DE230367C - - Google Patents

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DE230367C
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switch
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locking
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/10Adaptation for built-in fuses
    • H01H9/104Adaptation for built-in fuses with interlocking mechanism between switch and fuse

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 230367 KLASSE 21c. GRUPPE
PAUL EISENSTUCK in LEIPZIG.
einen Schalter.
Zusatz zum Patente 229685 vom 5. Februar 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1910 ab. Längste Dauer: 4. Februar 1925.
Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung der im Patent 229685 beschriebenen Vorrichtung zum Verriegeln von Sicherungen oder Steckern durch einen Schalter, der mit letzteren in denselben Schutzkasten eingeschlossen ist, zum Gegenstand. Bei diesem Patent wird die Verriegelung der Sicherungen durch geschlitzte Schienen bewirkt, die bei geschlossenem Schalter die stromleitenden Teile abdecken und gegen eine Berührung von außen schützen. Dabei ist die Anordnung derart getroffen, daß die vollen Teile der Verriegelungsschienen bei geschlossenem Schalter in Ausschnitte der herausnehmbaren Sicherungen eingreifen und letztere verriegeln, während beim Öffnen des Schalters die vollen Teile der Verriegelungsschienen wieder aus den Ausschnitten der Sicherungen heraustreten und diese durch die Ausschnitte der Verriegelungsschienen hindurch herausgenommen werden können.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kommt die oben beschriebene Verriegelungsvorrichtung bei solchen Schaltkästen zur Verwendung, bei denen die herausnehmbaren Sicherungen mit dem Deckel, der den Zugang zu den Sicherungen ermöglicht, verbunden sind. Der Deckel kann daher bei geschlossenem Schalter nicht geschlossen werden, da die Verriegelungsschienen bei geschlossenem Schalter die Kontaktbacken, in die die Sicherungen eingesetzt werden, verdecken. Die Sicherungen können dabei fest oder lösbar mit dem Deckel verbunden sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι zeigt den Schaltapparat ohne Deckel in Vorderansicht; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie I-I der Fig. I mit geschlossenem Deckel und Fig. 3 der gleiche Schnitt bei geöffnetem Deckel.
Der Schalter α (Fig. 2 und 3) wird wie beim Gegenstande des Hauptpatentes von der Welle b aus durch geeignete Zwischenglieder bewegt. Die Welle b trägt ein Segment n, das mit einem Kurvenschlitz 0 versehen ist, in den ein Zapfen eines bei p drehbar gelagerten Hebels q eingreift. Das andere Ende des Hebels q ist mit einer Schiene s verbünden. An der winklig ausgebildeten Schiene s ist eine geschlitzte, aus Isoliermaterial bestehende Platte u befestigt, die zur- Verriegelung der mit dem Deckel f verbundenen- Sicherungspatronen υ dient, indem sie sich bei geschlossenem Schalter hinter die hakenartig geformten Steckkontakte w legt, die zwischen die Kontaktbacken χ eingeklemmt werden.
In der Zeichnung ist nur für die oberen Kontaktbacken χ eine Verriegelungsschiene dargestellt, doch ist es klar, daß auch vor den unteren Kontaktbacken χ eine solche Verriegelungsschiene angebracht werden kann, die
mit der oberen Verriegelungsschiene durch entsprechende Zwischenglieder verbunden wird. Bei geschlossenem Schalter nimmt die Verriegelungsvorrichtung für die Sicherungen v die in Fig. ι und 2 gezeichnete Stellung ein, in der die an den Schienen s angebrachten Isolierplatten u die hakenförmigen Enden der Sicherungskontakte w übergreifen und ein öffnen des geschlossenen Deckels und somit ein Herausnehmen der mit ihm verbundenen Sicherungen verhindern. Beim öffnen des Schalters wird der in dem Kurvenschlitz 0 des Segmentes η geführte Hebel q gedreht und die Schiene s so verschoben, daß die in der Isolierplatte u befindlichen * Ausschnitte den Steckkontakten w der Sicherungen ν gegenüber zu liegen kommen. Die Sicherungen können nun aus den Kontaktbacken χ herausgezogen, und es kann der Deckel f geöffnet werden.
Der Deckel f mit den Sicherungen ν kann nur dann geschlossen werden, wenn der Schalter die in Fig. 3 gezeichnete Offenstellung einnimmt. Ist der Schalter indessen geschlossen, so werden die Kontaktbacken χ durch die Isolierplatten u abgedeckt, und es kann der Deckel f nicht mehr geschlossen werden. Infolgedessen können auch nicht die Sicherungen ν bei geschlossenem Schalter in die Kontakte χ eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Verriegeln von in einem Schutzkasten eingeschlossenen, herausnehmbaren stromleitenden Teilen, insbesondere Sicherungen, durch einen Schalter nach Patent 229685, dadurch gekennzeichnet, daß die herausnehmbaren stromleitenden Teile (v) in an sich bekannter Weise an der Innenseite des Schutzkastendeckels (f) angebracht sind und durch die vom Schalter (a) bewegte Verriegelungsschiene (u) bei geschlossenem Schalter (a) und offenem Deckel (f) am Eingreifen in die zugehörigen Gegenkontakte (x) verhindert werden, so daß der Deckel (f) bei geschlossenem Schalter (a) nicht geschlossen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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