in Verbindung stehenden und von diesem ein- und auszuschaltenden Sicherungsstiftes versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den den Deckel bewegenden Hebel ff) ein mit Ansätzen versehener und unter Federwirkung stehender Schleif haken ft) angelenkt ist, der durch Führungsköpfe fv) eine bestimmte Führung erhält und bei seiner Bewegung eine Verschiebung eines Rahmens fs) bewirkt, welcher durch geeignete Verbindungsstangen die unter Federwirkung stehenden Arretierungshebel fn, z, z') nacheinander außer Wirkung bringt.
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4800662A (en) * 1987-02-11 1989-01-31 Belrose Frank R Magnetic map marker

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US4800662A (en) * 1987-02-11 1989-01-31 Belrose Frank R Magnetic map marker

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