DE891591C - Lichtbogenschweissanordnung - Google Patents

Lichtbogenschweissanordnung

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DE891591C
DE891591C DEM9974A DEM0009974A DE891591C DE 891591 C DE891591 C DE 891591C DE M9974 A DEM9974 A DE M9974A DE M0009974 A DEM0009974 A DE M0009974A DE 891591 C DE891591 C DE 891591C
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arc
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DEM9974A
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Karl Meller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/06Arrangements or circuits for starting the arc, e.g. by generating ignition voltage, or for stabilising the arc
    • B23K9/067Starting the arc
    • B23K9/0672Starting the arc without direct contact between electrodes
    • B23K9/0678Ionization of the arc gap by means of an auxiliary arc
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Description

  • Lichtbogenschweißanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Durchführung des, Lichtbogenschweißverfahrens mit mehr als einem Lichtbogen nach Patent 854a41 und betrifft seine Anwendung auf das Schweißen von Rundnähten.
  • Nach diesem Patent ist ein Verfahren geschützt, bei dem zwischen einer ummantelten Elektrode, die mit der Stromleitung verbunden und gelenkig gelagert ist, so, daß sie in Richtung der zu schweißenden iaht schräg zu dem Werkstück liegt, und dem Werkstück ein erster Lichtbogen gezoaa!en wird und bei dem ein zweiter Lichtbogen mittels .einer von Hand betätigten Elektrode entsprechend dem Abbrand der ersten Elektrode nachgeführt wird.
  • Die Erfindung jedoch beschäftigt sich mit der Aufgabe, das Lichtb-ogenschweißverfahren des genannten Patents auch bei Rundnähten anzuwenden. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Zange der geleenkig gelagerten Elektrode auf einem Wagen angebracht ist, der durch einen zweckmäßig regelbaren Antriebsmotor auf einer Plattform etwa in Höhe der oberen Kante des Werkstückes entsprechend dem Abbrand der Elektrode auf das Werkstück zu bewegt wird, und daß das Werkstück während des Schweißens durch einen zweckmäßig regelbaren Antriebsmotor bewegt wird.
  • Beim Schweißen von Rundnähten kommt es darauf an, den Lichtbogen möglichst im Scheitelpunkt des Rundkörpers zu halten oder bei höherer Umlaufgeschwindigkeit etwas unterhalb des Scheitelpunktes, und zwar entgegengesetzt der Drehrichtung des zu verschweißenden Körpers. In der:-Abb. r ist die E'rfiridürig in, einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Sie zeigt eine Trommel i, an der eine Rundnaht geschweißt werden soll. Diese Trommel ist je-nach dänge auf mehreren hintereinander angeordnrieten Rollenpaaren 2 gelagert, wovon eine oder mehrere Rollen mit Hilfe eines regelbaren Motors 3 angetrieben werden. Durch das Drehen ':der Antriebsrollen wird entsprechend der Umfangsgieschwindigkeit dieser Rollen auch der zu schweißende zylindrische Körper in Pfeilrichtung gedreht. Auf einer Plattform q-, deren Höhe dem Durchmesser des zu schweißenden zylindrischen Werkstückes angepaßt wird; sind Laufschienen 5 vorgesehen, auf welchen ein Wagen 6 verfahren, werden. kann. Dieser ist. mit einem regelbaren; Antriebsmotor versehen. An dem Wagen ist ein Hebel 13 angebracht, der an, einem Ende bei 14 drehbar gelagert ist. Das andere Ende weist ein Gelenk i 5 auf, - das z. B. durch eine Klemmschraube feststellbar ist. An diesem Gelenk ist eine Zange 9 befestigt, in die die Elektrode 7 in üblicher Weise eingespannt wird. Der Standort dies Wagens wird so gewählt, daß das Ende der Elektrode 7 auf dem Scheitelpunkt des Werkstückes-oder etwas tiefer entgegengesetzt der Drehrichtung des Werkstückes aufliegt. Außerdem ist noch die von Hand geführte zweite Elektrode 8 vorhanden. Die Zuführung des Schweißstromes zur Elektrode 7 erfolgt durch ein bewegliches Schweißkabel io über die Klemme 12 am Wagen 6; die Zuführung zur Handelektrode 8 erfolgt durch ein bewegliches: Kabel i z. Für den Antriebsmotor des Wagens 6 und den Antriebsmotor 3 der Rollen 2- sind besondere Zuleitungen vorgesehen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
  • Die Elektroden 7 und 8 werden zweckmäßig -an verschiedene Stromarten angeschlossen.. Die fest eingespannte Elektrode 7 wird beispielsweise an einen Schweißtransformator und die von Hand ge= führte Elektrode 8 an einen Schweißumformer angeschlossen. Mit der Handelektrode 8 wird ein Lichtbogen zwischen dieser und dem Werkstück i gezogen und gleichzeitig der Lichtbogen zwischen der festen Elektrode 7 und dem Werkstück i gezündet. Um nun diese beiden Lichtbogen an der gewünschten Stelle, nämlich dem Scheitelpunkt, zu halten, wird der fahrbare Elektrodenhalter auf den Führungsschienen 5 entgegengesetzt dem Abbrand der Elektrode 7 bewegt, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die der Abbrandgeschwindigkeit der gelenkig gelagerten -Elektrode 7 entspricht. Um eine Naht zu erzielen, muß das zylindrische Werkstück i unter den beiden Lichtbogen gedreht werden. Die Drehung muß gleichmäßig. erfolgen, wenn eine gleichmäßige Naht erzielt werden soll.
  • Durch Änderung der Drehzahl des zu schweißenden Werkstückes, also der Umfangsgeschwindigkeit v i, kann die Nahtstärke eingestellt werden. Ist z. -B. die Umfangsgeschwindigkeit v i gleich der Abschmelzgeschwindigkeit der Elektroden v 2, dann würde der Nahtquerschnitt unter Vernachlässigung der Spritz- und Abbrandverluste der Summe: der Querschnitte der beiden verwendeten Elektroden 7 und 8 entsprechen. Die Nahtstärke wäre demnach gleich der Summe der Querschnitte beider Elektroden. Wird die Umfangsgeschwindigkeit des zylindrischen Werkstückes höher gewählt als die Abbrandgeschwindigkeit, z. B. doppelt -so. hoch, dann würde der Querschnitt die Hälfte der Summe der Querschnitte der beiden Elektroden betragen. Man ist demnach durch die Regelung der Umfangsgeschwindigkeit des Werkstückes i in der Lage, die Nahtstärke in bestimmten Grenzen feinstufig regeln zu können.
  • Mit der handgeführten Elektrode 8 wird, wie oben bereits bei der Beschreibung der Abb. i er-_ läutert, auch der Lichtbogen zwischen der gelenkig gelagerten:. -Elektrode 7 und dem Werkstück gezündet. Dieser Lichtbogen brennt nun selbständig weiter, da der Abstand zwischen dem Werkstück und der Elektrode auch beim Abbrund@ der Elektrode uriverändert bleibt. Der Schlackenfluß der Elektrode 7 und auch ihr Lichtbogen können durch .den Lichtbogen der handgeführten Elektrode 8 gesteuert werden. Insbesondere kann man auf diese Weise das sogenannte Vorlaufen der von der gelenkig gelagerten Elektrode 7 herrührenden Schlacke verhindern.
  • Die Abl). 2 zeigt eine Schaltung, bei, der sowohl im Stromkreis 27 des TYansformators der gelenkig gelagerten Elektrode 7, die bei 36 angeschlossen ist, wie auch im Stromkreis 28 des Motors, welcher den Wagen 6, und des Motors, der das Werkstück antreibt, ein dreipoliges Schütz 2z eingeschaltet ist. Der Antriebsmotor für den, Wagen 6 ist bei 41, der Antriebsmotor 3 für das Werkstück i ist bei .44 angeschlossen. Die Spule 22 des Schützes 21 wird vorn einem Relais 23 geschaltet, das im Stromkreis 29 der handgeführten Elektrode 8 liegt. Diese ist bei 39 angeschlossen, während die Leitungen 37 und 40 mit dem Werkstück 1 in Verbindung stehen. Die Spule 22 kann unmittelbar im Stromkreis 29 oder in dessen Nebenschluß liegen. Im Stromkreis 28, der bei 42 mit der 22o-V-Lichtleitung in Verbindung steht, ist ferner ein Umschalter 2q. für den Antriebsmotor des Wagens 6 vorhanden, der gemäß der Zeichnung auf Kontakt 34 geschaltet ist. In demselben Stromkreis liegt auch der Umschalter 45 für den Antriebsmotor 3 des- Werkstückes. Dieser liegt gemäß der Zeichnung auf Kontakt 47. Im Stromkreis 27 ist, wie gesagt, ein Schweißtransformator 3o und im Stromkreis, 29 ein von einem Drehstromnetz 43 gespeister Schweißumformer 38 eingeschaltet. Auf diese Weise sind die beiden Elektroden, an verschiedenen. Stromarten angeschlossen.
  • Sobald durch Ziehen des Lichtbogens der Elektrode 8 der Stromkreis 29 geschlossen wird, schließt das Relais 23 den Kontakt 26. Die Spule 22 erhält jetzt Strom und' schaltet das dreipolige Schütz 2r ein. Dieses schließt damit den Stromkreis 27 der Elektrode 7. Gleichzeitig mit dem Schließen des Stromkreises 27 wird durch das dreipolige Schütz 21 der Stromkreis 28 des. Antriebsmotors des Wagens 6 und des Antriebsmotors 3 des Werkstückes geschlossen. Der Wagen 6 sowie das Werkstück setzen sich in B.ew@egung. Umgekehrt wird nach Abbrand der Handelektrode 8 und der gelenkig gelagerten Elektrode 7 durch Abziehen der Handelektrode vom Werkstück der- Stromkreis 29 unterbrochen und damit das Relais 23 stromlos. Dadurch öffnet sich das dreipolige` Schütz 21, das seinerseits den Stromkreis 27 der Elektrode 7 und gleichzeitig den Stromkreis 28 unterbricht und damit den Antriebsmotor des Wagens 6 und den Antriebsmotor 3 des Werkstückes abschaltet. Daraufhin wird der Wagen 6 von der gestrichelten Endstellung in die Anfangsstellung von Hand zurückbewegt. Eine neue Elektrode 7 und eine neue Handelektrode 8 werden eingespannt und durch Zünden des Lichtbogens durch die Handelektrode das Arbeitsspiel eingeleitet, indem gleichzeitig der Wechselstromlichtbogenkreis geschlossen und der Antriebsmotor des Wagens 6 und der Antriebsmotor 3 des Werkstückes eingeschaltet werden.
  • Wenn man das zylindrische Werkstück für sich. drehen oder an dessen regelbarem Antriebsmotor 3 eine bestimmte Geschwindigkeit an dem hierfür angebrachten Regler 17 einstellen und probeweise durchfahren will, so ist durch einen Umschalter 45 mit den Stellungen 46 und 47 Vorsorge getroffen. Hierbei liegt der Umschalfer auf Stellung 46. Ebenso .kann auch der Antriebsmotor des Wagens 6 mittels Reglers 16 auf bestimmte Geschwindigkeiten eingestellt werden. Zur Erprobung dieser Geschwindigkeiten ist ein Umschalter 24 mit den Stellungen 34 und 35 vorgesehen:. Der Umschalter liegt hierfür auf Stellung 35. Das für diesen Zweck notwendige Ein- und Ausschalten der beiden Antriebsmotoren erfolgt .durch besondere, aus der Zeichnung nicht ersichtliche Schalter, die an jedem Motor angebracht sind.
  • Mit der Bezeichnung Transformator bzw. Umformer sind bei der Erfindung vorzugsweise solche Transformatoren bzw. Umformer gemeint, welche für den Schweißbetrieb, vor allem mit Bezug auf ihre Charakteristik, besonders eingerichtet sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Anordnung zur Durchführung des Lichtbogenschweißverfahrenis mit mehr als einem Lichtbogen nach Patent 854241 zum Schweißen von Rundnähten, dadurch :gekennzeichnet, daß die Zange der gelenkig gelagerten Elektrode auf einem Wagen angebracht ist, der durch einen zweckmäßig regelbaren Antriebsmotor auf einer Plattform etwa in Höhe der oberen Kante des Werkstückes entsprechend dem Abbrand der Elektrode auf das Werkstück zu bewegt wird, und daß das Werkstück während des Schweißens durch einen zweckmäßig regelbaren Antriebsmotor bewegt wird.
  2. 2. Anordnung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in den Stromkreis der festen Elektrode wie auch in den Stromkreis des Motors, der das Werkstück antreibt, und des Motors, der den Wagen antreibt, je ein Schütz eingeschaltet ist, dessen Spule direkt oder im Nebenschluß in den Stromkreis der Handelektrode eingeschaltet ist.
DEM9974A 1949-07-21 1951-06-22 Lichtbogenschweissanordnung Expired DE891591C (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP49518A DE854241C (de) 1949-07-21 1949-07-21 Lichtbogen-Schweissverfahren und Anordnung hierzu
DEM1097A DE857422C (de) 1949-07-21 1949-12-22 Anordnung zum Lichtbogenschweissen
DEM3798A DE872977C (de) 1949-07-21 1950-06-06 Anordnung zum Lichtbogenschweissen
DEM6174A DE868483C (de) 1949-07-21 1950-09-26 Lichtbogenschweissanordnung
DEM9974A DE891591C (de) 1949-07-21 1951-06-22 Lichtbogenschweissanordnung

Applications Claiming Priority (3)

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DEP49518A DE854241C (de) 1949-07-21 1949-07-21 Lichtbogen-Schweissverfahren und Anordnung hierzu
DEM9974A DE891591C (de) 1949-07-21 1951-06-22 Lichtbogenschweissanordnung
DEM10992A DE928241C (de) 1949-07-21 1951-09-15 Einrichtung zum Lichtbogenschweissen

Publications (1)

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DE891591C true DE891591C (de) 1953-09-28

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ID=32511912

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DEM9974A Expired DE891591C (de) 1949-07-21 1951-06-22 Lichtbogenschweissanordnung

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