DE720307C - Vorrichtung zum Schweissen einer Schweissnaht mittels zweier oder mehrerer nacheinander den Schweisslichtbogen fuehrender Elektroden - Google Patents

Vorrichtung zum Schweissen einer Schweissnaht mittels zweier oder mehrerer nacheinander den Schweisslichtbogen fuehrender Elektroden

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DE720307C
DE720307C DEK137736D DEK0137736D DE720307C DE 720307 C DE720307 C DE 720307C DE K137736 D DEK137736 D DE K137736D DE K0137736 D DEK0137736 D DE K0137736D DE 720307 C DE720307 C DE 720307C
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Kjellberg Elektroden and Maschinen GmbH Finsterwalde
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KJELLBERG ELEKTRODEN- und MASCHINEN GmbH
Kjellberg Elektroden and Maschinen GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/12Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
    • B23K9/124Circuits or methods for feeding welding wire
    • B23K9/125Feeding of electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schweißen einer Schweißnaht mittels zweier oder mehrerer nacheinander den Schweißlichtbogen führender Elektroden Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum elektrischen Lichtbogenschweißen mit zwei,oder mehr Elektroden, welche nacheinander den Lichtbogen führen. Es war bekannt, zwei Schweißköpfe auf zwei zueinander parallelen Nähten durchlaufend oder absatzweiste arbeiten zu lassen, wobei jede Naht von der Elektrode eines anderen Schweißkopfes gebildet wurde. Auch waren Einrichtungen bekannt, bei welchen eine aus mehreren übereinander aufgelegten Auftragungen (Raupen) bestehende Naht von zwei gleichzeitig hintereinanderlaufenden Schweißköpfen geschweißt wurde.
  • Gemäß der Erfindung beginnt bei einer Vorrichtung zum Schweißen einer Schweißnaht mittels zweier oder mehrerernacheinander den Schweißlichtbogen führender Elektroden der Vorschub einer nachfolgenden Elektrode selbsttätig zeitlich vor dem Stillstand und dem selbsttätigen Rücklauf einer bis dahin den Lichtbogen führenden Elektrode, und der Lichtbogen wird unterbrechungslos von der nachfolgenden Elektrode übernommen. Dadurch wird erreicht, daß die neue Elektrode unmittelbar an der noch nicht abgekühlten Schweißstelle weiterarbeitet, was insbesondere bei stabförmigen, mit einem Flußmittel umhüllten Elektroden von Vorteil ist. Denn solche Elektroden müssen wegen ihrer Kürze bei der Herstellung einer Schweißnaht oftmals erneuert werden, so daß sich, wenn der Lichtbogen vor dem Arbeitsbeginn einer neuen Elektrode jedesmal erlischt, die Schweißstelle jedesmal abkühlen und eine neue Zündung des Lichtbogens notwendig werden würde. Es können nach der Erfindung beliebig viele Elektroden auch verwendet werden zur Bildung einer Auftragschweißung.
  • Die Übernahme des Lichtbogens von einer neuen Elektrode kann auf verschiedene Weise erfolgen, insbesondere in Abhängigkeit von den die Elektrode vorschiebenden Mitteln, z: B. von am Elektrodenhalter (Schweißkopf) an geeigneten Stellen angeordneten beweglichen Steueransätzen (Kontaktstücken), welche mit fest angeordneten Kontakten zusammenarbeiten.
  • In den nach dem Verbrauch der Elektrode selbsttätig in seine Ruhelage zurückgezogenen Elektrodenhalter kann unbehindert eine neue Elektrode reingesetzt werden. Der Rücklauf erfolgt zweckmäßig mit einer höheren Geschwindigkeit ,als der Vorlauf. Auch diese Bewegungen werden von Ansätzen der Elektrode:nh.alter gesteuert. " Die Erfindung wird an Hand zweier schematischer Abbildungen erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel wiedergeben.
  • Mit i und ioi sind zwei schräg zum Werkstück:? angeordnete Stabelektroden bezeichnet, deren Spitzen auf die Schweißstelle 3 zeigen. Das Vorschieben in Richtung der Schweißnaht erfolgt durch Fortbewegen der Schweißköpfe. Von der Schweißstromquelle gehen die Leitungen 4 und 5 aus. Die Leitung 4 führt zum Werkstück 2 und die Leitung 5 über zwei Leitungen 6 und io6 zu den Elektroden i und ioi. Die Schweißköpfe können, wie Abb.2 zeigt, aus einer Elektrodenklemme 8 mit Feststellschrauben g und einem im oberen Teil mit Gewinde versehenen Stab i o bzw. i i o bestehen, an dem eine zwischen ortsfesten Lagerringen i i drehbare Laufmutter 12 angreift, welche mit ihrer Außenverzahnung in ein Ritzel13 des Vorschubrnot:ors 14 bzw. 11.4 eingreift. Für den Antrieb der beiden Vorschubmotor:en 14 und 114 dient ein Hilfsstromkreis 15, 16, welcher auch zwei Schalter 7 und 1o7 der Schweißstromkreise 6 und io6 beeinflußt.
  • Ein selbsttätiger Umschalter 17 bewirkt, daß beim Schließen eines Hauptschalters 18, je nach der zuletzt eingenommenen Lage des Schalters 17, entweder nur die eine oder mir die andere Elektrode arbeitsfähig wird. Der Schalter 17 verbindet die Hilfsleitung 15 Wahlweise mit Kontakten 2o, 22 oder 120 und 122. die zu je einem Schaltergehäuse 24 und 124 führen, welche mit Klemmen 25 bzw. 125 der Vorschubmo:toren in Verbindung stehen. Von der anderen Klemme 27 und 127 führt durch je :einen Schalter 28 und 128 je eines Relais 29 und 129 eine Verbindung zur Hilfsleitung 16. In der gezeichneten Stellung des Schalters 17 ist der Hilfsstromkreis für den Vorschubmotor 114 geschlissen. Ein Vorschubg etriebe 12 bis 14 bewegt den Halter i i o mit der Elektrode ioi gegen die Schweißstelle. An dem Elektrodenhalter i io ist ein Kontaktstück 131 befestigt, welches in der Stellung, in welcher der Lichtbogen zünden soll, mit einem feststehenden Kontaktstück 132 in Berührung kommt und den Hilfsstromkreis 15, 16 an Leitungen 133 und 134 anschließt. Diese Leitungen führen zu einer Spule 135 des Schweißstromschalters 107. Dadurch wird der Schalter 107 aus der gestrichelt gezeichneten Lage in die voll gezeichnete Lage umgelegt und der Schweißstromkreis 5, io6, 107, 101, 2, 4 geschlossen. Die Schweißurig beginnt und kann bis zum Verbrauch der Elektrode ioi fortgeführt werden.
  • Bevor noch der Halter i io die Stellung erreicht hat, in der die Elektrodeaufgebraucht ist, schließt der am Halter i i o befestigte Kentakt i16 den Stromkreis für den Vorschub-Motor 14 der anderen Elektrode i. Die mit dein Schalter 24 verbundene Motorklemme 25 ist durch eine Leitung 37 mit einem Gegenkontakt 38 des Kontaktes 136 verbunden, so dal@ sich( in. der beschriebenen Stellung dies Kon'-taktes 136 ein Stromkreis für den Vorschubm:ot.or 14 der Elektrode i ergibt, der v3n der Hilfsleitung 16 über Kontakt 28, Motor 14, Leitung 37, Kontakte 38, 136 und eine Leitung 139 verläuft. Es beginnt nun auch der Vorschubmotor 1 4. zu laufen, welcher die Elektrode i aus ihrer oberen Grenzstellung heraus zur Schweißstelle bewegt.
  • Inzwischen hat aber der Schweißkopf i i o seine untere Endlage, in welcher die Elektrode i o i aufgebraucht ist, erreicht und ein am Halter befestigter Kontakt 14o den ortsfesten Kontakt 141 berührt.
  • Von der Hilfsstromleitung 15 geht eine Leitung ab zur Spule des Relais i 29 und von dort über die Wicklung 1.1q. des den Schweißstrom unterbrechenden selbsttätigen Schalters 107, über welchen bis dahin der Schweißstrom der Elektrode ioi geflossen ist. Weiterhin führt der Stromkreis zu .einer Magnetspule 146 des Umschalters 17 und über die obengenannten Kontakte i 4o und 141 zur Hilfsleitung 16. Der Magnet 146 zieht seinen Anker nach links und verbindet bei gleichzeitiger Unterbrechung des bisher verbundenen Stromkreises die Leitung 15 nunmehr mit den Kontakten 2o und 22, welche einen weiteren Stromkreis am Vorschubmotor 14 schließen. Dieser führt von der Leitung 15 über die Kontakte 2o und 22 zum Steuergehäuse 24 und von da über die Klemme 25, den Motor 14 und den noch geschlossenen Relaiskontakt 28 zur Hilfsleitung 16. Durch den Endausschalter 140, 141 wird also der Schweißstrom für die geschaltet (Spule 144) und Elektrode ioi ausdas Arbeiten mit der anderen Elektrode i eingeleitet (Spule 146). Schließlich werden auch noch folgende Wirkungen der Umschaltung des nunmehr stromdurchflossenen Relais 129 hervorgerufen: ,Das Relais 129 steuert drei Schalterbrücken, von denen die unterste Brücke 128 schon erwähnt wurde. Bei Erregung dieses Relais unterbricht die Brücke 128 den Motorstromkreis und schließt dafür mit drin beiden oberen Brücken 149 und 150 einen anderen Stromkreis für den Motorlauf in umgekehrter Richtung. Der so erzielte Rücklauf des Elektr:odenhalters i i o kann durch geeignete Widerstände, Feldänderungen oder mechanische Übersetzungen schneller erfolgen als der Vorlauf. Der Rücklaufstromkreis geht von der Hilfsleitung 15 über eine Kontaktbrücke 149. den Motor und die nunmehr geschlossene Brücke i 5o. Während also die Elektrode i in derselben Weise, wie beim Elektrodenhalter iio der Elektrode ioi beschrieben ihre Arbeit beginnt, wird der bisher gebrauchte Elektrudenhalter i io bis in seine oberste Lage zurückgezogen, in der ein. Prellschalter, bestehend aus den Kontakten 155 und i56, Wirksam wird. Dadurch wird .eine Spule i59 erregt, welche den Anker dos Relais i29 nach unten zieht, z. B. durch einen Hebel. Infolgedessen werden nunmehr die Kontakte 149 und i 5o unterbrochen und der Kontakt 128 geschlossen. Über diesen Kontakt fließt Strom, sobald der von den Vorkontakten 36 und 138 der Elektrode i geschlossene Motorstromkreis wirksam und der Umschalter 17 durch den Endausschalter 40, 41 derselben Elektrode umgelegt wird.
  • Die hier für den rechten Elektrodenhalter i io behandelten Teile und Leitungen sind natürlich in derselben Art auch beim anderen Elektrodenhalter vorhanden und durch entsprechende Ziffern im Bereich zwischen i und ioo bezeichnet. Die Abschaltung und die nachherige Wiedereinschaltung des Schweißstromes mittels des -Schalters 7, 107 in den Zuleitungen ist nicht unbedingt erforderlich, da die sofort nach dem Kontaktschl,uß 40, 41: einsetzende Rücklaufbewegung des Elektrodenh,alters io den Schweißstrom. ohnehin unterbricht. Da aber, wenn der Elektnodenhalter io die obere Endlage erreicht hat, --eine neue Elektrode eingesetzt werden muß, ist es zweckmäßig, die Schweißstrumzuleitungen 4 bis 6 stromlos zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schweißen einer Schweißnaht mittels zweeroder mehrerer nacheinander den Schweißlichtbogen führender Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß selbsttätig der Vorschub einer nachfolgenden Elektrode zeitlich vor dem Stillstand und dem selbsttätigen Rücklauf einer bis dahin den Schweißlichtbogen führenden Elektrode beginnt und daß der Lichtbogen unterbrechungslos von der nachfolgenden Elektrode übernommen wird. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn des Vorschubs einer nachfolgenden Elektrode durch eine Relaiseinrichtung bestimmt wird, welche durch eine mit der den Lichtbogen führenden Elektrode mechanisch gekuppelte Kontakteinrichtung betätigt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückziehung einer Elektrode mit größerer Geschwindigkeit erfolgt als der Vorschub. Vorrichtung ' nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenhalter mit Steuergliedern zur Betätigung elektrischer Steuerkontakte versehen sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückbewegte Elektrode am Ende ihres Rücklaufs den Motor abschaltet und seine Erregung für die zum Elektrodenvorschuh gehörende Drehrichtung vorbereitet.
DEK137736D 1935-04-27 1935-04-27 Vorrichtung zum Schweissen einer Schweissnaht mittels zweier oder mehrerer nacheinander den Schweisslichtbogen fuehrender Elektroden Expired DE720307C (de)

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