DE2901985C2 - Sauerstoff-Rettungsgerät - Google Patents

Sauerstoff-Rettungsgerät

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DE2901985C2
DE2901985C2 DE19792901985 DE2901985A DE2901985C2 DE 2901985 C2 DE2901985 C2 DE 2901985C2 DE 19792901985 DE19792901985 DE 19792901985 DE 2901985 A DE2901985 A DE 2901985A DE 2901985 C2 DE2901985 C2 DE 2901985C2
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DE19792901985
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Istvan Dipl.-Ing. Almasi
Ferenc Dipl.-Ing. Dr. Budapest Kassai
Laszlo Dipl.-Ing. Ecser Nyeste
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BANYASZATI AKNAMELYITOE VALLALAT BUDAPEST HU
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BANYASZATI AKNAMELYITOE VALLALAT BUDAPEST HU
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
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  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Fig.3 eine Einzelheit des GeHäusekastens mit einer schematischen Darstellung der Stoßvorrichtung,
Fig.4 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig.3,
Fig.5 die Verbindung der Stoßvorrichtung und des Sauerstoffventils in einem Schnitt entsprechend der Linie V-V in F i g. 4,
F i g. 6; eine vergrößerte Schnittdarstellung der Riegelverbindung des Stößels der Stoßvorrichtung und der Sperrplatten, ■ · : .
Fig.7 einen Schnitt entsprechend der Linie VII-VII in F i g..6 und . ■ ■.
Fi g. 8 eine Vorderansicht der Sperrplatte aus F i g. 7.
In Fig. 1 und 2 ist das Traggehäuse 3 des Rettungsgerätes dargestellt. Das Traggehäuse 3 besteht aus dem Gehäusekasten 1, ir dem die zur Funktion des Gerätes erforderlichen Bauteile untergebracht sind, und dem an diesem Gehäusekasten 1 angelenkten Klappdeckel 2.1m unteren Teil des Gehäusekastens 1 ist eine Drehöffnung 10 ausgebildet, in die eine Drehplatte 11 des Deckels 2 eingreift. Die so ausgebildete Gelenkverbindung ermöglicht das Herunterklappen des Deckels 2. Der Oberteil des Klappdeckels 2 ist durch vier gleichartige Deckelverriegelungen 5 mit dem Gehäusekasten 1 verriegelbar. Die Deckelverriegelungen 5 sind beiderseits untereinander angeordnet. In F i g. 3 und 4 ist die Anordnung bzw. die Verbindungsweise der Deckelverriegelungen 5 dargestellt. Der Gehäusekasten 1 und der Klappdeckel 2 weisen formschlüssig aneinanderpassende Ränder auf und zwischen den Rändern ist eine Dichtung 14 angeordnet. Der seitlich nach außen schwenkbare Schwenkriegel 51 der Deckelverriegelungen 5 steht mit einem in dem Klappdeckel 2 vorstehenden Verschlußzapfen 36 in Eingriff. Die Deckelverriegelungen 5 sind mit Öffnungsfedern 37 versehen, die sich auf den Stirnflächen der Verschlußzapfen 36 abstützen und den Klappdeckel 2 gegenüber dem Gehäusekasten 1 in Richtung nach außen verspannen. Diese Verspannung löst das Herunterklappen des Deckels 2 in dem Augenblick aus, in dem die Deckelverriegelungen 5 entriegelt werden.
An den Seitenflächen des Traggehäuses 3 sind gemäß F i g. 2 Traglaschenanschlüsse 8 und Bedienungsöffnungen 9 angeordnet. Der Innenraum des Traggehäuses 3 ist im wesentlichen von den zur Funktion des Rettungsgerätes notwendigen Bauteilen ausgefüllt. Von diesen Bauteilen sind in der Zeichnung eine Sauerstoff-Flasche 28, eine Alkalipatrone 25, ein Ventilsystem 24, ein durch einen Lungenautomaten gesteuertes Ventil 30 und ein Atemschlauch 22 mit angeschlossenem Mundstück ersichtlich. Zwischen dem Gehäusekasten 1 und dem Klappdeckel 2 ist ein Luftbeutel 26 untergebracht, der an seinem Mittelteil mit einem Abblasventil 27 versehen ist.
Das Öffnen des Traggehäuses 3 und die Inbetriebnahme des Rettungsgerätes werden durch die Stoßvorrichtung 4 durchgeführt, deren Tätigkeit beim gemeinsamen Einrücken der am Gehäusekasten 1 beiderseits oben angeordneten Betätigungsknöpfe 7 ausgelöst wird. Die Stoßvorrichtung 4 ist ebenfalls am oberen Teil des Gehäusekastens 1 angeordnet und ihr Aufbau wird ausführlicher im Zusammenhang mit den F i g. 3 und 4 erläutert.
Die Stoßvorrichtung 4 ist mit anderen Bauteilen eng zusammengebaut in einem Vorrichtungsgehäuse 15 untergebracht. Die Stoßvorrichtung 4, die einen Stößel 16 enthält, ist am oberen Teil des Gehäusekastens 1 so angeordnet, daß die Druckfläche 13 ihres StößelkoDfes 12 gegen eine am Klappdeckel festgelegte Stützplatte 35 gerichtet ist und die Betätigungsknöpfe 7 gemäß F i g. 3 an den beiden Seiten des Gehäusekastens 1 angeordnet sind. Im Inneren des Vorrichtungsgehäuses 15 ist der Stößel 16 mittels einer Stoßfeder 17 vorgespannt. Der Stößel 16 ist an seinem den Stößelkopf 12 aufweisenden Ende mit einem Betätigungshebel 22 verbunden. Das Ende des Betätigungshebels 22 ist nasenartig ausgebildet und liegt gemäß F i g. 5
tu punktartig an einem Sauerstoffventil 21 an.
Die Achsstangen der Betätigungsknöpfe 7 sind über die beiden unteren Deckelverriegelungen 5 an je eine Sperrplatte 19 und 19' angeschlossen. Die Achsstangen der Betätigungsknöpfe 7 werden durch die r in den Deckelverriegelungen 5 angeordneten Rückstellfedern 27, durch weiche die Achsstangen hindurchgeführt sind, in die Lage gemäß Fig.3 gedrückt Der.Schwenkriegel 51 der beiden unteren Deckelverriegelungen 5 wird von den Achsstangen der Betätigungsknöpfe unmittelbar betätigt, wie dies in F i g. 4 dargestellt ist Aus F i g. 3 ist ersichtlich, daß auf den Sperrplatten A und 19' je eine Druckplatte 52 ausgebildet ist, durch welcae die oberen Deckelverriegelungen 5 mittels auf ihren Achsen montierten Scheiben betätigt werden. Das Einrücken jeder Sperrplatte hat die Auslösung von zwei gegenübirliegenden Deckelverriegelungen 5 zur Folge, so daß zur Entriegelung des Klappdeckels 2 von dem Gehäusekasten 1 beide Sperrplatten 19 und 19' gleichzeitig eingerückt sein müssen. Diese gemeinsame Verschiebung beider Sperrplatten ist die Voraussetzung zur Entriegelung der Stoßvorrichtung 4.
Der Stößel 16 wird an seinem dem Stößelkopf 12 abgewendeten Ende an einer Sperrvorrichtung 18 in der aus Fig.4 und 5 ersichtlichen Lage festgehalten, in welcher der Stößel 16 unter der Druckkraft der gespannten Stoßfeder 17 steht. In den F i g. 6,7 und 8 ist eine vorteilhafte Ausführungsform der Sperrvorrichtung 18 dargestellt. An dem Stößel 16 sind im Bereich der Sperrvorrichtung 18 zwei symmetrische Nuten 31 und 32 ausgebildet. Die Breite der Nuten 31 und 32 ist etwas größer als die gemeinsame Dicke der an die Betäiigungsknöpfe 7 angeschlossenen Sperrplatten 19 und 19' (F i g. 6), die in dieser Weise durch das Einrücken der Betätigungsknöpfe 7 in den Nuten 31 und 32 gegeneinander frei verschiebbar sind, wohingegen die axiale Verschiebung des Stößels 16 durch den Eingriff der Sperrplatten in die Nuten 31 und 32 verhindert wird.
Wie aus den Fig.2, 3 und 4 ersichtlich, sind die
Sperrplatten 19 und 19' durch die Rückstellfedern 20 vorgespannt In beiden Sperrplatten 19 bzw. 19' ist im Bereich der Sperrvorrichtung 18 je eine Schaltöffnung 33 und 34 ausgebildet (Fig. 7 und 8). Die Schaltöffnungen sind in der Ruhelage der Stoßvorrichtung 4 rechts bzw. li.iks von der Achse des Stößels 16 versetzt angeordnet. Aus Fig.6 und 7 ist ersichtlich, daß die Schaltöffnung 34 der in die Nuten des Stößels 16 eingreifenden rechten Sperrplatte 19' gegenüber dem Stößel 16 nach rechts versetzt ist. Die Schaltöffnung 33 der linken Sperrplatte 19 ist gegenüber dem Stößel 16 nach links versetzt angeordnet.
Zur Freigabe des Stößels 16 müssen die Sperrplatten 19 und 19' gemeinsam verschoben werden, wobei die Sperrplatte 19' nach links, und die Sperrplatte 19 nach rechts verschoben wird. Wenn die Schaltöffnungen 33 und 34 auf den Stöße' 16 axial ausgerichtet sind, dann wird die axiale Verriegelung des Stößels 16 gelöst und der Stößelkopf 12 wird entsprechend der Vorspannkraft der Stoßfeder 17 mit großer Kraft gegen die Stützplatte
35 des Klappdeckels 2 gestoßen. Zugleich wird der Betätigungshebel 22 verschwenkt (Fig.5) und das Sauerstoffventil wird durch das nasenförmige Ende des Betätigungshebels betätigt. Dadurch wird die Sauerstoff-Flasche des Rettungsgerätes in Betrieb gesetzt und das Gerät beginnt automatisch zu arbeiten. Die Stoßkraft, mit welcher die Druckfläche 13 des Stößelkopfes 12 gegen die gegenüberliegende Stützplatte 35 des Deckels 2 (Fig.4) stößt, ist ausreichend, um die durch die Deckelverriegelungen 5 hergestellte Verriegelungsverbindung zu lösen. Auf diese Weise wird der Klappdeckel 2 um die Gelenkverbindung 10,11 heruntergeklappt und das Innere des Rettungsgerätes wird zugänglich gemacht.
Da zur Auslösung des Stößels 16 und damit zum Auslösen der Sauerstoffzufuhr beide Betätigungsknöpfe 7 gemeinsam eingerückt werden müssen, ist die Möglichkeit einer zufälligen Auslösung vollkommen ausgeschlossen.
Um die Stoßvorrichtung 4 in ihre Ausgangsstellung zu
bringen, muß der Stößelkopf 12 gegen die Spannkraft der Stoßfeder 17 eingerückt werden und sobald die Nuten 31 und 32 in Höhe der Sperrplatten 19 und 19' angekommen sind, werden die Sperrplatten 19 und 19' durch die Rückstellfedern 20 in die Ausgangslage zurückgeschoben, wodurch der Stößel 16 in der vorgespannten Lage verriegelt wird.
Die fliehende Person kann die Betätigungsknöpfe 7 mit einer einzigen, von zwei Seiten her durchgeführten Bewegung einrücken und durch die Auslösung der Stoßvorrichtung 4 wird das Rettungsgerät sofort in den einsatzbereiten Zustand gebracht.
Aufgrund des erläuterten Prinzips können andere, ähnlich ausgelöste Stoßvorrichtungen ausgebildet werden, durch welche der Stößelkopf 12 von der Stoßfeder 37 aufgrund des gemeinsamen Einrückens der beiden Betätigungsknöpfe 7 mit großer Kraft gegen den Klappdeckel 2 gestoßen und das Sauerstoffventil oder der Saiicrstcffhahn gleichzeitig geöffnet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

ί ■-■.·'■-■■-, :■/:■ 2 Patentansprüche: heit angestrebt. Die schnelle Inbetriebnahme der bekannten Sauerstoff-Rettungsgeräte konnte jedoch
1. Sauerstoff-Rettungsgerät, welches eine Sauer- bisher noch nicht befriedigend gelöst werden.
stoff-Flasche, eine Alkalipatrone, ein sauerstoffdo- Bei bekannten Ausfühningsformen, können die sierendes Ventilsystem und einen Atemschlauch in ■ wichtigsten Gerätebestandteile des Rettungsgerätes einem Gehäusekasten aufweist, der an seiner nur dadurch freigelegt werden, daß zuerst das Vorderseile mit einem Klappdeckel verschließbar Traggehäuse in einer Reihe zusammengesetzter Beweist, der an seinem unteren Rand an dem Gehäuseka- gungen geöffnet wird, wonach erst beispielsweise das sten angelenkt und im Bereich seines oberen Randes Ventil der Sauerstoff-Flasche mit einer weiteren an dem Gehäusekasten mittels einer Verriegelungs- 10 Bewegung geöffnet werden kann. Im Notfall kann ein vorrichtung verriegeibar ist, die mittels einer derartiges Gerät infolge der komplizierten Bewegungs-Betätigungsvorrichtung zur Entriegelung des Klapp- ablaufe nicht ohne Überlegung, mit einer einzigen deckeis betätigbar ist. bei dessen Öffnen das unwillkürlichen (instinktiven) Bewegung, in Betrieb sauerstoffdosierende Ventilsystem auslösbar ist gesetzt werden, obwohl dies wegen des gespannten dadurch gekennzeichnet, daß an dem l=i psychologischen Zustandes der fliehenden Person Gehäusekasten (1) ein einerseits mit dem Klappdek- wünschenswert wäre. . -
kel (2) zum Aufstoßen desselben, und andererseits Es sind auch bereits Maßnahmen bekanntgeworden, über einen Betätigungshebel (22) mit dem sauerstoff- die Inbetriebnahme des Rettungsgerätes zu erleichtern, dosierenden Ventilsystem (21) zum Auslösen dessel- Beispielsweise ist eine spezielle Verriegehmgsvorrichben zusammenwirkender Stößel (16) angeordnet ist *> tung für Klappdeckel insbesondere für Traggehäuse von der in seiner inaktiven Stellung, in welcher er von Sauerstoff-Atemschutzgeräten bekannt (DE-PS einer vorgespannten Stoßfeder (17) belastet ist, an 6 85 582), bei welcher der Deckel nach seiner Entriegeeiner Sperrvorrichtung (18) verriegelbar ist die lung durch die Ausnutzung der Hebelübersetzung mit mittels der Betätigungsvorrichtung (Betätigungs- großer Kraft zwangsläufig vom Gehäusekasten auch knöpfe 7) zur Freigabe des Stößels (16) auslösbar ist 25 dann abgehoben wird, falls er sich festgeklemmt haben
2. Sauerstoff-Rettungsgerät nach Anspruch 1, sollte. Danach sind jedoch weitere Handgriffe zur dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung Bedienung der Geräteteile im geöffneten Traggehäuse (18) zwei quer zum Stößel (16) verlaufende erforderlich. Es ist auch bekannt, das Ventil der Sperrplatten (19, 19') aufweist, die in der inaktiven Sauerstoff-Flasche über ein Seil durch den sich Stellung des Stößels (16) in an diesem ausgebildete 30 öffnenden Klappdeckel zu betätigen (DE-AS 12 10 327). Nuten (31, 32) eingreifen und die durch Betätigung Die Verriegelung des Deckels erfolgt bei diesem von zwei ™ gegenüberliegenden Gehäuseseiten bekannten Gerät über Klemmbügel, die nicht immer angeordneten Betätigungsknöpfen (7) gegen die leicht zu öffnen sind. Ferner soll der Deckel nach seiner Kraft von Rückstellfedern (20) gegeneinander bis Entriegelung nur unter seinem Eigengewicht sich von zur Freigabe des Stößels-(16) verschiebbar sind, ^s dem Gehäusekasten lösen und soweit öffnen, daß
3. Sauerstoff-Rettungsgerät -«ach Anspruch 1 oder dadurch das Sauerstoffventil unter dem Seilzug geöffnet 2, dadurch gekennzeichnet daß an dem Gehäuseka- wird. Das hinreichende Abklappen des Deckels kann sten (1) zusätzliche Öffnungsfedern (37) angeordnet jedoch im aktuellen Fall durch andere, im Schwenkbesind, die bei geschlossenem Klappdeckel (2) an reich des Deckels befindliche Gegenstände behindert diesem abgestützt sind. «o oder verhindert sein.
4. Sauerstoff-Rettungsgerät nach Anspruch 2, Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, ein dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvor- Sauerstoff-Rettungsgerät der im Oberbegriff des richtung an dem Klappdeckel (2) angebrachte Anspruchs 1 angegebenen Art derart auszugestalten, Verschlußzapfen (36) und mit diesen zusammenwir- daß durch eine einzige Bewegung, die zur Entriegelung kende, an dem Gehäusekasten (1) angelenkte « des Klappdeckels führt, auch dessen zuverlässiges Schwenkriegel (51) aufweist, die mittels der Sperr- Öffnen und das Auslösen des sauerstoffdosierenden platten (19,19') betätigbar sind. Ventilsystems zuverlässig gewährleistet sind.
Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht
50 Durch die Erfindung ist es somit ermöglicht, mittels der zur Entriegelung des Klappdeckels auslösbaren
Die Erfindung betrifft ein Sauerstoff-Rettungsgerät Betätigungsvorrichtung, und daher mit demselben
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Handgriff, den vorgespannten Stößel freizugeben, der
Die Erfindung ist insbesondere auf ein Sauerstoff- unter der Kraft der Stoßfeder zuverlässig für das
Rettungsgerät gerichtet, das automatisch in Betrieb 55 Aufstoßen des Klappdeckels und daher das öffnen des
setzbar ist und zur Abwendung der Erstickungsgefahr Traggehäuses sorgt und gleichzeitig über den Betäti-
und zur Sicherung der Flucht bei plötzlich auftretenden gungshebel das Auslösen des sauerstoffdosierenden
Gasausbrüchen besonders geeignet ist. Ventilsystems unabhängig von der weiteren Ab-
Im Bergbau werden verschiedene Typen von schwenkbewegung des Klappdeckels sicherstellt.
Sauerstoff-Rettungsgeräten verwendet. Die Inbetrieb- 50 Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind
nähme, d. h. die Vorbereitung der Geräte zum Einsatz, Gegenstand jeweils der Ansprüche 2—4.
ist meist ziemlich aufwendig. Die Inbetriebnahme der Die Erfindung wird ausführlicher anhand der
Geräte wird häufig infolge durch die äußere Gefahrensi- Zeichnung erläutert In der Zeichnung zeigt
tuation ausgelöste falsche menschliche Reaktionen F i g. 1 eine Vorderansicht des kompletten Tragge-
selbst bei größter Mühe und erzwungener Ruhe noch 55 häuses eines erfindungsgemäßen Sauerstoff-Rettungs-
fj zusätzlich verlangsamt, was seinerseits eine ernsthafte gerätes bei geöffnetem Klappdeckel,
|g Gefahrenquelle bedeutet. Bei der Konstruktion der Fig.2 eine Seitenansicht des Rettungsgerätes aus
iJ| Rettungsgeräte wird daher die größtmögliche Sicher- Fig. 1,
DE19792901985 1979-01-19 1979-01-19 Sauerstoff-Rettungsgerät Expired DE2901985C2 (de)

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DE2901985A1 DE2901985A1 (de) 1980-07-24
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