DE218596C - - Google Patents

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DE218596C
DE218596C DENDAT218596D DE218596DA DE218596C DE 218596 C DE218596 C DE 218596C DE NDAT218596 D DENDAT218596 D DE NDAT218596D DE 218596D A DE218596D A DE 218596DA DE 218596 C DE218596 C DE 218596C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

MahetCkf)cu c?aJ ei1 Ια ι viIb.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J& 218596 KLASSE 46 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1909 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung be- j trifft eine besondere Ausgestaltung des üblichen j Umschalters, wie sie vielfach an Spulen von | Zündapparaien angebracht sind. In dem Um- J schalter befindet sich ein Kontakt, welcher durch den gleichzeitig zum Verstellen des Umschalters dienenden Anwerfknopf in bekannter Weise geschlossen wird. Zu diesem Zweck ist gemäß vorliegender Erfindung an dem unter
ίο Federwirkung stehenden Kontakt ein Ansatz angebracht, und an dem gleichfalls unter Federwirkung stehenden Anwerfknopf eine Feder, welche beim Einschieben des Knopfes auf diesen Ansatz auftrifft. Soll nun die Maschine in Gang gesetzt werden, so ist lediglich auf diesen Anwerfknopf zu drücken; dessen Feder nimmt dann den Kontakt mit Hilfe von dessen Ansatz mit und schließt ihn für kurze Zeit, worauf beim weiteren Drücken die Feder über den Ansatz weggleitet, so daß der Kontakt wieder zurückschnellen kann. Auf diese Weise wird mechanisch eine Zündfunkenreihe erzeugt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert, wobei der Zündapparat in zwei verschiedenen Ansichten abgebildet ist.
Der Zündapparat α ist von der üblichen Bauart und mit einer Verteilerscheibe b versehen, deren Kontaktkurbel e den Strom nach den verschiedenen Kontakten f leitet. Der an der Spule angebrachte Umschalter c ist mit einer Reihe von Kontakten d versehen, die mit dem Zündapparat in der gebrauchliehen Weise verbunden sind, so daß mit Doppelzündung gearbeitet werden kann. Als Stromquelle dient eine Batterie i, wobei der Hochspannungsstrom in einer Spule h transformiert wird, in deren Leitung ein Kondensator k eingeschaltet sein kann.
Zum Umstellen des Umschalters d und gleichzeitig auch zum Anwerfen des Motors ist nun ein Anwerfknopf η vorgesehen, welcher achsial verschiebbar ist und unter Wirkung einer Feder p steht, die ihn nach seiner Freigabe nach außen drückt. Weiterhin ist ein mit der Masse verbundener Kontakt t angebracht, der durch einen beweglichen Kontakt r geschlossen wird, welcher gleichfalls unter Wirkung einer Feder s steht, die ihn nach außen drückt. Der Anwerfknopf η ist nun mit einer isolierten abstehenden Feder 0 versehen und der Kontakt r mit einem Ansatz q, welcher in der Bahn der Feder 0 liegt. Wird nun der Anwerfknopf η eingedrückt, so nimmt er den Ansatz q, d. h. den Kontakt r, mit, bis der Kontakt t geschlossen ist, worauf die Feder 0 beim weiteren Eindrücken über den Ansatz q hinweggleitet, d. h. den Kontakt / freigibt, der dann durch seine Feder s wieder zurückgebracht wird. Es wird auf diese Weise mechanisch eine Reihe von Zündfunken erzeugt.
Bei der auf der Zeichnung abgebildeten Stellung des Umschalters ist der Stromverlauf
beim Stillstand des Zündapparates und bei geschlossenem Kontakt in der Abreißmechanik desselben folgender:
Der Strom geht von der Batterie i aus durch die Leitung ι zu dem eingestellten Kontakt des Umschalters, von hier zum Kontakt r und dann durch Leitung 2 zu der isolierten Kontaktbrücke m des Zündapparats, nun durch den Kontakthebel und zur Masse, von dieser zur Spule durch die Leitung 3 und durch deren Primärleitung h zur Stromquelle i zurück. Die übrigen Kontakte d des Umschalters sind je nach ihrem Verwendungszweck durch Leitungen 4 und 5 mit der Ankerachse I bzw. mit Kontakt g des Zündapparats verbunden, während die Kontakte f der Verteilerscheibe b wieder in der üblichen Weise durch Leitungen 6 mit den verschiedenen Zylindern in Verbindung stehen.
Durch Verstellen des Umschalters, welcher in die Spule eingebaut ist, kann dann je nach Bedarf Magnet- oder Batteriezündung verwendet oder der Apparat auch ganz ausgeschaltet werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Zündungsumschalter mit Anlaßkontaktknopf für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Anwerfknopf (η) mit einer Feder (0) versehen ist, welche beim Eindrücken auf den Ansatz (q) eines beweglichen Kontaktes (r) auftrifft, der den Strom so lange schließt, bis die Feder (0) über den Ansatz (q) weggleitet und hierdurch den Kontakt '(r) freigibt, welcher dann durch seine Feder (s) zurückgebracht wird.
2. Ausführungsform des Umschalters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anwerfknopf (n) gleichzeitig zum Verstellen des Umschalters (c) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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