DE344940C - Niederhaltevorrichtung - Google Patents

Niederhaltevorrichtung

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DE344940C
DE344940C DE1920344940D DE344940DD DE344940C DE 344940 C DE344940 C DE 344940C DE 1920344940 D DE1920344940 D DE 1920344940D DE 344940D D DE344940D D DE 344940DD DE 344940 C DE344940 C DE 344940C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/08Press-pads; Counter-bases; Hold-down devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 3. DEZEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 344940 KLASSE 49 b GRUPPE 11
Maschinenfabrik Schieß Akt-Ges. in Düsseldorf.
Niederhaltevorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1920 ab.
Niederhaltungen für das zu bearbeitende .Blech bei elektrisch angetriebenen Tafelscheren und ähnlichen Maschinen waren bisher nur mechanisch angetrieben, d. h. vom Hauptantrieb der Maschine abhängig. Derartige Maschinen arbeiten fast immer mit Kurbelübertragung, wobei die Niederhaltung durch Nockenscheiben o. dgl. gesteuert wurde.
Für die neuerdings bekannt gewordenen Antriebe für derartige Maschinen mit Gleichstrom-
regtiliermotoren in Verbindung mit Arbeitsreglern (vgl. Z. d. V. D. I. 1920, S. 500) läßt sich eine derartige, durch Nocken auf mechanischem Wege gesteuerte Niederhaltung nicht verwenden, da die Maschine mit Teilhüben bzw. Pendelhüben arbeitet, was als besonderer Vorzug derselben angegeben ist. Die Niederhaltung muß bei solchen Maschinen so eingerichtet sein, daß sie nicht nur beim Vollhub, sondern auch beim Teilhub arbeitet bzw. ein volles Arbeitsspiel ausübt.
Diese Bedingung wird gemäß der Erfindung dadurch erfüllt, daß die Niederhaltung elektrisch angetrieben wird.
Auf der Zeichnung ist das Schema der neuer Antriebsvorrichtung dargestellt, wobei der Motor an zwei verschiedenen Stellen angegeben ist. : Der Hebel 1, der auf seiner oberen Hälfte afc j Steuerhebel für den Hauptantrieb dient, hai i ao über den Drehpunkt hinaus eine Hebelverlängerung 2 für die Schaltung der Niederhaltung. Wird der Hebel in Richtung der Stellung L gedreht, so läuft die Schere in Schnittgang an, sobald der erste Kontakt 3 erreicht ist. Vorher hat das Hebelende 2 jedoch die Kontaktbahnen 4 überbrückt und die Magnetspule 5 des Haupt- und Bremsschützes 6 über den Endausschalter 7 zum Anspringen gebracht. Der Motor 8 erhält über die Kontakte 9 und einen festen Anlaßwiderstand 10 Strom und läuft in solchem Sinne an, daß sich die Steuerscheibe 11 im Sinne des Uhrzeigers dreht. Hierbei wird die auf der gleichen Achse sitzende Kurbel 12 mitbewegt und der Niederhalter 14 mit Hilfe des Gestänges 13 auf das Werkstück aufgesetzt. ■ Die stärkste Pressung entsteht, wenn sich die Kurbel 12 in höchster Lage befindet. In diesem Augenblick wird der Endschalter 7 durch den Nocken 15 der Nockenscheibe 11 unterbrochen, wodurch das Schütz 6 ; stromlos wird, herausfällt und mit Hilfe der | Abhängigkeitskontakte 16 den Motor 8 mittels j Ankerkurzschlußbremsung auf den regelbaren j Bremswiderstand 17 abbremst und augenblick- j lieh zum Stillstand bringt. Der Nocken 15 ist | als Kreisktirve ausgebildet und hält den End- ; schalter 7 weiterhin geöffnet, so daß der Nieder- ! halter in tiefster Stellung stehen bleibt, da der ; Antrieb Selbsthemmung besitzt. Ist der Schnitt j beendet, so wird der Hebel 1 nach rechts um- j gelegt. Soll der Niederhalter gelöst werden, so wird der Hebel bis in die Stellung R gebracht, wobei das Hebelende 2 die Kontakte 18 des Steuerschalters überbrückt. Hierdurch wird der Stromkreis der Schützenspule 5 über den geschlossenen Endausschalter 19 wieder eingeschaltet und der Motor 8 wieder zum Anlaufen gebracht. Er läuft in demselben Sinne an wie vorher und dreht die Steuerscheibe 11 so lange, bis die Kurbel 12 in der tiefsten und der Niederhalter 14 demsentprechend in der höchsten Stellung steht. In dieser Stellung wird durch den Niederhalter 14 der Endausschalter 19 unterbrochen, wodurch der Motor 8 in gleicher Weise wie vorher zum Stillstand kommt.
Statt eines gemeinsamen Hebels für Haupt- und Niederhalterantriebe können auch zwei getrennte Hebel angeordnet werden, so daß die Steuerung der Niederhaltung vollständig unabhängig vom Hauptantrieb durchgeführt werden kann. Die Schaltung des Motors 8 für die Niederhaltung kann anderseits auch an Stelle des Steuerhebels unter Verwendung von Hilfsschützen geschehen, die selbsttätig vom Hauptantrieb gesteuert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Niederhaltevorrichtung für das Werkstück bei Blechbearbeitungsmaschinen, z. B. Scheren, Stanzen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Niederhaltevorrichtung durch eine besondere* elektrische Hilfsmaschine erfolgt.
2. Niederhaltevorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (8) für die Niederhaltevorrichtung kurz vor Einleitung der Werkzeugbewegung angelassen und bei Erreichung der Schlußlage des Niederhalters (14) selbsttätig ausgeschaltet wird, so daß der Niederhalter bis zur Beendigung des Arbeitsganges in Schlußlage bleibt, worauf bei Rückbewegung des Werkzeugs in seine Ausgangsstellung der Motor (8) durch einen Umgehungsstromkreis wieder angelassen wird dadurch den Niederhalter in seine Ausgangsstellung zurückzieht, wo seine selbsttätige Ausschaltung durch den Niederhalter (14) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920344940D 1920-12-10 1920-12-10 Niederhaltevorrichtung Expired DE344940C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE344940T 1920-12-10

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DE344940C true DE344940C (de) 1921-12-03

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DE1920344940D Expired DE344940C (de) 1920-12-10 1920-12-10 Niederhaltevorrichtung

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